Vorfreude auf das »Endspiel«

22. April 2018, 20:22 Uhr

Die erste Saisonniederlage (vor Wochenfrist in Kleenheim) hat bei der TG Friedberg, dem Tabellenführer der Handball-Bezirksoberliga, keine Nachwehen hinterlassen. Das Heimspiel gegen den abstiegsgefährdeten TV Wetzlar geriet schnell zu einer einseitigen Angelegenheit und wurde mit 36:26 (19:10) souverän gewonnen.

Schon vor Beginn des Spiels gab es Positives zu vermelden. Elvin Petrosanec, dessen Einsatz lange Zeit auf der Kippe stand, lief mit auf. »Das war für uns alle wichtig und gut«, befand Co-Trainer Thomas Keck. Die Gastgeber waren von Beginn an auf Betriebstemperatur und gingen das Spiel hoch motiviert an. Das Konzept, die Männer aus der Reichsstadt mit hohem Tempo von Beginn an unter Druck zu setzen, ging auf, was eine 6:1-Führung nach zehn Minuten dokumentiert. Die etwas umformierte Abwehr, mit Marco Zinnel auf der vorgezogenen Position, stand hervorragend, und was dennoch durchkam, wurde eine Beute des gut disponierten Radu Balasz im TG-Gehäuse. Friedberg kam zu etlichen leichten Ballgewinnen und nutzte diese zu Toren über die erste und zweite Welle.

Die Frage nach dem Sieger war bereits zur Pause entschieden, und mit dem ersten Tor nach dem Wechsel sorgte Benedikt Ploner dafür, dass auch die magische Zehn-Tore-Marke frühzeitig geknackt wurde. »Der Spielverlauf gab uns die Möglichkeit, munter durchzuwechseln, um allen Akteuren ihre Spielanteile zu geben«, strich Keck heraus.

Protest zurückgezogen

»Jeder, der ins Spiel kam, hat seine Rolle gut ausgefüllt und die Chance genutzt«, lobte er weiter. In der Schlussviertelstunde nahm seine Mannschaft den Fuß etwas vom Gaspedal, was den deutlichen Sieg jedoch nicht mehr in Gefahr brachte.

Unter der Woche hatte die TG den Einspruch gegen die Wertung des Kleenheimer Spiel zurückgezogen. »Bei der strittigen Szene handelte es sich um eine Ermessensentscheidung des Schiedsrichters«, erläuterte Keck die Gründe dafür. Von Friedberger Seite sind die Weichen für das am kommenden Wochenende anstehende Endspiel in Heuchelheim gestellt. »Die Stimmung bei uns ist gut. Wir freuen uns jetzt alle auf dieses Spiel«, beschrieb Keck die Friedberger Gefühlswelt vor dem großen Finale der Bezirksoberliga.

TG Friedberg: Balazs, Biaesch; Durchdewald, Zinnel (6), Jonscher (1), Schmidt (2), Mahr (1), Reeb (1), Petrosanec (8), Vellenzer (3), Ploner (2), Wolf, Avemann (8/4), Pozgaj (4).

TV Wetzlar: Reifenrath, Balkhaus; Felix Schmidt (2), Petschel, Baumann (4), Breser (10/7), Menger, Fabian Schmidt, Pohlner (1), Adams (2), Emmelius (4), Michael Schetzkens (2), Johannes Schetzkens (1).

Steno: Schiedsrichter: Pickhardt/Schäfer (Grünberg/Mücke). - Siebenmeter: 6/4 – 7/7. - Strafzeiten: 8 Min. – 8 Min. - Zuschauer: 120.

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