46ers in München ohne Druck

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(sks/tim). In der Basketball-Bundesliga müssen die Gießen am Sonntagnachmittag beim FC Bayern München ran - ganz ohne Druck. Das sieht zeitgleich beim Heimspiel der Frankfurt Skyliners gegen die Crailsheim Merlins schon ganz anders aus.

FC Bayern München - FC Gießen (Sonntag, 15 Uhr):Sportlich könnte die Stimmung bei den Gießen 46ers derzeit kaum gelöster sein. Die Befreiungsschläge gegen Bayreuth und Ludwigsburg haben Ruhe einkehren lassen. Beim FC Bayern haben die 46ers daher rein gar nichts zu verlieren. Vier Siege Vorsprung haben die 46ers nun auf den einzigen Abstiegsplatz, den der Mitteldeutsche BC belegt. Umgekehrt sind es ebenso viele Siege Abstand auf den hintersten Playoff-Rang. Viel entspannter kann man kaum zum "Branchenprimus" reisen, wie Coach Ingo Freyer das Aufeinandertreffen mit dem FC Bayern beschreibt. Auf dem Papier treten die 46ers als krasser Außenseiter beim amtierenden Meister an. Alle 14 bislang ausgetragenen Spiele gingen in stiller Regelmäßigkeit deutlich an die Münchener. Bis auf Youngster Tim Köpple (Gehirnerschütterung) kann Freyer personell aus dem Vollen schöpfen.

Frankfurt Skyliners - Crailsheim Merlins (Sonntag, 15 Uhr):Die Hessen sind nach zuletzt sechs Niederlagen in sieben Spielen auf den 14. Tabellenplatz abgerutscht und somit wieder im Abstiegskampf verwickelt. Mit Leon Kratzer, der erstmals für die Nationalmannschaft nominiert wurde, und Lamont Jones kehren zwei wichtige Optionen nach überstandenen Verletzungen gegen Crailsheim zurück. Richard Freudenberg (Schleimbeutelentzündung in der Achillessehne und eines Ödems am Fersenknochen) wird fehlen.

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