Basketball

46ers empfangen München

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(gae). Die Gießen 46ers durften für ein paar Tage abschalten. Einfach mal die Seele baumeln lassen und den ganzen Stress Basketball-Bundesliga und die anstehende Trennung vom Geschäftsführer Heiko Schelberg vergessen. Nun ist aber der Fokus vollkommen auf den deutschen Meister Bayern München gerichtet, der am Sonntag (15 Uhr) zur vorweihnachtlichen Bescherung in die Osthalle kommt.

Die Münchner sind in der BBL eine Macht: elf Spiele, elf Siege. Zuletzt schrammten sie aber knapp an einer Niederlage vorbei - beim 82:81 gegen den Tabellendrittletzten BG Göttingen rettete sie der Dreier ihres Finnen Petteri Koponen 0,2 Sekunden vor dem Schluss. Sie scheinen aufgrund der strapaziösen Doppelbelastung Euroleague (am Mittwoch das hauchdünne 77:76 nach Overtime in Berlin, am gestrigen Abend gastierte Barcelona in München) national nicht unverwundbar zu sein. Aber man sollte keine falsche Hoffnungen wecken. Die 46ers bleiben der krasse Außenseiter, der, wenn bei ihnen alles optimal laufen sollte, noch auf eine gewisse Schludrigkeit der großen Bayern hoffen muss, um eine klitzekleine Gewinnchance zu haben.

Gegen die Würzburger hat die Mannschaft von Trainer Freyer zuletzt bewiesen, dass sie beim Abrufen ihres wahren Potenzials durchaus in der Lage ist, favorisierte Teams zu schlagen. "Wir wollen viel gegen sie Druck ausüben. Es gibt selten die Gelegenheit gegen eine Mannschaft zu spielen, die bisher alle Ligaspiele gewonnen hat - das heißt selber das Team zu sein, welches diese Mannschaft als erstes schlägt."

Die Frankfurt Skyliners empfangen zeitgleich die Basketball Löwen aus Braunschweig. Der Sieg im Duell der punktgleichen Tabellennachbarn hält den Anschluss zu den Playoff-Plätzen.

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