Basketball

46ers erfüllen Erwartungen

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(mv). Es war das Ziel, sich beim FC Bayern München nicht das Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben kaputt machen zu lassen. Das dürfte den Gießen 46ers am Sonntag beim 71:93 (31:51) an der Isar gelungen sein. Für mehr war der Qualitätsunterschied zu groß. Die Münchener spielten ohne große Anstrengung ihren Stiefel in dieser Basketball-Bundesliga-Partie herunter.

Bei den 46ers hatte sich Jonathan Stark schon nach viereinhalb Minuten drei Fouls eingehandelt und verbrachte den Rest der ersten Hälfte auf der Bank. Das hatte jedoch im ersten Viertel keine großen Auswirkungen: Beim 11:19- Rückstand (10.) waren die Gießener durchaus noch im Soll. Doch im zweiten Viertel begann der Qualitätsunterschied langsam offensichtlich zu werden: Vor allem am Brett konnte kein Gießener die US-Amerikaner JaJuan Johnson und Jalen Reynolds halten. Bei den 46ers zeigte Bjarne Kraushaar gute Ansätze.

Beim 31:51 (20.) aus Gießener Sicht war das Spiel entschieden. Doch nach dem Wechsel wurde aus der zuvor zerfahrenen Partie ein ansehnlicheres Spiel. So sorgten auf der einen Seite die Münchener für Highlights (Dunkings Johnson und Reynolds). Aber auch Gießen wirkte nun gelöster. Zwar gelang es nicht, den Rückstand zu verkürzen. Aber das war der Qualität des Gießener Teams geschuldet, und für das kann ein Duell mit dem FC Bayern kein Gradmesser sein.

Beste Werfer: Reynolds (24), Johnson (11), Baldwin (10), Radosevic (10) für München - Thomas (15), Kraushaar (13), Richter (11) für Gießen.

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