08. Februar 2019, 07:00 Uhr

EC Bad Nauheim

EC Bad Nauheim: Trainingsgäste vor Gigantentreffen

Ungewohnt: Vor den Gigantentreffen des EC Bad Nauheim mit den Ravensburg Towerstars und den Löwen Frankfurt kann Christof Kreutzer dank zweier Trainingsgäste mit vier Blöcken trainieren.
08. Februar 2019, 07:00 Uhr
Auf ein Neues am Sonntag: Zach Hamill (links) trifft mit dem EC Bad Nauheim auf Brett Breitkreuz und die Löwen Frankfurt. Zwei der bislang drei Saisonduelle haben die Roten Teufel für sich entschieden. (Foto: Chuc)

EC Bad Nauheim


Die Vorfreude war lange nicht mehr so groß. Das Derby des EC Bad Nauheim in der Deutschen Eishockey-Liga 2 am Sonntag (18.30 Uhr) gegen die Löwen Frankfurt ist schon jetzt nahezu ausverkauft. Stehplatz-Tickets sind aktuell in nur noch zweistelliger Zahl zu haben. Zuletzt war das Colonel-Knight-Stadion am 18. Oktober 2015 – ebenfalls gegen Frankfurt – bis auf den letzten Platz gefüllt. Vor dem Duell gegen den Tabellenzweiten müssen die Roten Teufel am Freitag (20 Uhr) bei Spitzenreiter Ravensburg antreten. Und bei den Towerstars weht seit Wochenbeginn ein anderer Wind.

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EC Bad Nauheim: Spielt Louke Oakley für den angeschlagenen Cody Sylvester?

Wie lief die Woche beim EC Bad Nauheim? Christof Kreutzer konnte mit vier Blöcken arbeiten. Das hatte es schon lange nicht mehr gegeben. Verteidiger Peter Spornberger und Stürmer Max Pieschmann aus dem U 20-Team der Kölner Junghaie haben in dieser Woche mit den Roten Teufeln trainiert, um sich einmal präsentieren zu können. Mit Blick auf die kommende Saison allerdings. Ein kurzes Comeback im Teamtraining feierte am Donnerstag Cody Sylvester. Der Kanadier dürfte – sofern nichts Unvorhergesehenes geschieht – am Wochenende aber geschont werden. Seine Position hat der am Montag verpflichtete Louke Oakley übernommen. »Er ist technisch und läuferisch gut, schnell in der Auffassung und bringt viel Spielverständnis mit«, nennt Kreutzer seine ersten Eindrücke über den Neuzugang aus Zell am See. Zurück im Wettkampf ist Nico Kolb. Der Stürmer hatte sich am 27. Oktober letzten Jahres das Syndesmoseband gerissen und lief am Dienstag für den Oberligisten Herne erstmals wieder in einem Pflichtspiel auf; ebenso im übrigen wie Verteidiger Nico Geitner. Wo die beiden am Wochenende zum Einsatz kommen, war am Donnerstag aber noch nicht abschließend geklärt.


EC Bad Nauheim: Gastgeber Ravensburg Towerstars mit neuem Trainer bereits unter der Woche erfolgreich

Bringt Chernomaz frischen Wind nach Ravensburg? 32 Spieltage lang haben die Towerstars die Tabelle angeführt. Und dennoch: Irgendetwas hatte sich während der Länderspielpause verändert. 16 Zähler lagen die Oberschwaben Anfang November vor dem EC Bad Nauheim, hatten gar zwei Spiele weniger absolviert als die Hessen. Aktuell trennen beide Klubs gerade einmal drei Punkte. Nur vier Mannschaften überhaupt haben in den vergangenen 20 Spielen weniger gepunktet als die Spielestädter, die nach zwei enttäuschenden Jahren nun mit hohem finanziellen Aufwand nach dem Titel streben. Auf die Trennung Ehrenberger folgte die Verpflichtung eines Meistertrainers; Rich Chernomaz. Mitte Januar war der Ex-Coach der Löwen Frankfurt in Nottingham in Großbritannien entlassen worden, seit Montag ist er zurück in der DEL 2. Vor dem Spiel in Freiburg am Dienstag (3:2) hatte »Cherno« gerade einmal eine halbe Stunde vor der Abfahrt, um die Mannschaft einzustellen. Das reichte. Die Towerstars spielten, wie dies üblicherweise nach einem Trainerwechsel so ist: Taktisch diszipliniert, schnörkellos. Und auch wieder mit einer ganz anderen Körpersprache als zuvor. Die langzeitverletzten Thomas Merl und Stephan Vogt werden auch heute Abend fehlen. Dafür ist gegenüber Dienstag mit der Rückkehr von Pavel Dronia und Andreas Driendl, zwei Korsettstangen in Abwehr und Angriff, zu rechnen.


EC Bad Nauheim: Volles Haus beim Derby gegen Frankfurter Löwen

Frankfurt-Spiele - Spannung garantiert: Sieben der neun Heimspiel-Derbys mit den Löwen Frankfurt in der DEL 2 wurden durch nur einen Treffer Unterschied entschieden. Fünfmal hat Bad Nauheim siegreich das Eis verlassen. Und fünfmal ging’s auch in die Verlängerung oder gar ins Penaltyschießen. Das verspricht Spannung; ebenso wie die sportliche Ausgangssituation. Mit zuletzt drei Siegen haben sich die Löwen nach kurzer Schwächephase zurückgemeldet. Der gerade verpflichtete Slowake David Skokan (sein Vater war einst Trainer in Lauterbach) konnte sich bei seinem Debüt für die Löwen gleich in die Torschützenliste eintragen. Mit Ausnahme des Langzeitausfalls Mike Card können die Löwen ihre Bestbesetzung aufbieten, darunter auch der Ex-Teufel Dominik Meisinger (lesen Sie hier das Interview vor dem Derby).

Das sagt EC-Trainer Christof Kreutzer: »Die Ravensburger werden sich zeigen wollen; gerade jetzt vor eigenem Publikum. Man hat schon am Dienstag in Freiburg den Einfluss von Rich Chernomaz gesehen. Und auch bei den Löwen wird man uns nicht mehr auf die leichte Schulter nehmen. Ich erwarte Frankfurt mit Respekt, aber auch mit dem unbedingten Willen, hier gewinnen zu wollen.«

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