Alba zieht ins Finale ein

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(sid). Der Halbfinalgegner war nicht mehr als ein Sparringspartner: Die Basketballer von Alba Berlin haben nach einer beeindruckenden Machtdemonstration ihren ersten Meistertitel seit zwölf Jahren im Visier. Im Duell mit den Baskets Oldenburg behielt der einstige Seriensieger der Bundesliga seine weiße Weste beim Endturnier in München: Dem 92:63 im ersten Halbfinalspiel folgte im zweiten am Mittwochabend ein 81:59 (41:34). Damit kann der Pokalsieger und Vorjahresfinalist im Audi Dome sein erstes Double seit 2003 gewinnen. Die Finalspiele steigen am Freitag (20.30 Uhr/MagentaSport) und am Sonntag (15 Uhr/MagentaSport und Sport1).

Gestern im zweiten Halbfinale schien Berlin bereits für die Duelle mit Ludwigsburg zu üben, hatte Oldenburg aber in einem zerfahrenen Spiel dennoch im Griff. Schon nach dem ersten Viertel hatten acht Alba-Profis gepunktet, am Ende waren es alle zwölf. Die Berliner ließen zunächst noch die gewohnte Treffsicherheit von der Dreipunktelinie vermissen, gingen aber trotzdem mit einem Sieben-Punkte-Vorsprung in die Halbzeit. Nach der Pause brach Oldenburg wie schon im ersten Duell völlig ein. Center Rasid Mahalbasic musste nach seinem fünften Foul früh auf die Bank - Alba zog weiter davon und gönnte den Ersatzspielern beim Schaulaufen reichlich Einsatzzeit.

Für die flügellahmen Donnervögel hatte Rasid Mahalbasic bereits nach dem ersten Halbfinalspiel mehr oder weniger die weiße Flagge gehisst: "Ich glaube, wir haben unser Maximum erreicht. Das Turnier war Neuland für uns. Alba hatte durch die Bank die bessere Mannschaft."

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