03. Februar 2019, 22:23 Uhr

Ein Lebenszeichen vom Aufsteiger

03. Februar 2019, 22:23 Uhr

Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge haben die Landesliga-Handballer der TG Friedberg ein beachtliches Lebenszeichen gesendet. Die Mannschaft von Trainer Sven Daxer gewann bei der TSG Eppstein mit 29:24 (15:12) und bescherte sich damit wieder ein ausgeglichenes Punktekonto.

Mit Ausnahme des 1:0 aus der Anfangsminute führten die Kreisstädter durchgängig, konnten sich aber erst vier Minuten vor dem Abpfiff, bei einer 27:23-Führung sicher sein, das Spielfeld als Sieger zu verlassen. Die Daxer-Sieben legte mehrfach mit bis zu drei Toren vor, musste aber immer den Ausgleich durch kampfstarke Gastgeber hinnehmen. Dem 7:4 (Petrosanec/14.) folgte das 8:8 (20.) und der 15:12-Pausenführung der 16:16-Ausgleich (35.). »Es hat etwas gedauert, bis wir im Spiel waren. Erst nachdem die zuvor doch recht offensiv agierende Abwehr defensiver war, haben wir die nötige Sicherheit für unser Spiel gefunden«, erklärte Friedbergs Trainer.

Bis zum 20:20 (42.) legte die TG jeweils mit einem Tor vor und Eppstein glich aus. Mit zwei Toren in Folge warf Marco Zinnel seine Farben wieder nach vorn. Aber selbst als Aljoscha Schmidt den Vorsprung bis auf 25:21 (48.) ausbaute, war die Entscheidung noch nicht gefallen. Die TSG arbeitete sich erneut bis auf 23:25 (54.) heran. Daxer reagierte mit einer Auszeit, in deren Anschluss Marco Zinnel innerhalb von zwanzig Sekunden, mit zwei weiteren seiner zwölf Tore, die spielentscheidende Führung erzielte. »Ich habe die Jungs noch einmal aufgefordert, im Abschluss die Konzentration hoch zu halten, trotz des knappen Vorsprungs die Ruhe zu behalten und einen Spielzug vorgegeben, der zum nächsten Tor führte«, sagte Daxer.

Aus einer homogenen Mannschaft waren Marco Zinnel und Keeper Radu Balazs hervorzuheben. »Mit diesem Erfolg im Rücken, wollen wir in den folgenden Spielen natürlich weiter punkten«, machte Daxer klar.

TSG Eppstein: Keller, Schreyer; Michael Becker, Henrich (1), Roos (6/1), Ladwig, Thomas Becker (12/5), Kerber (1), Schmidt, Sipeki (1), Erdmann, Wagner, Laun (3).

TG Friedberg: Balazs, Biaesch; Zinnel (12/4), Christian Schmidt, Ploner (1), Jonscher (2), Gustavsson, Reeb (1), Petrosanec (2), Vellenzer (1), Vlad (1), Avemann (8/4), Musch, Aljoscha Schmidt (1).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Glaab/Rudert (Großwallstadt/Hörstein-Michelbach). – Zuschauer: 120. – Strafzeiten: 12 Minuten und Disqualifaktion (M. Becker/59.)/ 10 Minuten und Disqualifikation (Gustavsson/46.). – Siebenmeter: 7/6 – 9/8.

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