EC Bad Nauheim

Vorm Playoff-Start: Die heißen Fragen rund um die Roten Teufel

Wie sieht’s personell aus? Wie stehen die Chancen? Was ist anders als vor dem Viertelfinale 2016? Hier beantworten wir die heißen Fragen vor dem Playoff-Start des EC Bad Nauheim.
13. März 2018, 08:36 Uhr
Zusammengerückt: Mannschaft und Fans des EC Bad Nauheim träumen zum Viertelfinal-Start der Roten Teufel vom Einzug in das Playoff-Halbfinale. (Foto: Chuc)

EC Bad Nauheim


Kaufbeuren - Bad Nauheim. Teil I. Um 19.30 Uhr beginnt am Dienstagabend die Playoff-Viertelfinalserie in der Deutschen Eishockey-Liga 2. Der Vorjahres-Halbfinalist aus dem Allgäu trifft auf die zuletzt so formstarken Roten Teufel aus der Wetterau. »Die Pause war lange genug. Wir freuen uns, dass es losgeht«, sagt Felix Bick, der als Torwart - gerade im Vergleich mit Kaufbeurens Stefan Vajs, besonders als Schlussmann des Jahres gekürt - natürlich in den Fokus rückt. »Druck gehört dazu«, entgegnet Bick. Teamkollege Marcel Brandt, der den Februar-Höhenflug der Hessen geprägt hat, ist überzeugt: »Die Pause tat uns gut. Wir waren zuletzt gut drauf, und wir können diesen Schwung auch mitnehmen.«

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Wie sieht’s personell aus? Marius Erk, Dominik Meisinger und Leon Niederberger sind wieder dabei. Bad Nauheim wird mit drei Torhütern, sechs Verteidigern und 13 Stürmern in die Serie gehen können. Am Wochenende könnte zudem Garret Pruden dazustoßen. Die DNL-Saison mit Köln ist beendet (Halbfinal-Niederlage gegen Berlin). Max Brandl steht zumindest mit dem blauen Trainingstrikot des Rekonvaleszenten auf dem Eis.

Was ist anders als vor der Viertelfinal-Serie 2016? Vor zwei Jahren sah sich die Mannschaft mit dem Erreichen der Playoffs gegen Ravensburg bereits am Ziel (die Serie endete 1:4). Jetzt hingegen sieht man in Bad Nauheim eine realistische Chance auf ein Weiterkommen. »Das wird extrem schwer. Aber die Chance ist da. Wir gehen mit einem guten Gefühl in die Serie. Was wir über Kaufbeuren sagen, wird man dort allerdings auch über uns sagen«, relativiert Stürmer Harry Lange. Der Trainer »brenne« regelrecht, berichtet er, »und auch wir wollen mehr.« Keiner sei mit dem Erreichten zufrieden, hat Trainer Petri Kujala festgestellt. Im Vergleich zur Serie vor zwei Jahren verfüge sein Team in der Tiefe über mehr Scoring-Touch.

Worauf kommt es an? »Den Torwart, das Über- und Unterzahlspiel und die Beine«, sagt Kujala. Kaufbeuren sei extrem zweikampfstark. »Und da müssen die Jungs eben bereit sein, diesen Kampf anzunehmen und dorthin zu gehen, wo es weh tut.« Matthias Baldys, der Sportliche Leiter, sieht zudem in der »Fehlerquote« einen entscheidenden Faktor. »Die Jungs müssen einerseits hart arbeiten, andererseits kühlen Kopf bewahren.«

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Wie waren die vergangenen Tage in Kaufbeuren? Im Allgäu wurde nach einem Team-Ausflug in eine Therme am vergangenen Dienstag zwei Tage trainiert und nach einem trainingsfreien Freitag die Vorbereitung auf das Viertelfinale aufgenommen. Nur Simon Schütz und Alexander Thiel, die ohnehin jeweils nur eine Handvoll Spiele hatten absolvieren können, fehlen. Jarkko Immonen wird wohl aus überzähliger Kontingentspieler auf der Tribüne sitzen.

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Das sagt Vorjahres-Teufel Charlie Sarault aus den Reihen des ESV: »Ich habe in der Mannschaft der Roten Teufel noch gute Freunde. Aber klar ist auch: Auf dem Eis gibt es keine Freundschaft. Das ist eine 50:50-Serie. Ich denke, wir schlagen Bad Nauheim in sechs Spielen. Wir haben das erste Heimspiel und hoffen, dass wir dies gleich zu unserem Vorteil nutzen können.«

Wer ist Favorit? Die »Eishockey News« prognostiziert eine Serie über sechs Spiele und ein Weiterkommen des ESV Kaufbeuren. ESV-Vorteile sieht die Fachzeitung im Tor, der Abwehr und den Über- und Unterzahl-Formationen. Als ausgeglichen wird der Angriff wahrgenommen. Die Form wiederum spreche für Bad Nauheim. Die Wettanbieter »bwin« und »tipico« sehen zum Auftakt den ESV Kaufbeuren im (Heim-?)Vorteil.

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