46ers-Abstieg ganz nah

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(tim/gae). Das Kapi tel Basketball-Bundesliga kann sich am Wochenende für die Gießen 46ers schließen. Verliert der Rangvorletzte am heutigen Freitag in Chemnitz (20.30 Uhr, live MagentaSport), steht der sportliche Abstieg für die Mannschaft von Trainer Rolf Scholz bereits drei Spieltage vor Hauptrundenende fest. Am Sonntag kommt es in der Osthalle um 18 Uhr (live MagentaSport) zum Kellerduell mit Schlusslicht Rasta Vechta.

Die 46ers haben nur noch eine minimale Chance, den Klassenerhalt zu schaffen: Dazu müssen sie ihre letzten vier Partien gewinnen und hoffen, dass der Mitteldeutsche BC oder Würzburg beim Restprogramm ausschließlich patzen. Ein Wunder muss herhalten, damit die Gießener in der BBL bleiben. Die fast ausweglose Situation der 46ers wurde am vergangenen Samstag verschärft, als sie sich die 80:89-Niederlage gegen Ludwigsburg einfingen und der MBC gleichzeitig in Frankfurt gewann. Dadurch vergrößerte sich der Punkteabstand auf sechs plus den gewonnenen direkten Vergleich der Weißenfelser.

So üben sich die Protagonisten aus Gießen in Durchhalteparolen: »Abgesehen vom Spiel gegen Ulm haben wir in letzter Zeit konsequenter gespielt. Anscheinend ist der Fluch des dritten Viertels gelöst, dennoch haben wir es nicht geschafft, Siege einzufahren«, sagt Kapitän Brandon Thomas.

Frankfurter sehnen Saisonende herbei

Ausruhen, ab in den Bus und zum nächsten Spiel. So kann man die Vorbereitung der Frankfurt Skyliners auf ihre Partie am heutigen Freitag (19 Uhr) in Bonn zusammenfassen. Es ist Spiel Nummer drei innerhalb von sechs Tagen für den hessischen Bundesligisten, und dann folgen noch vier weitere bis zum 9. Mai (u. a. am Sonntag gegen Oldenburg) als Folge der 14-tägigen Quarantäne. Dabei fehlen ihnen sieben Stammkräfte. Eventuell könnte Jon Axel Gudmundsson nach seiner Erkältung wieder zum Team stoßen. Für Len Schoormann, Bruno Vrcic und Michael Kessens, die mit den Folgen der Corona-Erkrankung zu kämpfen haben, ist die Saison wohl beendet.

Cheftrainer Sebastian Gleim wird kein Risiko eingehen, einen der drei Spieler ohne Training und nach mehr als 20 Tagen in Quarantäne in den restlichen Bundesligapartien zu verheizen, zumal die Skyliners nicht mehr absteigen können. Auch Topscorer Matt Mobley dürfte nach seinem Pferdekuss wohl kein Spiel mehr bestreiten.

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