02. Dezember 2018, 20:58 Uhr

Handball-Landesliga

Handball-Landesliga: TV Petterweil setzt sich nach Sieg und Patzer des Verfolgers ab

Der TV Petterweil ist weiterhin das Maß aller Dinge in der Handball-Landesliga der Männer. Doppelt schön: Während ein 28:23-Sieg über die TSF Heuchelheim heraussprang, patzte Verfolger MSG Linden.
02. Dezember 2018, 20:58 Uhr
Rein damit! Der Petterweiler Lars Wassberg (Mitte) ist durchgebrochen und findet einen Weg für den Ball am Keeper der Gäste aus Heuchelheim vorbei ins Tor. (Foto: Nici Merz)

Der TV Petterweil schwebt in der Handball-Landesliga nach dem 28:23 (14:11) Sieg über die TSF Heuchelheim weiterhin auf »Wolke Sieben«. Für die Gelb-Schwarzen aus dem Karbener Stadtteil war es ein Wochenende wie gemalt: Neben dem eigenen Erfolg durfte man sich zusätzlich über die 19:22-Niederlage der MSG Linden in Breckenheim freuen. Mit 20:4 Punkten rangiert das Team von Trainer Martin Peschke damit in der Tabelle weiterhin vor den ärgsten Verfolgern aus Linden (17:5) und Breckenheim (17:7) – und ist nun auch in Sachen Minuspunkten vorn, denn Linden hat nach wie vor ein Spiel weniger absolviert. Demgegenüber verbleiben die unterlegenen Heuchelheimer mit 8:14 Punkten auf dem zehnten Platz.

 
Fotostrecke: TV Petterweil - HSF Heuchelheim


Handball-Landesliga: Trainer Martin Peschke sieht »klassischen Arbeitssieg«

Der deutliche Sieg am Sonntagabend zum Abschluss des Spieltages täuscht allerdings darüber hinweg, dass es für Petterweil ein hartes Stück Arbeit war, bevor beide Punkte auf dem eigenen Konto verbucht waren. »Wir haben uns die gesamte Spielzeit hinweg schwer getan und einen klassischen Arbeitssieg errungen«, befand Peschke hinterher. Mit diesem neuerlichen Erfolg bleibt aber immerhin die makellose Heimspielbilanz bestehen – ein Umstand auf den man in Petterweiler ebenso stolz ist, wie auf die Tabellenführung. Die von Claus Well betreuten Heuchelheimer machten den Gastgebern das Leben nicht leicht. An der gut funktionierenden TSF-Abwehr biss sich die Heimmannschaft oftmals die Zähne aus. Daneben zeigte sich Björn Hofmann erneut treffsicher und war von der TVP-Deckung nur schwer zu kontrollieren.

Gleich gegen zwei Heuchelheimer muss sich der Petterweiler Sebastian Alt in dieser Szene behaupten. (Foto: Nici Merz)
Gleich gegen zwei Heuchelheimer muss sich der Petterweiler Sebastian Alt in dieser Szene b...

»Wir haben unter der Woche hart gearbeitet und uns heute wesentlich besser präsentiert, als in der Vorwoche gegen Oberursel«, freute sich Well nach dem Abpfiff. Obwohl sein Torhüter Erik Schlesinger mit einer guten Leistung aufwartete, war er der Meinung, dass die Torhüterleitung in der Summe für den TVP-Torhüter Iteb Bouali gesprochen habe. »Wir haben uns immer wieder gute Abschlusspositionen erarbeitet, sind aber zu oft an ihm gescheitert«, befand Well und lobte den gegnerischen Torhüter ausdrücklich. Obwohl sich die Gastgeber in der ersten Halbzeit zwischenzeitliche eine 5:2 Führung (Trouvain/7.) herauswarfen, verlief das Spiel bis zum 11:11 (25.) weitgehend ausgeglichen. Lange (2) und Hitzel sorgten mit ihren Toren dann für eine Drei-Tore-Führung der Gastgeber zur Pause.


Handball-Landesliga: Gegen Ende der Partie wird es noch einmal eng

Bis zum 20:16 (Dänner/48.) führte Petterweil in der zweiten Halbzeit durchgängig mit zwei bis vier Toren Vorsprung. In der 50. Spielminute musste Bouali dann das Feld verletzt verlassen. Im Anschluss verkürzte Rinn auf 20:17. »Da kam bei uns noch einmal leichte Hoffnung auf«, meinte Well und sah sich darin bestätigt, da beide Mannschaften in den folgenden fünf Minuten auf Augenhöhe agierten. Um überhaupt noch eine Siegchance zu haben, öffneten die Gäste nach dem 23:20 (55.) die Deckung. Die dadurch entstehenden Räume nutzte Petterweil aber und erhöhte den Vorsprung bis zum Abpfiff noch auf fünf Tore.

TV Petterweil: Bouali, Schneiker; Trouvain (2), Koch (1), Witzel (2), Pfeiffer, Jonas Koffler (4), Dänner (5/2), Alt (2), Neuhalfen (1), Lange (6/4), Hitzel (3), Wassberg (2).

TSF Heuchelheim: Winter, Schlesinger; Pitz, Lichert, Fehmi Kaplan, Czaja (5), Weber (1/1),Sascha Hofmann, Rinn (5), Koch (1), Björn Hofmann (7), Kröck (2), Abbas Kaplan (2).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Baby/Wahler (Weilburg/Limburg). – Zuschauer: 170. – Siebenmeter: 7/6 – 1/1. – Strafzeiten: 6 Minuten – 6 Minuten.

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