Handball-Landesliga, Frauen

Acht torlose Minuten: TSV Griedl bricht spät ein

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Überflüssig, unnötig und vermeidbar. Diese Attribute haften der 27:32 (14:14) -Niederlage des TSV Griedel beim TV Idstein in der Landesliga der Frauen an. Die wesentlichen Defizite lagen im Abwehrbereich. "Wir haben über die gesamte Spielzeit hinweg keinen Zugriff gehabt, nicht im Verband agiert und uns gegenseitig alleine gelassen", sagte TSV-Trainer Martin Schmitt.

Überflüssig, unnötig und vermeidbar. Diese Attribute haften der 27:32 (14:14) -Niederlage des TSV Griedel beim TV Idstein in der Landesliga der Frauen an. Die wesentlichen Defizite lagen im Abwehrbereich. "Wir haben über die gesamte Spielzeit hinweg keinen Zugriff gehabt, nicht im Verband agiert und uns gegenseitig alleine gelassen", sagte TSV-Trainer Martin Schmitt.

Vor allem die wieder einmal gut haltende Pauline Wicke im Tor wurde im Stich gelassen. Martina Ruchti, linke Rückraumspielerin des TV Idstein, bedankte sich für die Freiräume und erzielte 14 Tore. Mit der ersten Halbzeit konnte Schmitt noch halbwegs zufrieden sein, auch wenn hier schon zu viele Gegentore gefressen wurden. Keine Mannschaft schaffte es, sich entscheidend abzusetzen. Bis zum 19:19 (37.) ging dieses Spiel auch nach dem Wechsel weiter.

Julia Krombach und Jaqueline Schmitt sorgten mit ihren Toren für eine Griedeler 21:19-Führung. Die Richtung schien zu stimmen, denn bis zum 24:23 (Wawrzinek/47.) blieb der TSV vorn. Acht Minuten ohne Torerfolg, in denen Idstein deren fünf gelangen, drehten das Spiel komplett. Von dem jetzt erlittenen Rückstand erholte sich das Schmitt-Team bis zum Abpfiff nicht mehr. "Dass wir heute nur mit neun Feldspielerinnen angetreten sind, will ich für diesen finalen Einbruch nicht als Entschuldigung gelten lassen. Wir haben uns nach dem Wechsel zusehends von unseren Vorgaben entfernt und damit die Niederlage verschuldet", ärgerte sich der TSV-Trainer.

Anstatt mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen, sind die Abstiegsplätze für seine Mannschaft jetzt wieder in Sichtweite geraten. Positiv herauszustreichen ist aus dem Spiel allerdings die Siebenmeterquote der Handballerinnen aus dem Butzbacher Stadtteil. Sämtliche elf zugesprochenen Siebenmeter wurde sicher verwandelt. Ein nicht alltäglicher Wert.

TSV Griedel: Wicke; Wawrzinek (7), Krombach (10/10), Heisiph, Gros (1), Schmitt (1), Brück, Katarina Dietz (2), Frank (4/1), Madelene Dietz (2).

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