27. Januar 2019, 22:41 Uhr

Friedberg verpasst Vorentscheidung

27. Januar 2019, 22:41 Uhr
Sprunggewaltig: Benedikt Ploner, der fünffache Torschütze der TG Friedberg im Heimspiel gegen den TSV Langgöns. (Foto Nici Merz)

Die TG Friedberg war am Samstagabend einem kampfstarken TSV Langgöns in der Handball-Landesliga mit 26:29 (14:12) unterlegen. Dabei erlebten die 160 Zuschauer in der Sporthalle am Seebach zwischen der 37.und 48. Minute eine vorgezogene Crunchtime.

Zu diesem Zeitpunkt führten die Gastgeber mit 16:15, in einer Partie in der die Gäste stark anfingen und mit 5:3 (Tietböhl/8.) vorlegten. »Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben aber nach zehn Minuten unsere Linie verloren«, meinte TSV-Trainer Michael Razen hinterher. Friedberg warf vier Tore hintereinander, was das 7:5 zur Folge hatte. Diesen Zwei-Tore-Vorsprung nahm die TG mit in die Pause, verpasste es jedoch, durch eine Vielzahl vergebener Chancen, sich deutlicher abzusetzen. Zwei Verletzungen auf Langgönser Seite spielten dabei dem Gastgeber in die Karten. Christopher Jänicke zog sich in der zwölften Minute eine Bänderverletzung am Fuß zu und konnte ebenso nicht mehr eingesetzt werden, wie auch Stefan Lang, den es in der 20. Minute am Knie erwischte.

Friedberg verteidigte den Halbzeitvorsprung bis zum 16:14. Nach dem 16:15 gab es eine doppelte Zeitstrafe für die Gäste, und als kurze Zeit später ein weiterer TSV-Spieler das Feld verlassen musste, hatte Friedberg für 15 Sekunden sogar eine Sechs-gegen-drei-Überzahl. Zwar gewannen sie ihr gesamtes Überzahlspiel mit 1:0, auf drei Tore davon zu ziehen gelang aber nicht, da sie unter anderem einen Siebenmeter vergaben. Wieder komplett, nahm die Razen-Sieben ihr Herz in beide Hände und kämpfte sich ins Spiel zurück.

Bis zum 19:18 (Avemann/43.) hatte die TG noch die Nase vorn, ehe ein Doppelschlag von Patrick Engel und Robin Jänicke das Spiel drehte. Die jetzt erzielte Führung wurde bis zum Abpfiff auf drei Tore ausgedehnt. Friedbergs Trainer Sven Daxer versuchte in der Endphase mit dem siebten Feldspieler und einer offenen Deckung, das Ruder noch einmal herumzureißen. Allerdings vergeblich.

»Die Niederlage schmerzt, da wir lange Zeit gleichwertig waren. Knackpunkt war der verworfene Siebenmeter beim 17:15 in der 38. Minute, als wir es verpasst haben deutlicher wegzuziehen«, zeigte sich TG-Coach Sven Daxer enttäuscht. »Der Ausfall unserer Abwehrstützen Jöran Mahr, Christian und Aljoscha Schmidt war schmerzhaft, war aber nicht ausschlaggebend. Wir haben den besten Angriff der Liga unter ihrem Schnitt von 30 Toren gehalten. Trotz der Niederlage haben wir phasenweise ordentlich gespielt, im Angriff gute Lösungen gefunden, aber zu viele Fehlwürfe und technischer Fehler produziert. Der Kader von Langgöns verfügt über hohe Qualität «, bilanzierte er weiter.

Demgegenüber war sich Razen sicher, das Spiel eindeutig über den Kampf entschieden zu haben. »Unsere gute 3:2:1-Deckung war der Schlüssel zum Sieg«, war er überzeugt.

Mit Radu Balazs (TG) und Markus Schmidt (TSV) standen die besten Spieler auf beiden Seiten im Tor.

TG Friedberg: Balazs, Biaesch; Jaster, Zinnel (2), Ploner (5), Jonscher (4), Reeb (2), Petrosanec (3), Vellenzer (1), Vlad (1), Avemann (5/2), Musch (2), Gustavsson (1).

TSV Langgöns: Schmidt, Alflen; Funke (2), Christopher Jänicke, Robin Jänicke (4),Schmitz (2), Philipp Engel (6), Ceh (3/2), Lang (1), Tietböhl (6), Patrick Engel (5), Voss.

Steno: Schiedsrichter: Kreile/Janzon (Dittershausen). - Siebenmeter: 3/2 – 3/2. - Strafzeiten: 2 Min. – 8 Min. - Zuschauer: 160.

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