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Antrag abgeschmettert

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Wie tief die Insolvenz 2013 und die abgewendete Insolvenz 2016 noch immer in den Köpfen der Mitglieder der Offenbacher Kickers stecken, wurde bei der Hauptversammlung des Fußball-Viertligisten erneut deutlich. Kaum hatten die 253 Mitglieder Präsidium und Verwaltungsrat entlastet, offenbarten Redebeiträge das Gegenteil.

Wie tief die Insolvenz 2013 und die abgewendete Insolvenz 2016 noch immer in den Köpfen der Mitglieder der Offenbacher Kickers stecken, wurde bei der Hauptversammlung des Fußball-Viertligisten erneut deutlich. Kaum hatten die 253 Mitglieder Präsidium und Verwaltungsrat entlastet, offenbarten Redebeiträge das Gegenteil.

Laut eines Antrags eines Mitglieds sollte die repräsentative Demokratie durch Basisdemokratie ersetzt werden. Das OFC-Mitglied hatte sinngemäß gefordert, dass bei Ausübung der mit Ex-Präsident und Gläubiger Frank Ruhl vereinbarten Rückkaufoption seines GmbH-Anteils vor einer Weiterveräußerung zunächst die Mitglieder zu befragen seien. Ruhl und OFC-Verhandlungsführer Daniel Simon waren sich einig, dass Basisdemokratie nicht zielführend ist. Die nötige Zweidrittelmehrheit zur Zulassung des Antrags kam schließlich nicht zustande.

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