16. Dezember 2018, 22:02 Uhr

Offensivwucht der Gastgeber zu stark

16. Dezember 2018, 22:02 Uhr

Zum Auftakt der Rückrunde sahen sich die Friedberger über weite Strecken dem konsequenten Offensivhandball der Lollarer ausgesetzt. Erst gegen Ende des Spiels gelang etwas Ergebniskosmetik.

Die TG Friedberg kann als Aufsteiger mit der bisherigen 14 Partien zufrieden sein. Zu Weihnachten können die Wetterauer und ihr Coach Sven Daxer in einer spielstarken Landesliga ein ausgeglichenes Punktekonto vorweisen. »Die Revanche ist uns sensationell geglückt«, strahlte ein sichtlich zufriedener Lollarer Trainer Sören Asboe am Sonntagabend. Das Hinspiel hatte die HSG in der Wetterau noch verloren. »Wir haben heute mit einer überragenden Teamleistung die Vier-Spiele-Sperre von Marlos Los Santos vergessen gemacht.«

Vor 200 Zuschauer in der Sporthalle Lollar-Süd war es der Gastgeber gewesen, der beim 8:3 (10.) nach einem Doppelschlag von Christian Ziehm das Kommando übernommen hatte. In der Folge kam die TG Friedberg durch Elvin Petrosanec wieder auf 8:10 (16.) heran. Bedingt durch die Gefahr, die Ziehm im Rückraum ausstrahlte, entschloss sich Friedbergs Coach Daxer früh, den wurfgewaltigen Goalgetter der Hausherren in Manndeckung zu nehmen. Das taktische Mittel zeigte allerdings keinen Erfolg. Ziehm erzielte dennoch acht Feldtore und war neben Eike Schuchmann ein zentraler Baustein des Offensivspiels der HSG. Bis zur Pause schraubte Lollar/Ruttershausen so die eigene Führung zwischenzeitlich auf 18:11 (27.) durch Daniel Schlapp hinauf. Friedbergs Christian Schmidt sorgte für den 13:19-Halbzeitrückstand.

Im zweiten Durchgang blieb Friedberg geduldig und erarbeitete sich einige Möglichkeiten. Christopher Gustavsson stellte in der 38. Minute auf 20:22, doch näher kamen die Gäste nicht mehr heran. Lollar/Ruttershausen zog erneut das Tempo an und machte mit dem 32:26 (50.) von Dominic Graf einen großen Schritt in Richtung Heimsieg. Da half auch keine zwischenzeitliche 4:2-Deckung der TG Friedberg nichts, die nach zuletzt zwei Niederlagen das Jahr sicherlich gerne mit einem Erfolgserlebnis beendet hätte.

»Gegen Ende der zweiten Halbzeit mussten wir etwas auf die Zähne beißen, aber meine Mannschaft ist noch jung und ich hoffe, dass wir in der Rückrunde unser Potenzial einmal auf die Platte bringen können«, sagte Asboe.

Lollar/Ruttershausen: Dud, Anthes; Schwellnus, Mühlich (2), Semmelroth (5), Graf (2), Lindenthal (3), Janecic (3), Schlapp (1), Grote, Ziehm (9/1), Schuchmann (9/5), Brücher.

Friedberg: Balazs, Biaesch; Zinnel (2), Christian Schmidt (5), Ploner (1), Jonscher, Reeb, Petrosanec (10), Vellenzer (3), Vlad, Avemann (6/2), Gustavsson (2), Musch, Aljoscha Schmidt (3).

Stenogramm: Schiedsrichter: Breun/Jörg. – Zuschauer: 200. – Zeitstrafen: 6:6 Minuten. – Siebenmeter: 6/6:3/2.

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