29. April 2018, 20:28 Uhr

Nullnummer im Breisgau

Nullnummer im Breisgau: Die Rhein-Main Patriots sind mit leeren Händen von der Auswärtsreise mit den Spielen in Merdingen (9:13) und Freiburg (5:11) zurückgekehrt.
29. April 2018, 20:28 Uhr
Enttäuscht: Alexander Blum und die Rhein-Main Patriots sind mit leeren Händen von den Spielen in Merdingen und Freiburg zurückgekehrt. (Foto: Chuc)

Nullnummer im Breisgau: Die Rhein-Main Patriots sind mit leeren Händen von der Auswärtsreise mit den Spielen in Merdingen (9:13) und Freiburg (5:11) zurückgekehrt. »Wir müssen die Fehler selbstkritisch ganz alleine bei uns suchen und nicht Ausreden und Schutzbehauptungen vorschieben«, sagt Patric Pfannmüller, der Sportliche Leiter des Skaterhockey-Zweitligisten aus der Wetterau, der damit auch nach dem dritten Spiel in der Fremde auf den ersten Saisonzähler wartet. Und am kommenden Wochenende sind die Patriots erneut zweimal auswärts gefordert. Rückkehrer Julian Napravnik war nach nur einer Trainingseinheit diesmal noch nicht dabei, ebenso fehlten die Schlicht-Brüder Sven und Dennis.

HC Merdingen – Rhein-Main Patriots 13:9: Das hätte nicht sein müssen. Patric Pfannmüller ärgerte sich entsprechend. »Der Sieg wurde uns zwischenzeitlich auf dem Silbertablett serviert. Aber wir haben nicht zugegriffen.« Zwei Fakten fuchsen den Sportlichen Leiter ganz besonders. Zum einen waren die Hessen im ersten Abschnitt mehr mit den äußeren Umständen, sprich der bekannten, aber eben ungewohnt glatten und holprigen Spielfläche als mit dem eigenen Spiel oder dem Gegner beschäftigt. Zudem konnten die Niddataler lediglich eine von sage und schreibe fünf (!) doppelten Überzahl-Situationen nutzen; obendrein kassierten die Gäste einen Treffer mit zwei Spielern mehr auf dem Feld. »So schlampig darf man mit dem Powerplay nicht umgehen. Da haben wir uns selbst geschlagen.« Ein Knackpunkt im Spiel: die Minuten zehn bis 17. Nach ordentlichem Beginn und einem 1:1-Zwischenstand (10.) hießt es beim ersten Gang in die Kabine 1:7 aus Sicht der Gäste. Die Patriots berappelten sich, zeigten ab dem zweiten Abschnitt eine gute Leistung, verpassten aber die Möglichkeit, von einer sicherlich seltenen Strafenverteilung (30 Minuten gegen die Hausherren, nur zwölf Minuten gegen die Gäste) zu profitieren.

Freiburg Beasts - Rhein-Main Patriots 11:5: Mit etwas mehr Zielstrebigkeit im Abschluss wäre vielleicht auch etwas mehr drin gewesen. »Wir mussten uns jedes Tor hart erkämpfen, und wenn man dann erstmal mit zwei, drei Treffern zurück liegt, fehlt eben auch mal der Glaube, ein Spiel drehen zu können«, bilanzierte Pfannmüller. 0:2 hieß es nach den ersten 20 Minuten. Und zur zweiten Pause lagen die Hessen bereits vorentscheidend mit 2:7 im Rückstand. »Die Mannschaft muss ihre Qualität, die sie zweifellos hat, einfach auch mal im Ergebnis zum Ausdruck bringen. Der Abschluss war einfach nur desolat.«

Rhei-Main Patriots: Dombrowsky, Kempf; Keusen (4), Lachmann, Blum, Lorei, Langer, Etzel (2), May (5.), Patejdl (1), Rosandic, Berk (1), Schäfer.

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