Retterspiel

Die Bayern kommen an den Bieberer Berg

Die Bayern kommen. Am heutigen Mittwoch tritt der deutsche Fußball-Rekordmeister in einem Benefizspiel zur Rettung der Offenbacher Kickers auf dem Bieberer Berg an.
29. August 2017, 17:48 Uhr
Franck Ribéry gehört heute zum Aufgebot vom FC Bayern München, der bei den Offenbacher Kickers zu einem Benefizspiel zur Rettung des hessischen Traditionsklubs antritt. (dpa)

In der Not ist auf Bayern München Verlass. Der deutsche Rekordmeister wird am Mittwoch (18.00 Uhr) den in finanziellen Schwierigkeiten steckenden Fußball-Regionalligisten Kickers Offenbach mit einem »Retterspiel« helfen – ohne Gage. »Wir erwarten aus dem Spiel ein Erlös von rund 550 000 bis 600 000 Euro«, sagte Kickers-Geschäftsführer Christopher Fiori am Dienstag. »In der Regionalliga weiß man nie wie es finanziell läuft, aber unsere latenten Sorgen wären wir vorerst los.«


Erfolgreiche Fan-Aktion

Der Traditionsverein und frühere Bundesligist konnte vor fast genau einem Jahr nach einem Kraftakt den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wieder zurückziehen. Der DFB-Pokalsieger von 1970 hatte im Mai 2016 einräumen müssen, Verbindlichkeiten von rund 900 000 Euro zu haben. Mit Hilfe einer erfolgreichen Fan-Aktion und Unterstützern aus dem engen Umfeld des Clubs konnten die Kickers 600 000 Euro davon begleichen. Das Benefizspiel gegen den FC Bayern hatten die Kickers damals zudem schon in Aussicht.

Das Stadion am Bieberer Berg wird bei dem Spiel gegen die Münchner mit 20 500 Zuschauern erstmals nach langer Zeit wieder ausverkauft sein. Die Partie wird zudem live auf Sport1 übertragen werden.

Eingefädelt hatte das Bayern-Gastspiel der Präsident des OFC, Helmut Spahn. »Er hat einen guten Kontakt zu Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge«, sagte Fiori und betonte: »Bei den Bayern ruft sicherlich oft jemand an.« Abgesehen von dem Wunsch der Bayern, mit Polizeischutz vom Flughafen zum Spiel und wieder zurück gebracht zu werden, gab es keine weiteren größeren Bedingungen von ihnen.


Einige Stars fehlen

Die Bayern werden wegen der anstehenden Länderspiele in den kommenden Tagen nicht mit allen Stars anreisen. So gehören Mats Hummels, Thomas Müller, Joshua Kimmich, Niklas Süle und Sebastian Rudy zum deutschen Aufgebot für die WM-Qualifikationsspiele am Freitag in Prag gegen Tschechien und drei Tage später in Stuttgart gegen Norwegen. »Es sind aber einige bekannte Namen wie Franck Ribery oder Rafinha dabei«, kündigte Fiori.

Für ihn kommt das Spiel gegen den Fußball-Branchenprimus auch sportlich gerade zur rechten Zeit. Die Kickers führen nach zuletzt vier Siegen in Serie mit 16 Punkten das Klassement in der Regionalliga Südwest an. »Die Situation ist wie gemalt«, meinte Fiori.

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