Abele erstmals Hochschulmeister

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Lukas Abele von der TH Mittelhessen setzte seine Siegesserie nur drei Tage nach dem Süddeutschen Doppeltitel. Der Student holte sich bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Frankfurt-Kalbach am vergangenen Mittwoch seinen ersten Titel als deutscher Hochschulmeister. Der hoch aufgeschossene Bundeskaderathlet startete über 800 Meter in dem letzten von drei Zeitläufen. Nach einem Beinahe-Sturz an der 100 Meter-Marke ergriff er die Initiative und gestaltete das Rennen von der Spitze weg. In 1:51,44 Minuten – damit vier Sekunden schneller als drei Tage zuvor – sicherte sich Abele souverän den Sieg vor Pascal Kleyer (Uni Karlsruhe). Für den 21-jährigen Maschinenbaustudenten steht nun ein kurzer und intensiver Trainingsblock auf dem Programm, ehe für ihn bei den Deutschen Hallenmeisterschaften am 16. und 17. Februar in Leipzig der erste Saisonhöhepunkt ansteht.

Lukas Abele von der TH Mittelhessen setzte seine Siegesserie nur drei Tage nach dem Süddeutschen Doppeltitel. Der Student holte sich bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Frankfurt-Kalbach am vergangenen Mittwoch seinen ersten Titel als deutscher Hochschulmeister. Der hoch aufgeschossene Bundeskaderathlet startete über 800 Meter in dem letzten von drei Zeitläufen. Nach einem Beinahe-Sturz an der 100 Meter-Marke ergriff er die Initiative und gestaltete das Rennen von der Spitze weg. In 1:51,44 Minuten – damit vier Sekunden schneller als drei Tage zuvor – sicherte sich Abele souverän den Sieg vor Pascal Kleyer (Uni Karlsruhe). Für den 21-jährigen Maschinenbaustudenten steht nun ein kurzer und intensiver Trainingsblock auf dem Programm, ehe für ihn bei den Deutschen Hallenmeisterschaften am 16. und 17. Februar in Leipzig der erste Saisonhöhepunkt ansteht.

Schrecksekunde für Porsch

Für die Athleten der LG ovag Friedberg-Fauerbach lief es dagegen zum Teil nicht ganz rund. Sowohl Sprinter Steven Müller als auch Gordon Porsch gaben Anlass zur Sorge. Porsch (Uni Frankfurt), der seinen Saisoneinstieg aufgrund von Infekten und kleineren Verletzungen immer wieder hatte verschieben müssen, kam zuletzt immer besser in Form und überzeugte am vergangenen Wochenende unter anderem mit dem Süddeutschen Meistertitel. Bei den Studentenmeisterschaften zeigte er einen perfekten Sprung über 5,20 Meter, hatte damit die Goldmedaille sicher. Der 23-Jährige ließ auf 5,40 Meter auflegen. Die ersten beiden Versuche riss er knapp. Im dritten Versuch krachte Porsch bei der Landung mit der Ferse auf den sogenannten Einstichkasten. Die Folge: ein dicker Bluterguss rund um Ferse und Knöchel. Glück im Unglück: Beim Röntgen in der Unfallklinik wurden keine Bänder- oder Knochenverletzungen erkannt. Jetzt ist Physiotherapeut Dirk Lösel gefragt. "Ich werde mein Bestes geben, dass ich bei den Deutschen Meisterschaften dabei bin. Jetzt habe ich mich so reingehängt, die Quali zu springen – jetzt will ich auch dabei sein", gibt sich Gordon Porsch kämpferisch.

Eher als Vorsichtsmaßnahme brach Topsprinter Steven Müller (Uni Kassel) den Wettkampf ab. Mit einer Verletzung aus dem DLV-Trainingslager zurückgekommen, ist der amtierende deutsche Hallenmeister über 200 Meter immer noch nicht beschwerdefrei. Im Vorlauf über 60 Meter sah man Müller an, dass etwas nicht passte. Er ließ austrudeln, gewann den Lauf dennoch in 7,01 Sekunden. Auf das Finale sowie die 200 Meter musste der LG-Athlet dann aber verzichten, und damit auch auf die wohl sichere Goldmedaille. "Wir wollen nichts riskieren, so macht es einfach keinen Sinn", erklärt Trainer Otmar Velte. Zu wichtig sind die kommenden Tage bis zu den Deutschen Hallenmeisterschaften.

Aus der Kreisstadt waren bei den Hochschulmeisterschaften drei weitere Athleten der LG ovag Friedberg-Fauerbach dabei – darunter Dreifach-Starter Robin Flach. Er startete zunächst über 60 Meter im Vorlauf (7,43 Sekunden). Danach standen die 200 Meter auf dem Programm, die der Student der Uni Gießen mit neuer Saisonbestzeit von 23,78 Sekunden abschloss. Rang neun erkämpfte sich Robin Flach über 400 Meter, kam in 54,36 Sekunden erneut zu einer Saisonbestzeit. Teamkollege Dirk Leiacker (TU Darmstadt) lief die 60 Meter im Vorlauf in 7,51 und die 200 Meter in 24,61 Sekunden. Anna Hülsmann hatte gleich zwei 400-Meter-Läufe vor sich. Im Einzel war sie als Achte in 58,92 Sekunden nicht weit von ihrer Bestleistung aus dem Jahr 2016 entfernt. Gemeinsam mit der Staffel der Uni Frankfurt und den Eintracht-Athletinnen Gianina Gartmann und Miriam Sinning landete Hülsmann auf dem undankbaren vierten Platz (1:49,45 min).

Sprinterin Michelle Macker, sonst im Trikot des TV-Assenheim unterwegs, holte mit ihrem Staffelteam der Uni Frankfurt als Startläuferin über 200 Meter den fünften Platz.

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