18. Januar 2019, 07:00 Uhr

EC Bad Nauheim

EC Bad Nauheim: Zwei gute Neuigkeiten vor dem harten Wochenende

Auf den EC Bad Nauheim kommt in Crimmitschau und gegen Heilbronn ein hartes, aber mit Blick auf die Tabelle wichtiges Wochenende zu. Umso besser, dass gute Nachrichten gibt.
18. Januar 2019, 07:00 Uhr
Verteidiger Garret Pruden ist zurück im Kader des EC Bad Nauheim. Er war Ende November im Spiel gegen Bietigheim bei einem Check bewusstlos geworden und anschließend mit dem Kopf voran in die Bande gekracht. Nun ist er wieder fit. (Foto: Chuc)

EC Bad Nauheim


Fünf Spiele, neun Tage: Nur zwei Wochen nach dem Ende des Marathonprogramms über die Feiertage wird es wieder richtig ernst für die Eishockeycracks Bad Nauheim in der Deutschen Eishockey-Liga 2. Mit dem Gastspiel bei den Eispiraten Crimmitschau am Freitag (20 Uhr) und dem Duell um den direkten Playoff-Platz sechs gegen die Heilbronner Falken am Sonntag (16 Uhr) stehen zwei wichtige Spiele auf dem Plan. Zwei Mutmacher gibt es: Zum einen hat sich die Personalsituation weiter entspannt, zum anderen ist für die entsprechende Heimkulisse gesorgt.


EC Bad Nauheim: Garret Pruden nach Verletzung wegen Horror-Check zurück

Personelles: Garret Pruden ist zurück. Der Verteidiger kehrt nach seiner Gehirnerschütterung im Bietigheim-Spiel Ende November zurück in den Kader und erhöht damit die Anzahl der Verteidiger auf sieben. Außerdem stehen inklusive Förderlizenzspieler Stefan Reiter elf Stürmer parat. Im Aufbautraining befinden sich weiter der verletzte Nico Kolb und Tryout-Spieler Artjom Alexandrov, der seine erste volle Trainingswoche absolvierte. Weitere Verstärkung aus Düsseldorf durch Förderlizenzkeeper Hendrik Hane und Verteidiger Johannes Huß oder aus Herne in Person von Moritz Schug gibt es allerdings nicht.

Volles Haus am Sonntag: Dank der »Family and Full House«-Aktion der Kurstädter dürften am Sonntag über 3000 Zuschauer ins Colonel-Knight-Stadion kommen. Bereits am Donnerstag gab es nicht einen Sitzplatz mehr – was besonders Trainer Christof Kreutzer freut, der beim Neujahrsempfang am Montagabend noch bedauert hatte, dass nicht mehr Zuschauer seine Mannschaft unterstützen, wo die doch so gut spiele. »Gerade gegen Heilbronn brauchen wir die Stimmung und die Fans. Ich freue mich darauf. Wir als Mannschaft wollen dazu beitragen, dass die Aktion gelingt. Die Leute sollen mit einem Gefühl nach Hause gehen, dass sie unbedingt wiederkommen müssen«, sagt er.


EC Bad Nauheim: Erst nach Crimmitschau, dann kommt Heilbronn ins Colonel-Knight-Stadion

Crimmitschau – kleiner Kader, großes Zittern: Die Eispiraten hatten in der vergangenen Saison das Playoff-Viertelfinale erreicht und damit die erfolgreichste Saison seit Einführung der DEL 2 bestritten. Das ist Bürde und Ansporn zugleich. Aktuell belegt die Mannschaft Rang zehn. Dem kleinen Kader von Trainer Kim Collins fehlt allerdings die Konstanz in den Leistungen. Zuletzt leisteten sich die Sachsen einen 1:9-Ausrutscher in Kaufbeuren. Aus den Leistungen des Torwart-Duos Brett Kilar/Sebastian Albrecht kristallisiert sich aktuell keine klare Nummer eins heraus. Die Sachsen haben die zweitmeisten Gegentore der Liga bekommen. Mit 24 Treffern ist Rob Flick der erfolgreichste Torschütze der Eispiraten, die in Patrick Pohl, ihrem Goldhelmträger, ihren Dreh- und Angelpunkt haben. Vermisst wird Patch Alber, der aktuell in der DEL für Bremerhaven aufläuft. Andre Schitzold fällt am Wochenende aus. Ob Christian Kabitzsky wieder dabei ist, ist noch offen.

Heilbronn - der Verfolger: Die Falken sind in dieser Saison neben Kaufbeuren der Angstgegner des EC. Die beiden bisherigen Duelle haben die Roten Teufel verloren. Zentrales Thema bei den Falken: die Torwartposition. Stammkeeper Mirko Pantkowski trainiert aktuell in Mannheim, wo der Förderlizenzspieler auch unter Vertrag steht. Ob und wann die Adler mit einer Nachverpflichtung auf die Verletzung ihres eigenes Keepers reagieren und Pantkowski zurückschicken, ist offen. Am vergangenen Wochenende stand Leon Frensel zwischen den Pfosten. Dem wurde gegen Weißwasser und in Kassel zwar eine gute Leistung bescheinigt, doch am Ende hatte er gleich neunmal hinter sich greifen müssen. Auffällig: Die Top-Reihe der Falken mit Roope Ranta (25), Greg Gibson (24) und Derek Dämon (15) hat bereits 64 Treffer erzielt. Mit Justin Kirsch hat Heilbronn zudem einen vierten Torjäger mit mehr als 20 Treffern in seinen Reihen. Ein Wiedersehen gibt’s mit den Ex-Teufeln Kevin Lavalleé, Kyle Helms, Marcus Götz und Corey Mapes. Noureddine Bettahar fehlt verletzt.


EC Bad Nauheim: Christof Kreutzer hat mit den Heilbronner Falken noch eine Rechnung offen

Das sagt Trainer Christof Kreutzer: »Crimmitschau ist zu Hause stärker als auswärts. Sie haben ein hohes Tempo, gefährliche Stürmer und kämpfen verständlicherweise mit allen Mitteln um Platz zehn. Da müssen wir auf der Hut sein, zumal jeder nach den letzten Spielen erwartet, dass wir dort gewinnen. Doch es wird ein schweres Spiel. Gegen Heilbronn haben wir gleich mehrere Rechnungen offen. Wir wollen endlich einmal gegen sie gewinnen. Sie sind offensiv sehr, sehr gut besetzt. Da heißt es, konsequent zu sein und seine Chancen zu nutzen. Das ist mit Blick auf die Tabelle ein wichtiges Spiel.«

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