In allen Belangen unterlegen

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Wer dachte, die Fußballer von Türk Gücü Friedberg könnten nach dem 3:1-Erfolg in Hünfeld mit mehr Selbstvertrauen im Gepäck auch dem Rangfünften SG Barockstadt Fulda/Lehnerz eins auswischen und im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Hessenliga wichtige Punkte holen, der hatte sich gründlich geirrt. Gegen die Osthessen, für die die Spielrunde 2018/2019 bereits gelaufen ist, musste der Wetterauer Aufsteiger am Sonntagnachmittag eine auch in dieser Höhe verdiente 1:4 (0:1)-Heimpleite akzeptieren.

Wer dachte, die Fußballer von Türk Gücü Friedberg könnten nach dem 3:1-Erfolg in Hünfeld mit mehr Selbstvertrauen im Gepäck auch dem Rangfünften SG Barockstadt Fulda/Lehnerz eins auswischen und im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Hessenliga wichtige Punkte holen, der hatte sich gründlich geirrt. Gegen die Osthessen, für die die Spielrunde 2018/2019 bereits gelaufen ist, musste der Wetterauer Aufsteiger am Sonntagnachmittag eine auch in dieser Höhe verdiente 1:4 (0:1)-Heimpleite akzeptieren.

Befragt nach den Ursachen, weshalb seine Mannschaft offensiv nicht viel auf die Reihe brachte und in der Abwehr anfällig wirkte, brauchte der Friedberger Übungsleiter nicht lange nachzudenken: "Fulda/Lehnerz war eine Klasse besser als Hünfeld und hat individuelle Fehler in unserer Defensive konsequent bestraft. Zudem sind wir in Hünfeld mutiger und couragierter zur Sache gegangen", ließ Gültekin Cagritekin wissen. Für SG-Trainer Sedat Gören gab es hingegen keinen Grund zur Klage: "Wir wollten nach der Niederlage gegen Hadamar eine Trotzreaktion zeigen. Ich denke, das ist uns gelungen."

Etwa 150 Zuschauer wurden auf dem Ober-Rosbacher Sportplatz Eisenkrain Zeugen einer recht einseitigen Partie, wobei für die Platzherren das Verhängnis bereits nach sieben Minuten seinen Lauf nahm: Hellmanns Linksflanke bekam TG-Keeper Leon Kröller nicht unter Kontrolle, Gäste-Stürmer Dominik Rummel stand goldrichtig – 0:1. Taktisch, technisch und läuferisch klar dominierend, bestimmte Fulda/Lehnerz auch in der Folgezeit eindeutig den Gang der Dinge. Kröller bewahrte sein Team nach 15 Minuten vor dem zweiten Gegentreffer, als er Rummels Schrägschuss reaktionsschnell entschärfte.

Später, in der 48. und in der 60. Minute, war der Friedberger Torwart allerdings machtlos. In beiden Fällen machte TG-Abwehraußen Kazuki Takahashi gegen den schnellen Patrick Broschke keine gute Figur. Dessen Flanke verwertete Rummel zunächst zum 2:0, ehe Broschke selbst aus halbrechter Position flach abzog und mit dem dritten Tor für die Vorentscheidung sorgte. Friedbergs Ehrentreffer, erzielt durch Ertugrul Erdogans Freistoß-Knaller in der 72. Minute, entpuppte sich als Strohfeuer, weil die Platzherren nicht in der Lage waren, zehn Minuten vor dem Abpfiff ihre zweite und letzte Gelegenheit durch Jonatan Tesfaldet (Kopfball – SG-Torwart Tobias Wolf parierte) zu nutzen.

Marius Strangls erfolgreich abgeschlossener Konter zum 1:4-Endstand beendete in der Nachspielzeit ein für die Elf von TG-Coach Cagritekin ernüchterndes Duell.

Türk Gücü Friedberg: Kröller – Usic (85. Akkus Rodriguez), Dudda, Bartel, Takahashi (76. Biber) – Tesfaldet, Aslan (63. Bell Bell) – Erdogan, Toskovic, Gürsoy – Miric.

SG Barockstadt Fulda/Lehnerz: Wolf – Hillmann, Pecks, Gröger, Fuß – Schaaf, Crljenec, Müller (63. Strangl), Pomnitz (84. Sonnenberger) – Broschke, Rummel (70. Trägler).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Thorsten Eick (Alsfeld). – Zuschauer: 150. – Tore: 0:1 (7.) Rummel, 0:2 (48.) Rummel, 0:3 (60.) Broschke, 1:3 (72.) Erdogan, 1:4 (90.+2) Strangl.

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