21. Februar 2019, 22:23 Uhr

Topspiel in Lützellinden

21. Februar 2019, 22:23 Uhr
LBN

In der Handball-Landesliga der Männer steht für die MSG Linden das Derby gegen den TSV Lang-Göns an. Die HSG Wettenberg II will in Friedberg eine andere Einstellung an den Tag legen als zuletzt, die HSG Lollar/Ruttershausen endlich das erste Erfolserlebnis feiern – und die TSF Heuchelheim müssen zur TG Kastel.

MSG Linden – TSV Lang-Göns (Fr., 20 Uhr, Sporthalle Lützellinden): Nicht nur ein Derby, sondern auch ein echtes Topspiel wartet auf die Zuschauer am heutigen Freitagabend in Lützellinden. Der Gastgeber aus Linden konnte zuletzt gewinnen und rangiert momentan auf Platz drei. Der Gast aus Lang-Göns hat in diesem Jahr erst ein Spiel verloren und belegt Rang vier. Das Duell der direkten Tabellennachbarn sehen auch die Trainer als sehr eng an. Coach Mario Weber sagt: »Wir wollen unseren Aufwärtstrend mitnehmen und dieses Spiel mit Spaß bestreiten. Es wird mit Sicherheit ein sehr enges Spiel werden, und die Tagesform kann entscheiden. Der TSV Lang-Göns hat die stärkste Angriffsmannschaft und die besten Einzelspieler in seinen Reihen. Dagegen müssen wir gut verteidigen, brauchen einen guten Rückzug und müssen unser Spiel im Angriff durchziehen.« Sein Gegenüber Michael Razen erklärt indes: »Linden hat sich letzte Woche eindrucksvoll aus der Minikrise befreien können. In einem Derby entscheiden immer drei Faktoren: Wille, Einstellung und Disziplin. Die größte Stärke unseres Gegners liegt in der guten Defensive mit starkem Torhüter dahinter. Zudem haben die Lindener starke Einzelspieler und spielen taktisch diszipliniert. Wir müssen sehr auf die Zusammenarbeit zwischen Rückraum und Kreis achten.« Für das Topspiel fallen auf Lindener Seite Lukas Loh, Jens Berger, Sören Deimer und Lukas Walter aus. Hinter Tobias Mühlhans steht ncoh ein Fragezeichen. Beim TSV Lang-Göns fällt immer noch die Linksaußenposition mit Christopher Jänicke und Philipp Engel aus, sodass dort improvisiert werden muss.

TG Friedberg – HSG Wettenberg II (Sa., 19 Uhr): Für die HSG Wettenberg II geht es am Samstag zur TG Friedberg. Der Tabellenletzte muss dabei ein anderes Gesicht zeigen als zuletzt beim Heimspiel gegen die TG Kastel. HSG-Trainer Dragan Nenad fordert eine bessere Einstellung seiner Mannschaft: »Ich hoffe, dass meine Mannschaft eine andere Einstellung an den Tag legen kann. Denn das war erschreckend. Das Gute ist, dass die Mannschaft das selbst gemerkt hat. Unsere Aufgabe ist es, zu zeigen, dass wir Lust haben, Handball zu spielen. Mit der TG Friedberg kommt eine erfahrene Mannschaft auf uns zu. Sie spielen sehr lange Angriffe und warten auf die Fehler des Gegners.«

Die Vorzeichen vor dem Spiel sind allerdings nicht so gut, denn krankheitsbedingt sind unter der Woche schon viele Spieler ausgefallen, sodass die HSG schauen muss, wer am Wochenende überhaupt einsetzbar ist.

TSV Griedel – HSG Lollar/Ruttershausen (So., 17 Uhr): Die HSG Lollar/Ruttershausen nimmt am Sonntag den nächsten Anlauf, um die vier Niederlagen in Folge wettzumachen und endlich den ersten Sieg im neuen Jahr zu feiern. Dafür muss die Mannschaft um Trainer Sören Asboe beim TSV Griedel bestehen: »Wir stehen natürlich unter Druck und wollen eine Reaktion zeigen. Der TSV Griedel hat uns bereits im Hinspiel geschlagen, deshalb haben wir auch da was wiedergutzumachen. Sie verfügen über zwei unterschiedliche Kreisläufertypen und einem variablen Rückraum. Griedel tritt als Mannschaft auf und gibt bis zum Schluss nie auf. Das macht es besonders auswärts nochmal schwer.« Für das Spiel in Griedel steht noch ein Fragzeichen hinter dem Einsatz von Sascha Mühlich, der krankheitsbedingt auszufallen droht.

TG Kastel – TSF Heuchelheim (So., 17:30 Uhr): Die TSF Heuchelheim müssen am Sonntag zur TG Kastel fahren. Die Gastgeber mussten bereits unter der Woche spielen und dürften so kräftemäßig ein wenig angeschlagen sein. Trotz alledem haben die Kasteler in diesem Jahr noch kein Spiel verloren. Für TSF-Trainer Claus Well eine schwierige Auswärtsaufgabe: »Die TG Kastel ist zu Hause eine Macht. Sie haben Topteams aus der oberen Tabelle geschlagen. Das Hinspiel konnten wir bereits gewinnen, dennoch ist Kastel der Favorit. Wir stellen uns auf eine interessante Aufgabe ein, bei der wir auch schauen müssen, dass wir endlich wieder ein bisschen Konstanz in unser Spiel bringen können.« Für das schwierige Spiel in Kastel kann Coach Well auf den kompletten Kader zurückgreifen.

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