+
Kreisfußballwart Thorsten Bastian (l.) nimmt die Auszeichnung der Schiedsrichter (v. r.) René Enzmann, Kevin Sürer und René Filges mit der HFV-Verdienstnadel vor. FOTO: PV

Alles bleibt beim Alten

  • schließen

(phk). Unspektakulär endete am Freitagabend der Kreisschiedsrichtertag der "Friedberger" Referees in Nider-Florstadt. Das Wichtigste zuerst: Kreisschiedsrichterobmann René Filges (SV Teutonia Staden) wurden ebenso im Amt bestätigt wie sein Stellvertreter René Enzmann (SV Ober-Mörlen) und der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit Marvin Roos (SV Echzell). Kreislehrwart Kevin Sürer (SV Teutonia Staden) musste nicht gewählt werden: Aufgrund einer Satzungsänderung im vergangenen Jahr wird dieses Amt vom Kreisausschuss berufen und vom Verbandsschiedsrichterausschuss ernannt.

Rund eine Stunde saßen die Unparteiischen, die mit 79 der geforderten 77 Anwesenden bei insgesamt 154 Mitgliedern gerade so beschlussfähig gewesen waren, zusammen. Besonders interessant: Einerseits hat sich die Zahl der Schiedsrichter seit der letzten Sitzung 2016 um 34 verringert - ein Trend der aufgrund mangelnden Nachwuchses weiter anhalten wird, so die Prognose von Filges -, andererseits aber haben sich die "Friedberger" in dieser Zeit leistungsmäßig verbessert. Inzwischen sind fünf Schiedsrichter in den drei hessischen Verbandsligen im Einsatz, sechs weitere in den Gruppenliga (2016: 2/9).

Zu den Ehrengästen zählten neben Kreisfußballwart Thorsten Bastian (Rockenberg), der sogleich die Wahlleitung übernahm, auch Klassenleiter Armin Kling, der als Nieder-Florstädter "Heimrecht" genoss, sowie der Vorsitzende des Kreissportgerichts Karl-Ernst Kunkel (Melbach) und der Regionalbeauftragte für Lehrwesen, Niklas Rau.

Sie erlebten, wie Filges, Enzmann und Sürer zunächst für ihr langjähriges Engagement mit der Großen Verdienstnadel des Hessischen Fußballverbandes aufgezeichnet wurden, ehe der Kreisschiedsrichterausschuss einstimmig entlastet und die Amtsträger ohne Gegenkandidaten wiedergewählt wurden. Einzige Auffälligkeit: Filges musste neun Gegenstimmen akzeptieren, seine beiden Kollegen wurden einstimmig im Amt bestätigt.

Nicht zugelassen wurden zwei Anträge - einer, der die Wahlperiode von vier auf zwei jahre halbiert hätte, ein anderer, der sich mit dem Thema Rassismus und Diskriminierung sowie dem Engagement in einem entsprechenden Projekt beschäftigte. Sie verpassten beide die erforderliche Zweitdrittelmehrheit, um es auf die Tagesordnung zu schaffen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare