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Sebastian Dietz, der hier gegen den Torwart der HSG Linden II, Uwe Bonn, trifft, und seine HSG Mörlen müssen zum Rückrundenstart nach Kirchhain. FOTO: NICI MERZ

Abstiegsgespenster verscheuchen

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(se) Rückrundenauftakt in der Handball-Bezirksoberliga, in der auf die drei Mannschaften aus der Wetterau unterschiedlich schwere Aufgaben warten. Am schwersten dürfte es die HSG Wettertal haben, die am Samstagabend bei der ambitionierten HSG Wettenberg II anzutreten hat. Im Heimspiel, ebenfalls am Samstagabend, möchte die MSG Florstadt/Gettenau gegen die unberechenbare HSG Marburg/Cappel unbedingt punkten, um sich frühzeitig von der Abstiegszone zu entfernen. Die scheinbar leichteste Prüfung wartet auf die HSG Mörlen, die zur gleichen Zeit beim Vorletzten MSG Kirchhain/Neustadt anzutreten hat.

HSG Wettenberg II - HSG Wettertal (Samstag, 18 Uhr):Wie in der Vorrunde: Das Auftaktprogramm der Wettertaler hat es in sich. Am Samstag sind die Schützlinge von Sven Tauber bei der HSG Wettenberg II zu Gast, die gern in die Landesliga zurückkehren möchte. Derzeit belegen die Wettenberger den dritten Rang und sind auch in eigener Halle nicht unverwundbar, wie die HSG Dilltal bei ihrem 27:21-Coup am letzten Vorrundenspieltag in Launsbach gezeigt hat. Dagegen verabschiedete sich die HSG Wettertal mit einem strahlenden Sieg bei der HSG Kleenheim/Langgöns in die vierwöchige Pause und möchte natürlich an diesen Erfolg anknüpfen. In der Hinrunde setzten sich die Wettertaler in Münzenberg mit 30:25 durch, profitierten dabei aber von einer zehnminütigen Schwächephase der Wettertaler, die sie zu einem 9:2-Lauf nutzten und damit die Partie für sich entschieden.

MSG Florstadt/Gettenau - HSG Marburg/Cappel (Sa., 20 Uhr/Sporthalle Florstadt):"Man weiß nie, mit welchen Spielern die Marburger auflaufen", stellt Christian Sacks fest. Der Trainer der MSG Florstadt/Gettenau weiß also nicht, was auf seine Mannschaft zukommt. Bei seiner eigenen Truppe gibt es eine leichte Entspannung, was die Personalsituation anbelangt. So ist Henning Starck am Samstagabend wieder dabei. Bei Yannic Wenisch ist der Coach nicht ganz so optimistisch. "Sein Einsatz steht auf der Kippe", berichtet Sacks. Spätestens eine Woche später in der Partie bei der HSG Linden II dürfte er aber wieder mitwirken können. Für den weiteren Verlauf der Saison wünscht sich der Trainer mehr Konstanz bei seinem Team: "Das war bislang das große Problem." Gelingt dies, könnte die MSG das Abstiegsgespenst endgültig verscheuchen.

MSG Kirchhain/Neustadt - HSG Mörlen (Sa., 20 Uhr):Die Mörler sind seit sechs Spielen ungeschlagen und wollen diese Serie auch in der Rückrunde fortsetzen. "Die Mannschaft ist hochmotiviert", sagt HSG-Trainer Philipp Petriesas, "sie hat ein bisschen was aus dem Hinspiel gutzumachen. Wir müssen sehen, dass wir mit der offensiven Deckung zurechtkommen und unsere Dinger reinmachen. Ich denke aber, dass wir jetzt ein bisschen eingespielter sind als am ersten Spieltag." Zum Saisonauftakt hatte die HSG gegen die Kirchhainer eine 25:29-Niederlage bezogen. Petriesas hofft, sich mit einem Sieg beim Vorletzten im Tableau weiter "von unten absetzen können". In personeller Hinsicht hat der Mörler Trainer - Stand jetzt - keine Probleme: "Es sind alle dabei."

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