Handball-Bundesliga

Angespannte Personallage

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(ra). Die HSG Wetzlar beendet die englische Auswärtswoche in der Handball-Bundesliga am Sonntag bei Tabellenführer THW Kiel (16 Uhr, live auf Sky) und muss auf einige Leistungsträger verzichten. Wenn die HSG am Sonntag den Dreierpack in Leipzig, Berlin und Kiel hinter sich gebracht hat, ist der Fokus allein auf das Vier-Punkte-Spiel am 26. Dezember in eigener Halle gegen die Eulen Ludwigshafen gerichtet. Ein Sieg zu Weihnachten wäre ein Riesenschritt in Richtung neuerlichem Klassenerhalt.

Die HSG Wetzlar ist mit 16 Zählern punktemäßig absolut im Soll, kann sich aufgrund der jüngsten Ludwigshafener Überraschungen aber noch lange nicht in Sicherheit wähnen, was den Abstiegskampf betrifft. Der THW Kiel bestätigt unterdessen die Saison-Prognosen immer deutlicher. Der Rekordmeister ist drauf und dran, die vierjährige Titelflaute endlich zu beenden. Neben der schon immer vorhandenen individuellen Qualität kommen in dieser Spielzeit auch wieder Teamstärke und taktische Stabilität.

Das Hauptaugenmerk von HSG-Trainer Kai Wandschneider muss weiterhin darauf gerichtet sein, die Anzahl der unerzwungenen Fehler zu reduzieren. "Wir müssen Geduld bewahren, dürfen nicht zu früh abschließen und müssen - im Gegensatz zu Berlin - im Rückzug aufmerksamer sein", sagt Wandschneider. Er muss in Kiel auf Torhüter Till Klimpke verzichten, der von Teamarzt Marco Kettrukat wegen eines Kopftreffers im Training aus dem Kader genommen wurde. Stefan Kneer fällt bis mindestens Februar aus, Ian Weber ist krank. Dazu ist bei Lars Weissgerber in Berlin das Knie durchgeschlagen.

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