18. November 2018, 20:32 Uhr

Spitzenreiter mit Anlaufschwierigkeiten

18. November 2018, 20:32 Uhr

Handball-Landesligist TV Petterweil hat im Wetterau-Derby gegen den TSV Griedel noch rechtzeitig den Schalter umgelegt und einen 30:21 (13:12)-Sieg errungen. Damit verteidigte die Mannschaft von Trainer Martin Peschke die in der Vorwoche errungene Tabellenführung. Schon im Vorfeld der Partie sprach vieles für die Gastgeber. Bei Griedel fehlte eine Reihe von Stammspielern und zusätzlich ging Nils Siek nach einer Bänderverletzung noch angeschlagen ins Spiel. »Dazu kommt, dass wir im Unterschied zum Gegner zurzeit nicht gerade einen Lauf haben«, erklärte Griedels Teammanager Jürgen Weiß.

Obwohl die Hausherren in der ersten Halbzeit das erste und das letzte Tor erzielten, führten sie in dieser Spielhälfte lediglich zweimal. Zwischen dem 1:0 (Lange/1.) und dem 13:12 (Pfeiffer/29.) hatte der kecke Gast aus Griedel die Führung inne, die zwischen einem oder zwei Toren pendelte. »Das Spiel verlief irgendwie schwammig und emotionslos. Ich gestehe, dass wir diese knappe Pausenführung nicht verdient hatten«, meinte TVP-Trainer Martin Peschke. Nach Wiederbeginn nahm seine Mannschaft das Heft des Handelns in die eigenen Hände, was auch damit zu tun hatte, dass Jonas Koffler eingewechselt wurde. »Er war angeschlagen und sollte an sich geschont werden. Dass ich ihn brachte, spricht Bände«, bekannte Peschke.

Innerhalb weniger Minuten zog Petterweil bis auf 20:14 (Dänner/39.) davon. Griedel kämpfte verbissen darum, den Anschluss nicht zu verlieren. »Es war wie vermutet. Als wir anfingen kräftiger zu wechseln, ging es nach unten«, erklärte Weiß das Nachlassen seiner Mannschaft. Es gelang Griedel immerhin, sich zweimal bis auf drei Tore heranzuarbeiten (17:20/S. Siek/42. und 20:33/S. Siek/51.), was auch der starken Torhüterleistung von Steffen Roth zu verdanken war.

Die Gelb-Schwarzen packten jeweils eine Schippe drauf und hatten die alte Distanz schnell wieder hergestellt. Bis zum Abpfiff setzten sie die Akzente und sicherten sich einen deutlichen Heimsieg, der zwar verdient ist, aber um einige Tore zu hoch ausfiel und auch den nachlassenden Kräften aufseiten des TSV geschuldet war. Die entscheidenden Faktoren für den Favoritensieg waren am Ende das Kräfteverhältnis beider Mannschaften und eine Petterweiler Leistungssteigerung im Bereich der Abwehr und des Torhüters. »Petterweil war für unseren heutigen Kader zu stark«, analysierte Weiß und fand trotz der Niederlage noch positive Aspekte: »Die Einstellung hat gegenüber den letzten Spielen heute gestimmt, und auf der Leistung der ersten Halbzeit lässt sich aufbauen.« »Auch wenn das heute kein Leckerbissen war, sind diese Punkte nach einem nicht so guten Spiel wichtig für den Kopf«, folgerte derweil Petterweils Trainer Peschke.

Petterweil: Bouali; Trouvain (4), Koch (2), Witzel (1), Pfeiffer (2), Felix Koffler, Dänner (4/2), Alt, Flach, Jonas Koffler (2), Neuhalfen (1), Lange (3/1), Hitzel (5), Wassberg (6).

Griedel: Roth, Bonn; Sascha Siek (6), Strasheim, Grieb (3), Nils Siek (1), Kipp (3), Wagner (1), Schepp (2),Krüger (4), Weiß (1).

Stenogramm: SR: Happel/Lipp (Nidderau). - Zuschauer: 300. - Siebenmeter: 4/3 – keine. - Strafzeiten: keine – 4 Minuten.

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