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Jens Boy Abteilungsleiter TV Okarben

Im Interview

"Die Abteilung steht gut da"

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(msw). Jens Boy ist nach seiner Fußverletzung jetzt endlich wieder einsatzbereit. Doch der Abteilungsleiter des TV Okarben ist nicht nur als Spieler mit seiner dritten Mannschaft bereits aus der Bezirksliga in die Bezirksklasse abgestiegen, sondern er muss auch mit den beiden ersten Mannschaften um den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga bangen.

Herr Boy, wie geht es Ihnen? Ist Ihre Fußverletzung wieder komplett verheilt?

Ja, der Fuß war gebrochen und die Bänder waren fast komplett durchgerissen, doch jetzt kann ich endlich wieder Tischtennis spielen - und das auch ohne Einschränkungen.

Sportlich ist es für Ihren Verein bislang nicht so gelaufen wie erwartet...

Meine dritte Mannschaft ist abgestiegen, doch ich denke, dass wir in der Bezirksklasse wieder eine vernünftige Truppe am Start haben werden. Ich denke, dass hier vielleicht noch der eine oder andere Spieler zu uns kommen wird. Allerdings muss es auch menschlich passen. Die zweite Mannschaft hat jetzt zweimal gewonnen, sodass wieder alles möglich ist. Und auch die erste Garnitur soll den Klassenerhalt sowieso unbedingt schaffen.

Wird Kaderspieler Nils Rau in Okarben bleiben?

Das entscheidet der Hessische Tischtennis-Verband, doch ich glaube nicht, dass er bleiben wird. Er ist menschlich ein Pfundskerl, sodass mir sein Abschied sehr leid tun würde.

Mit Markus Künzel spielt in der dritten Mannschaft ein Neuzugang, der noch kein Spiel gewonnen hat. Wie kommt er damit klar?

Markus Künzel hat wenig Chancen, und ich ziehe meinen Hut, dass er immer spielt. Das würde nicht jeder machen. Er hat sich noch nie krankgemeldet oder Ähnliches.

Wie sieht es in der Jugendarbeit aus?

Die Jugendarbeit ist derzeit wohl für alle Vereine schwer. Bei den Mädchen haben wir ein gelungenes Projekt, da wir sie in die Kreisliga der Damen nehmen konnten. So haben sie gute Gegnerinnen. Sie sollen aber in der nächsten Saison möglichst den Aufstieg schaffen. Mit Julius Lamprecht haben wir einen Jugendwart, der sich im Verein auch wohl fühlt. Dazu kommt Matthias Ruppert, der auch bezahlt wird. Es ist dennoch schwer, gute Trainer zu finden. Derzeit haben wir zwei Jungenmannschaften gemeldet, einige Spieler werden Einsätze bei den Herren bekommen. Insgesamt steht die Abteilung also wirklich gut da. ARCHIVFOTO: NIC

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