04. Oktober 2018, 22:17 Uhr

Mit schnellem Umschaltspiel

04. Oktober 2018, 22:17 Uhr
Im Anflug: Roman Hitzel vom TV Petterweil. Der Landesligist aus dem Karbener Stadtteil ist nach einem Derby-Erfolg gegen Oberursel nun am Samstag bei der HSG Wettenberg zu Gast. (Foto: Nici Merz)

In der Handball-Landesliga Mitte will der noch ungeschlagene Aufsteiger aus Friedberg seiner Erfolgsserie am Wochenende ein weiteres Kapitel hinzufügen. Nach zwei Siegen und einem Unentschieden geben die Kreisstädter ihre Visitenkarte am Samstag ab 19.30 Uhr bei der TSG Oberursel ab. Im Gegensatz zur TG Friedberg blieben die Taunusstädter im bisherigen Saisonverlauf noch ohne Zählbares. Vor Wochenfrist quittierte man im Nachbarschaftsduell gegen den TV Petterweil die dritte Niederlage im dritten Saisonspiel. Die Gelb-Schwarzen müssen ihrerseits heute Abend ab 18 Uhr bei der HSG Wettenberg II ran. Ebenfalls noch ohne Punkte ist der TSV Griedel, der zum Abschluss des vierten Spieltags am Sonntag ab 17.30 Uhr bei der TG Kastel gastiert.

HSG Wettenberg II – TV Petterweil (Sa., 18 Uhr / Sporthalle der Gesamtschule Launsbach): Genau wie die Gelb-Schwarzen aus Petterweil ist auch die HSG Wettenberg II mit 4:2 Punkten aus ihren bisherigen drei Begegnungen in die Saison gestartet. »Dabei haben sie in allen Partien eine sehr kompakte und gleichzeitig flexible Abwehr gespielt. Die Mannschaft kann jederzeit von defensiv auf offensiv wechseln und ist deshalb schwer auszurechnen. Dank ihrer jungen, wendigen Rückraumakteure spielen die Wettenberger einen sehr schnellen Ball, was uns in der Vergangenheit immer große Probleme bereitet hat«, blickt TVP-Coach Martin Peschke auf die bisherigen Duelle mit der HSG zurück. »Unser Augenmerk gilt erneut unserer 6:0-Abwehr, die gegen Wettenberg hoffentlich ähnlich gut verschiebt wie im Derby gegen Oberursel. Wir wollen die Gastgeber unter Druck setzen und durch ein schnelles Umschaltspiel zu Fehlern zwingen«, fordert der Petterweiler Übungsleiter, der dabei den Ausfall von Timon Flach (Außenmeniskusreizung) kompensieren muss. Hinter dem Einsatz von Felix Koffler und Christian Dänner (beide beruflich verhindert) stehen zudem noch Fragezeichen.

TSG Oberursel – TG Friedberg (Sa., 19.30 Uhr / Sporthalle der Erich-Kästner-Schule Oberursel): Während der Aufsteiger aus Friedberg mit zwei Siegen gegen die HSG Lollar/Ruttershausen und die TSG Eppstein sowie einem Unentschieden gegen den TSV Lang-Göns einen Saisonstart nach Maß hinlegte, herrscht im Lager der Taunusstädter nach den drei Niederlagen gegen Eppstein, Wettenberg und Petterweil große Ernüchterung. »Auf dem Papier sind die Rollen klar verteilt, wir lassen uns von der derzeitigen Tabellenkonstellationen aber nicht in die Irre führen. Nach drei Spieltagen hat das Tableau noch keinerlei Aussagekraft, zumal die Gastgeber ihre bisherigen Partien nur knapp verloren haben. Sie verfügen über einen kampf- und spielstarken Kader und weisen den jüngsten Altersdurchschnitt aller Landesligisten auf. Daher sind sie immer für eine Überraschung gut«, warnt TGF-Coach Sven Daxer, der am Samstag auf Torhüter Radu Balazs verzichten muss. Für ihn rückt Eric Zerulla in den Friedberger Kader.

TG Kastel – TSV Griedel (So., 17.30 Uhr / Sporthalle der Wilhelm-Leuschner-Schule Mainz-Kostheim): »Nach den beiden Niederlagen gegen Linden und Wettenberg sind wir gegen Kastel bereits in der Situation unbedingt punkten zu müssen. In der Vorsaison war das Gastspiel in Mainz-Kostheim ein Wendepunkt für uns. Nach diesem Auswärtssieg haben wir eine Serie gestartet und aus den letzten acht Saisonspielen beachtliche 13 Punkte geholt. Über eine ähnliche Entwicklung würden wir uns natürlich sehr freuen«, erklärt Griedels Teammanager Jürgen Weiß. Mit dem Auswärtserfolg beim Meisterschaftsmitfavoriten aus Breckenheim hat die TG Kastel einen Saisonstart nach Maß hingelegt. Während man sich mit dem TuS Holzheim die Punkte teilte, quittierten die Mainzer in der Vorwoche gegen die MSG Linden ihre erste Saisonniederlage. »Das schwere Auftaktprogramm haben sie gut gemeistert. Vor allem auf Spielmacher Christian Panzer und den großgewachsenen Rückraumspieler Felix Holtkötter müssen wir ein Augenmerk haben. Beide gehörten in der vergangenen Saison zu den besten Torschützen der Liga«, bemerkt Weiß. »Wir wollen nach den beiden enttäuschenden Auftritten ein anderes Gesicht zeigen. Wir verfügen nicht über Akteure, die ein Spiel alleine entscheiden können. Wir können nur als Team funktionieren und durch mannschaftliche Geschlossenheit und Zusammenspiel Punkte einfahren.« Personell kann das Griedeler Trainerduo Dirk Schwellnus und Artis Jansons nahezu aus dem Vollen schöpfen. Einzig Michel Stolte muss aufgrund einer Zahnoperation pausieren.

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