1000 Euro im Prestige-Duell für FV Bad Vilbel

Viel Zeit, die optimale Form zu finden, bleibt nicht mehr, und eben deshalb war für die Fußballer des heimischen Verbandsligisten FV Bad Vilbel die Teilnahme beim "Hammersbach-Cup" eine durchaus lukrative Angelegenheit.

Und zwar in jeder Beziehung, denn neben spielstarker Konkurrenz wartete auf das Team von FV-Coach Andreas Pfaff im Erfolgsfall auch ein hübsches Sümmchen für die Mannschaftskasse. Die rein sportliche Ausbeute der Brunnenstädter nach sieben Turniertagen auf dem Marköbeler Sportgelände "Am Rathaus": Man schlug im Finale die SG Bruchköbel knapp mit 2:1 (2:0) und trug sich somit in der Geschichte des Fußball-Events als erster "Friedberger" Klub in der Siegerliste ganz oben ein.

Der Ausrichter, die SG Marköbel, hatte zur 19. Ausgabe des mit acht Vereinen bestückten Pokalturnieres in professioneller Weise mal wieder alle Register gezogen: Insgesamt gab’s nicht weniger als 2800 Euro an Preisgeldern zu gewinnen. Klar, dass der FV Bad Vilbel gedachte, sich aus diesem leckeren Kuchen ein möglichst großes Stück für eigene Zwecke zu sichern.

Gesagt, getan: Nach lockeren Vorrundensiegen über den Gastgeber SG Marköbel (4:0), Germania Rothenbergen (3:0) sowie am vergangenen Freitag durch Tore von Steven Cue, Afram Kakur und Francesco Morgese über den SSV Lindheim (3:0) ging’s am Sonntagnachmittag ans Eingemachte. Im Finale des weit über die lokalen Grenzen hinaus bekannten Meetings kam’s nämlich zur Auseinandersetzung mit dem Verbandsliga-Rivalen und Pokal-Verteidiger SG Bruchköbel, der in der zweiten Vorrundenstaffel unter der Woche gegen den FC Hochstadt (4:1), Viktoria Nidda (1:0) und gegen den VfR Kesselstadt (5:0) nichts anbrennen ließ. Man durfte sich also auf ein Prestige-Duell vom Feinsten freuen, wobei auf den Gewinner stolze 1000 Euro und auf den unterlegenen Endspiel-Teilnehmer immerhin noch 600 Euro warteten.

Beide Coaches, Bad Vilbels Andreas Pfaff und Bruchköbels Klaus Dörner, mussten beim Turnier-Showdown zwar einige ihrer Stammspieler aus den Planungen streichen, doch das hinderte die Kontrahenten nicht daran, den rund 280 Zuschauern einen spannenden Kampf zu bieten. Dass die Grün-Weißen schließlich die Oberhand behielten, lag an zwei Treffern aus der ersten Hälfte, für die Dardan Krasniqi per verwandelten Strafstoß nach einem Foul an Sven Kusebauch (26.

) sowie Kapitän Philipp Groda mittels kapitalen 16-Meter-Kracher in der 38. Minute verantwortlich zeichneten. Bruchköbels Osman Kubalic verkürzte in der 54. Minute auf 2:1 - der Bad Vilbeler Sieg geriet später jedoch nicht mehr in Gefahr. Dies bedeutete: 1000 Euro, ein Wanderpokal und eine zusätzliche Siegestrophäe wechselten den Besitzer in Richtung Bad Vilbel, Bruchköbel strich 600 Euro ein, während die SG Marköbel als Gewinner des "kleinen" Finales (2:0 gegen den FC Hochstadt) immerhin noch 400 Euro und der unterlegene FC Hochstadt 200 Euro kassieren durften. Klar, dass sich FV-Trainer Andreas Pfaff nach vollbrachter Arbeit sehr zufrieden gab: "Eine runde Sache für uns."

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