Friedberg überzeugt mit starker Abwehr

08. April 2018, 21:36 Uhr

Die TG Friedberg kommt ihrem Ziel, als Meister der Handball-Bezirksoberliga der Männer den Wiederaufstieg in die Landesliga bewerkstelligen zu können, immer näher. Mit einem souveränen 28:15 (12:8)-Heimsieg wurde die spielstarke Mannschaft der HSG Hungen/Lich geschlagen. Damit bleibt die blütenweiße Weste des Tabellenführers in Bezug auf die Heimspiele weiterhin unbefleckt.

Die Fragezeichen, die hinter dem Einsatz von Radu Balasz und Andre Avemann standen, lösten sich positiv auf. Beide waren dabei. Demgegenüber mussten die Gäste auf einige spieltragende Kräfte verzichten. Unter anderem waren Kevin Dannwolf und Marvin Menges nicht mit an Bord. Mit Blick auf das Hinspiel, dass von der TG nur mit einem Tor Unterschied gewonnen wurde, begann die Mannschaft von Sven Daxer sehr konzentriert. Nach zehn Minuten stand eine 4:1-Führung auf der Anzeigetafel. Damit war die Richtung des Spiels vorgegeben. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt wurde deutlich, dass die TG-Abwehr zum entscheidenden Faktor des Spiels werden wird. »Hier ist einfach mal ein Sonderlob fällig. Eine gute Abwehr ist das Ergebnis von Wille und Leidenschaft. Diese Eigenschaften brachte die Mannschaft heute vorbildlich aufs Spielfeld«, bewertete Friedbergs Co-Trainer Thomas Keck die Leistung seiner Defensivabteilung. »Auch wenn bei der HSG einige Spieler gefehlt haben, muss man den Gegner erst einmal bei 15 Gegentoren halten«, führte er weiter aus. Bereits zur Pause war die Frage nach dem Sieger mit einem Friedberger Vorsprung von vier Toren weitgehend beantwortet.

Mit Balasz und Avemann

Nach dem Wechsel drückten die Gastgeber dennoch richtig aufs Tempo, um keine Zweifel am eigenen Erfolg aufkommen zu lassen. Mit etlichen leichten Toren über die zweite Welle wurde der Vorsprung sukzessiv ausgebaut. Mit dem 22:12 (Petrosanec/48.) war die magische Zehn-Tore-Marke geknackt, die bis zum Abpfiff noch auf 13 Tore ausgedehnt wurde.

»Durch die deutliche Führung war es möglich, allen Spielern ihre Einsatzzeiten zu geben«, freute sich Keck. »Wir dürfen jetzt nicht nachlassen und sind noch lange nicht durch«, bewertete er die aktuelle Tabellensituation. »Jedes Spiel muss erst gespielt werden, im Handball ist vieles möglich«, erklärte er und wertete das Gastspiel seiner Mannschaft am kommenden Wochenende in Kleenheim als »Schlüsselspiel« in Sachen Meisterschaft.

TG Friedberg: Balasz, Biaesch; Durchdewald, Zinnel (3), Ploner (4), Jonscher (4), Schmidt (1), Mahr (1), Reeb, Petrosanec (7), Vellenzer (1), Jakobi (1/1), Avemann (4/4), Pozgaj (2).

HSG Hungen/Lich: Krieg, Hastermann; Schwellnus (2/2), Dell (1), Anhäuser (1), Schmied (3), Macht (3), Metzger (3), Diehl, Kümpel (2), Stania, Kresse.

Steno: Schiedsrichter: Schuy/Volk (Linden). - Siebenmeter: 6/5 – 3/2. - Strafzeiten: 2 Min. – 6 Min. - Zuschauer: 150.

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