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Ante Paradzik (l.) wird von seinen Mitspielern geherzt. Mit zwei Toren - davon eines in der Schlussminute - ist er der Erfolgsgarant beim 2:1-Sieg gegen Fechenheim.

Fußball-Gruppenliga

25-Meter-Hammer: Doppelpacker erlöst SKV Beienheim

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Der SKV Beienheim hat dank Ante Paradzik mit 2:1 gegen die Spvgg Fechenheim gewonnen. Der Doppelpacker ließ sich mit seinem Tor des Tages aber lange Zeit.

Für Gruppenliga-Teams, die auf dem Sportgelände des SKV Beienheim Station machten, war im bisherigen Saisonverlauf nichts zu holen, wobei die Mannschaft von SKV-Coach Sebastian Spisla in den Duellen gegen Fauerbach, Gronau und Königstein mit eigenen Treffern wahrlich nicht geizte. Gestern versuchten die Fußballer der Spvgg. 03 Fechenheim, dort ungeschoren davonzukommen, doch auch für die Frankfurter Stadtteil-Kicker blieb der Wunsch der Vater des Gedanken: Als Spielverderber erwies sich Beienheims Mittelfeld-Regisseur Ante Paradzik, der mit zwei Treffern - darunter der alles entscheidende in der Schlussminute - den Beienheimer 2:1 (1:0)-Erfolg und damit die Punkte Nummer zehn bis zwölf zementierte.

Die besten Bilder aus der Gruppenliga in Beienheim

 © Nici Merz
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"Wir haben uns selbst das Leben schwer gemacht, denn bei einem Chancenverhältnis von 10:2 hätten wir viel früher den Sack zumachen können, ja müssen", atmete Beienheims Pressesprecher Stefan Raab nach dem knappen, aber seiner Meinung nach absolut verdienten Sieg erst mal tief durch. Niyazi Yigin sei, so Raab, der beste Mann auf dem Platz gewesen: "Auf der Sechserposition hat er überragend gespielt." Die Platzherren begannen exakt in jener Besetzung, die unter der Woche gegen Königstein zu überzeugen vermochte und setzte vom Start weg auf Offensive. Verdienter Lohn war die Führung nach 15 Minuten, als Paradzik im Gäste-Strafraum nach einem abgeblockten Hirzmann-Schuss am schnellsten reagierte und flach ins lange Eck traf. Es folgten weitere SKV-Gelegenheiten, doch weder Fatih Uslu nach Leon Hirzmanns Auflage (25.) noch Mike Michalak, der nach 37 Minuten einen weiten Abschlag von Keeper Nils Kitler nicht zu nutzen verstand, fanden die Lücke. Die Strafe folgte in der 64. Minute: Mit ihrem ersten gescheiten Angriff glichen die Fechenheimer aus - Daniel Lotz hatte aus elf Metern ins Schwarze getroffen.

"Es spricht für die Moral der Truppe, dass sie sich dadurch nicht aus der Fassung bringen ließ und weiter den Vorwärtsgang übte", lobte Raab die Einstellung des Teams, das sich zwischen der 71. und 80. Minute Chancen im Minutentakt erarbeitete. Nacheinander probierten es Michalak, Uslu, Innenverteidiger Maximilian und der eingewechselte Waldemar Patzwald - Zählbares wollte partout nicht herausspringen. Den Platzherren lief die Zeit davon, und die Befürchtung, quasi ohne Not zwei Punkte liegen zu lassen, machte unter den Fans die Runde. Doch dann schlug Ante Paradzik doch noch zu. Gegen dessen 25-Meter-Hammer, abgefeuert in der Schlussminute, war für Fechenheims Torwart Ayub Marzak kein Kraut gewachsen.

SKV Beienheim: Kitler - Eder, Heck, Darren Lee Hare - Pllana, Yigin, Fatih Uslu, Paradzik - Mike Michalak (90. Kuhn), Hirzmann (65. Patzwald).

Spvgg. 03 Fechenheim: Marzak, Jusofie, Lahchaychi, Youssef (87. Arefe), Löchner, Lotz, Johnson, Quass, Yikilmaz, Weber, Tuygar (63. Pedace).

Im Stenogramm/Schiedsrichter: Kevin Steinmann (Darmstadt). - Zuschauer: 100. - Tore: 1:0 (15.) Paradzik, 1:1 (64.) Lotz, 2:1 (90.) Paradzik.

Hier gibt es die Berichte der anderen Wetterauer Gruppenligisten: 

Türk. SV Bad Nauheim

SV Gronau

FC Olympia Fauerbach

FC Karben

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