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Alles neu bei Kickers Offenbach

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"Alles neu macht der Mai." Das gilt in diesen Tagen ganz besonders für die Offenbacher Kickers. Mit einem Neustart auf fast allen Ebenen will der Fußball-Regionalligist die langen Jahre der Stagnation beenden. Denn seit elf Jahren ging es für den OFC schleichend bergab. 2007/08 spielten die Kickers letztmals in der 2. Liga, wurden anschließend nach unten durchgereicht: Nach dem Zweitliga-Abstieg 2008 folgten fünf Jahre in der 3. Liga, erst mit Aufstiegsambitionen, dann mit Schulden, Insolvenz und dem Zwangsabstieg 2013. Seitdem ist der OFC viertklassig. Mit den Platzierungen als Achter, Erster (in den Aufstiegsspielen gegen den 1. FC Magdeburg gescheitert), Vierter, Zwölfter (Neun-Punkte-Abzug wegen Insolvenzantrag), Dritter und derzeit Fünfter. In der neuen Saison soll es wieder bergauf gehen.

"Alles neu macht der Mai." Das gilt in diesen Tagen ganz besonders für die Offenbacher Kickers. Mit einem Neustart auf fast allen Ebenen will der Fußball-Regionalligist die langen Jahre der Stagnation beenden. Denn seit elf Jahren ging es für den OFC schleichend bergab. 2007/08 spielten die Kickers letztmals in der 2. Liga, wurden anschließend nach unten durchgereicht: Nach dem Zweitliga-Abstieg 2008 folgten fünf Jahre in der 3. Liga, erst mit Aufstiegsambitionen, dann mit Schulden, Insolvenz und dem Zwangsabstieg 2013. Seitdem ist der OFC viertklassig. Mit den Platzierungen als Achter, Erster (in den Aufstiegsspielen gegen den 1. FC Magdeburg gescheitert), Vierter, Zwölfter (Neun-Punkte-Abzug wegen Insolvenzantrag), Dritter und derzeit Fünfter. In der neuen Saison soll es wieder bergauf gehen.

Mit einem neuen Präsidium, einem neuen Geschäftsführer der Profi GmbH und einer neuen Mannschaft. Treibende Kraft ist Joachim Wagner. Der 52 Jahre alte gebürtige Offenbacher hat sich mit einigen langjährigen OFC-Unterstützern, darunter die derzeitigen Verwaltungsräte Peter Roth, Jörg Briel, Dr. Roland Straub und Sven Thielmann sowie der aktuelle Schatzmeister Daniel Simon, zum Ziel gesetzt, in den nächsten drei Jahren rauszukommen aus der den eigenen Ansprüchen nicht gerecht werdenden Viertklassigkeit. Wagner wird für das Amt des Präsidenten kandidieren, das seit dem Rücktritt von Helmut Spahn im September 2018 vakant ist. Das noch amtierende Präsidium wird den Weg für die neue Führung auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung frei machen.

Wagner und sein Team haben sich zum Ziel gesetzt, alle Kräfte zu mobilisieren, um dem OFC einen wettbewerbsfähigen und somit erhöhten Etat zur Verfügung zu stellen. In dieser Saison war das 1,4-Millionen-Budget für Mannschaft und Trainer zu optimistisch aufgestellt, am Ende fehlten rund 400 000 Euro, weil ein vom Präsidenten avisiertes Freundschaftsspiel gegen einen renommierten Gegner nicht zustande kam. Der Finanzrahmen für die Saison 2019/20 ist inzwischen fast fertiggestellt, sodass die Personalplanungen in den nächsten Wochen vorangetrieben werden können. Verantwortlich dafür werden auch in der neuen Saison Sportdirektor Sead Mehic und Trainer Daniel Steuernagel sein, die das Vertrauen der neuen OFC-Führung genießen. "Man muss bei der Bewertung einer Saison immer berücksichtigen, was die sportliche Leitung für Mittel zur Verfügung hat. In der Etat-Rangliste waren die Kickers in dieser Saison nicht vorne dabei. Dafür haben Sead Mehic und Daniel Steuernagel gute Arbeit geleistet. Sie sind Fachleute, die jetzt einen neuen, verstärkten Kader zusammenstellen werden", sagt Wagner.

Es wird massive Veränderungen im Kader geben. Bisher stehen 13 Spieler für die kommende Saison unter Vertrag, doch auch da könnte es noch zu Trennungen kommen. Seit Wochen führen Mehic und Steuernagel Gespräche mit potenziellen Zugängen. "Bisher", sagt Mehic, "mussten wir aber immer noch mit unterschiedlichen Etat-Ansätzen planen. Wenn jetzt bald alles mit der neuen Führung abgeschlossen ist, können wir unsere Kaderplanung ganz konkret angehen." Das Ziel: Um die Meisterschaft mitspielen und den Hessenpokal holen. Schließlich steht im Sommer 2020 ein besonderes Jubiläum bevor. 50 Jahre ist es dann her, dass Kickers Offenbach den DFB-Pokal 1970 gewonnen hat. Hoffentlich nicht der einzige Grund zum Feiern.

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