21. April 2018, 07:00 Uhr

Handball-Landesliga

Big-Point-Spiel für Griedel im Kampf um den Klassenerhalt

Mächtig Druck für die beiden Wetterauer Handball-Landesligisten TSV Griedel und VfB Petterweil: In direkten Duell geht es im Kampf gegen den Abstieg schon fast um die nackte Existenz.
21. April 2018, 07:00 Uhr
Der TSV Griedel um Constantin Jantos (l.) kann im Spiel gegen die Wettenberger Reserve einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Die heutigen Gäste liegen im Klassement noch hinter den Butzbacher Vorstädtern. (Foto: Nici Merz)

In der Handball-Landesliga Mitte stehen für die beiden heimischen Vertreter aus Griedel und Petterweil am Wochenende richtungsweisende Duelle im Kampf um den Klassenerhalt auf dem Programm. Während sich die Griedeler heute Abend mit einem Heimerfolg gegen den direkten Konkurrenten aus Wettenberg wohl endgültig aller Abstiegssorgen entledigen könnten, hoffen die Petterweiler auf Schützenhilfe der Butzbacher Vorstädter. Am Sonntag greifen die Gelb-Schwarzen selbst in den Abstiegskampf ein. Um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren, ist ein Heimerfolg gegen den Tabellenletzten aus Eddersheim Pflicht.

 

"Deutliche Hinspielniederlage sollte uns Warnung sein"

TSV Griedel – HSG Wettenberg II (Sa., 18 Uhr / Sporthalle Butzbach): Nach einem schwachen Saisonstart mit 0:16 Punkten standen die Gäste aus Wettenberg zum Ende der Hinrunde bereits abgeschlagen am Tabellenende. Nach dem ersten Saisonsieg im Heimspiel gegen den TSV Griedel holte die HSG 10:14 Punkte und hat nunmehr alle Möglichkeiten, den Abstieg noch aus eigener Kraft zu vermeiden. Die Mannschaft von Trainer Matthias Wendlandt verfügt über das beste Torverhältnis aller Abstiegskandidaten. »Das zeigt, dass die Wettenberger in vielen Spielen mithalten konnten und oft nur knappe Niederlagen hinnehmen mussten«, warnt Griedels Teammanager Jürgen Weiß. »Die deutliche Hinspielniederlage sollte uns Warnung genug sein. Die Gäste haben eine junge hungrige Mannschaft, die einen schnellen Handball spielt und sehr ausgeglichen besetzt ist. Das Spiel über Tempogegenstöße und zweite Welle ist ein Markenzeichen der HSG. Auf den Außenpositionen verfügen sie mit Konstantin Wolf und Johannes Schwarz über torgefährliche Spieler und haben mit dem oberligaerfahrenen Linkshänder Olaf Kleinschmidt enorme Qualität in ihren Reihen. Die Gäste werden alles daransetzen, mit einem Sieg den Rückstand auf uns zu verkürzen«, ist Weiß überzeugt. Durch den Auswärtssieg gegen Holzheim in der Vorwoche haben sich die Hausherren eine gute Ausgangslage für die letzten drei Saisonspiele geschaffen. »Wir haben es selbst in der Hand, auch in der nächsten Saison in der Landesliga zu spielen. Wir müssen noch gegen Wettenberg, Eddersheim und Eppstein ran – allesamt direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.«

 

Heimsieg gegen Ligaschlusslicht ist Pflicht

TV Petterweil – TSG Eddersheim (So., 18 Uhr / Sporthalle Petterweil): Aufgrund des schweren Restprogramms mit dem Auswärtsspiel in Linden und dem Duell gegen Lang-Göns am letzten Spieltag ist ein Heimsieg gegen das Tabellenschlusslicht aus Eddersheim aus Sicht der Gelb-Schwarzen am morgigen Sonntag fest eingeplant. »Wir wollen den Auswärtserfolg gegen Eppstein in der Vorwoche mit einem ertragreichen Auftritt am Sauerborn bestätigen. Im Abstiegskampf läuft es für uns auf einen Zweikampf mit Wettenberg um den elften Tabellenplatz hinaus. Zudem sind wir auf die Ergebnisse in den höheren Ligen angewiesen. Die Landesliga werden wir nach zehnjähriger Zugehörigkeit nicht so einfach aufgeben, da uns ein Abstieg weit zurückwerfen würde«, gibt sich TVP-Coach Martin Peschke kämpferisch. »Die Gäste aus Eddersheim haben mit den Rückraumschützen Kevin Pappisch und René Morgenstern enorme Qualität auf dem Parkett. Der Schlüssel zum Sieg wird unsere Defensivarbeit sein. Unsere 6:0-Abwehr muss noch aktiver im Mittelblock arbeiten, als in den letzten beiden Spielen. Dort waren wir teilweise zu passiv und konnten die Schützen des Gegners nicht anlaufen«, sieht Peschke durchaus noch Luft nach oben.

Im vorletzten Heimspiel der Saison müssen die Gelb-Schwarzen ohne die Verletzten Timon Flach, Niklas Kehrein, Jonas Koffler und Jens Wassberg auskommen. Hinter dem Einsatz von Felix Koffler steht berufsbedingt noch ein Fragezeichen.

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