22. März 2019, 20:33 Uhr

Jutta Stopka siegt doppelt

22. März 2019, 20:33 Uhr
Die vier deutschen Seniorenmeister der LG ovag Friedberg-Fauerbach: (v. l.) Lars Klingenberg, Bernd Lachmann, Jutta Stopka und Gunnar Habl, die auch bei den Senioren-Hallenweltmeisterschaften in Polen Ende März antreten werden. (Foto: jn)

Großartige Leistungen haben die Leichtathleten der LG ovag Friedberg-Fauerbach bei den Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften in Halle abgeliefert. Die erfolgreichsten Sportler aus der Kreisstadt: Jutta Stopka mit zwei Goldmedaillen, Gunnar Habl mit Gold, zweimal Silber und Bronze, sowie Bernd Lachmann mit gleich drei goldenen und einer Silberplakette.

Der ehemalige Seniorenweltmeister Bernd Lachmann zeigte sich die vergangenen Wochen schon top in Form. In Halle kam er zunächst über 60 Meter nach 7,66 Sekunden im Vorlauf ins Finale der Schnellsten in der Altersklasse M50. Hier lief es dann zeitlich noch besser: 7,61 Sekunden – Silber. Die goldenen Strecken kamen danach: Über 200 Meter war Lachmann in starken 24,41 Sekunden nicht zu schlagen. Er wurde Deutscher Hallenmeister vor Teamkollege Lars Klingenberg, der in 25,78 Sekunden Silber holte. Auch über die doppelte Hallenrunde konnte Lachmann zum wiederholten Mal in seiner Karriere den Titel feiern. 54,56 Sekunden – und wieder konnte ihm keiner folgen.

Für Klingenberg gab es unterdessen auch über 60 Meter eine Medaille: Bronze in 7,81 Sekunden. Dass die LG ovag Friedberg-Fauerbach entsprechend auch über die 4x200 Meter Staffel der Altersklasse M50 absoluter Favorit war, zeigte sich schnell. Klingenberg, Gunter Bernhard, Rupert Klopsch und Lachmann finishten in 1:43,14 Minuten. Gold für das schnelle Quartett.

Vier Medaillen für Habl

Gleich vier Medaillen sicherte sich Gunnar Habl in der M40. Hessens Seniorensportler des Jahres 2018 wurde erneut Deutscher Meister über die 400 Meter. In 53,60 Sekunden sprintete er die zwei Hallenrunden in Halle – deutschlandweit top! Dazu gab’s Silber über 200 Meter in 23,63 Sekunden und Bronze über 60 Meter Hürden. Hier kam Habl in 9,10 Sekunden ins Ziel. Vizemeisterschaft Nummer zwei feierte der LG-Sprinter dann mit seinen Teamkollegen Rainer Ringel, Jürgen Dönges und Nils Milde. Das Quartett holte in 1:41,78 Minuten Silber und musste sich nur knapp geschlagen geben.

Eine absolute Spitzenleistung lieferte auch Jutta Stopka ab, die sich in diesem Jahr nicht erst zu den Deutschen Hallenmeisterschaften topfit präsentierte. In der Altersklasse W55 finishte sie über die kürzeste aller Sprintdistanzen, die 60 Meter, in 8,71 Sekunden. Vor 16 Jahren hatte sie an gleicher Stelle schon einmal die Goldmedaille über 60 Meter feiern können. War ihr Vorsprung über 60 Meter auf die weiteren Finalistinnen noch knapp, war das Rennen über 200 Meter eine klare Angelegenheit. Stopka lag in tollen 28,72 Sekunden deutlich vorne und sicherte sich die zweite Goldmedaille des Wochenendes. »Beide Titel zu schaffen, ist etwas ganz Besonderes für mich nach so viel Verletzungsstress«, erzählt Stopka, die sich zudem auch jeweils über neue Hallenrekorde freuen konnte.

Mit Stopka, Lachmann, Habl und Klingenberg hat die LG ovag Friedberg-Fauerbach nun Ende März gleich vier starke Asse im Ärmel für die Hallenweltmeisterschaften der Senioren in Torun/Polen. Neben Stopka hatte der Verein aus der Kreisstadt mit Ulrike Steinhaus eine weitere Frau am Start. In gleich drei Disziplinen in der W60 legte Steinhaus los. Über 60 Meter qualifizierte sie sich nach 9,70 Sekunden im Vorlauf für das Finale, kam dort in 9,87 Sekunden auf Platz sieben. Über die Hallenrunde stoppte die Zeit für die LG-Athletin bei 33,85 Sekunden – Rang acht. Nur knapp am Siegerpodest vorbei schrammte Ulrike Steinhaus über 400 Meter. 78,50 Sekunden (Saisonbestzeit) bedeuteten am Ende Platz vier.

Bei den Männern der M45 kam Rainer Ringel im Vorlauf über 60 Meter auf 8,38 Sekunden. Jörg Czekalla wurde Elfter in der M55 über 200 Meter. Dazu kamen Rang sechs im Weitsprung (4,97m) und der siebte Platz im Dreisprung mit 9,77 Metern. In der Altersklasse M60 vertrat Werner Waschbüsch die blau-weißen Vereinsfarben. Er lief die 60 Meter im Vorlauf in 8,78 Sekunden und qualifizierte sich damit für das Finale der schnellsten deutschen Sprinter dieser Altersklasse. Hier kam Waschbüsch noch mal auf 8,81 Sekunden und wurde Siebter.

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