Fußball

Türk Gücü bekommt halbes Dutzend

Fußball-Verbandsligist Türk Gücü Friedberg unterliegt dem Hessenligisten Teutonia Watzenborn-Steinberg mit 1:6. Der FV Bad Vilbel hat hingegen für eine Überraschung sorgen können.
11. Februar 2018, 19:38 Uhr
30 Minuten lang kann Türk Gücü die Partie gegen Watzenborn ausgeglichen gestalten. Am Ende unterliegt der Verbandsligist aus der Wetterau dem Hessenligisten klar mit 1:6. Friedbergs Vuk Toskovic (l.) im Zweikampf mit Babaros Koyuncu. (Foto: Froese)

Zwei Wochen vor dem Saison-Restart probte das Wetterauer Verbandsliga-Führungsduo gegen Teams der Hessenliga-Spitzengruppe mit höchst unterschiedlichen Erkenntnissen den Ernstfall: Während Verbandsliga-Leader FV Bad Vilbel im Duell zweier Spitzenreiter beim SC Hessen Dreieich ohne Gegentor überraschend gewann, musste der FV-Verfolger Türk Gücü Friedberg gegen den Hessenliga-Fünften Teutonia Watzenborn-Steinberg angesichts von einem halben Dutzend Gegentreffern eine deftige Schlappe quittieren. Derweil behielt Gruppenligist SKV Beienheim beim klassentieferen SV Nieder-Wöllstadt die Oberhand.

Teutonia Watzenborn-Steinberg – Türk Gücü Friedberg 6:1 (2:1): Weil auf Friedberger Seite mit Sebastian Weigand und Kevin Bassey Effiong zwei der drei etatmäßigen Defensivspezialisten aus beruflichen Gründen fehlten, kamen in der Abwehr-Dreierkette neben Selim Aljusevic die Mittelfeldspieler Alit Usic und Jonatan Tesfaldet zum Einsatz. Zumindest in der ersten halben Stunde konnte Watzenborn-Steinberg daraus noch kein Kapital schlagen. Eher das Gegenteil war der Fall: Auf dem Kunstrasenplatz in Lich übernahm zunächst Türk Gücü Friedberg das Kommando und lag durch Massé Bell Bells Treffer aus der 17. Minute verdient vorne. Mit dem 1:1-Ausgleich, erzielt in der 32. Minute durch den überragenden Damjan Marceta, änderten sich die Verhältnisse grundlegend. Watzenborn-Steinberg drehte mächtig auf, führte nach Louis Goncalves‹ Goal ab der 43. Minute und traf in der zweiten Hälfte nach Herzenslust ins Schwarze. Marceta mit einem Hattrick binnen acht Minuten (47./52./54) und der eingewechselte Raffael Szymanski (81.) ermöglichten der Mannschaft von Teutonia-Coach Daniyel Cimen einen 6:1-Kantersieg.

 

Uslu der Matchwinner

 

SC Hessen Dreieich – FV Bad Vilbel 0:2 (0:0): Aus der Not, auf mehrere Offensiv-Kräfte verzichten zu müssen, machte Bad Vilbels Trainer Amir Mustafic kurzerhand eine Tugend. Er verordnete seiner Mannschaft gegen die Truppe von Hessen-Coach Rudi Bommer eine defensive Marschroute. Dass diese Rechnung aufging, erzeugte beim FV-Übungsleiter durchaus Erstaunen: »In den Meisterschaftsbegegnungen sind wir meist dazu gezwungen, das Spiel machen zu müssen. Diesmal war es umgekehrt, und es hat mit ein wenig Glück funktioniert.« Bad Vilbel operierte mit einer Sturmspitze (Zoran Djordjevic), störte früh im Mittelfeld und ließ – weil auf den Außenpositionen auch Dominik Emmel und Benjamin Sabic Abwehraufgaben übernahmen – dem favorisierten Gastgeber nur selten Raum, konstruktive Attacken zu inszenieren. Als Bad Vilbeler Matchwinner erwies sich Fatih Uslu. In der 46. Minute eingewechselt, markierte er nach 63 Minuten die Gäste-Führung (Kopfballvorlage Djordjevic) und nutzte Konzentrationsschwächen der SC-Abwehr in der 83. Minute zum 0:2-Endstand aus.

SV Nieder-Wöllstadt – SKV Beienheim 0:1 (0:0): Beide Trainer, Nieder-Wöllstadts Torsten Hertz und Beienheims Karl-Heinz Stete, mussten auf mehrere Stammkräfte verzichten, waren mit den Darbietungen ihrer Spieler aber dennoch zufrieden. Beienheim hatte mehr Ballbesitz, Nieder-Wöllstadt verlegte sich aufs Kontern. Die Trefferausbeute blieb überschaubar, wobei Beienheims Matthias Pircek in der 63. Minute per Schrägschuss, der im langen Eck einschlug, für das Tor des Tages verantwortlich zeichnete.

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