FC Gießen

Gießens neue Fußball-Identität

Der FC Gießen, ab Juli das neue Fußball-Flaggschiff der Region, zeigt mit Logo und Trikot seine Verbundenheit zur Stadt Gießen. Die Ziele ab dem Sommer sind groß.
17. Mai 2018, 07:00 Uhr
Präsentieren die neuen Trikots des FC Gießen: Chefscout Michael Fink, Geschäftsführer Jörg Fischer, Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, Dr. Peter Hanker von der Volksbank Mittelhessen und Trainer Daniyel Cimen. (Foto: sno)

In schlichtem Weiß tritt das neue Fußball-Flaggschiff Gießens ab dem Sommer in der Hessenliga an. Die Verantwortlichen des FC Gießen haben am Mittwochabend Logo und Trikot des Vereins präsentiert. Das Wappen zeigt eine starke Verbundenheit zur Stadt Gießen: Rot und Weiß, zudem der Löwe, der sich unter anderem auch beim MTV 1846 Gießen findet. »Der Name klingt schon wie Musik in meinen Ohren«, sagte Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz. »Dass auch das Wappen an die Stadt erinnert, freut mich sehr.«

Das neue Design des FC Gießen kam bei der Präsentation im Forum der Volksbank Mittelhessen beim ersten Eindruck generell gut an. »Wir werden kämpfen wie die Löwen«, sagte Stürmer Markus Müller. »Es ist denke ich ein schönes Wappen. Uns war wichtig, Tradition und Moderne zu verbinden«, sagte Investor Jörg Fischer. Die Tradition findet sich im unteren Teil des Wappens mit der Erwähnung »1927 Teutonia VfB 1900« wieder. Der Verein setzt sich zusammen aus dem SC Teutonia Watzenborn-Steinberg und dem VfB 1900 Gießen. Die Fußball-Abteilung des VfB 1900 hatte sich aufgelöst und wurde per Mitgliederentscheid von der Teutonia aufgenommen. Ab dem 1. Juli geht’s gemeinsam in die Zukunft, die nach einem Hessenligajahr dann Regionalliga Südwest im Waldstadion heißen soll.

Dort spielt Gießens neue Fußball-Identität künftig und die Oberbürgermeisterin erklärte: »Wir werden alle Notwendigkeiten rund um das Waldstadion klären.« Inwieweit sich die Traditionsspielstätte in den nächsten Monaten und Jahren verändern wird, ist noch offen, Trainer Daniyel Cimen meinte aber schon am letzten Samstag: »Ich war schon zwei-, dreimal da und natürlich muss einiges gemacht werden. Aber mit ein bisschen Phantasie kann es ein Schmuckstückchen werden.«

Der Zusammenschluss, der am gestrigen Abend vor rund 150 geladenen Gästen zelebriert wurde, soll neue Begeisterung in der Region auslösen. »Das, was hier passiert, ist richtungsweisend«, meinte Dr. Peter Hanker, Vorstandssprecher der Volksbank Mittelhessen. »Es bietet eine ganz, ganz große Chance.« Schon vor über fünf Jahren gab es Bestrebungen, die Kräfte zu bündeln, damalige Gespräche mit der TSG Wieseck und dem FSV Fernwald führten aber genauso wenig zum Ziel wie weitere Diskussionen vor rund drei Jahren mit dem VfB 1900. Nun also folgt der Schulterschluss.

Das Fernziel des neuen FC Gießen ist die Viertklassigkeit, zuweilen träumen die Verantwortlichen gar von der dritten Liga. Dass die Pläne groß sind, veranschaulichten alleine die Aussagen von Chefscout und Ex-Profi Michael Fink: »Wir wollen in der Jugend zumindest in Richtung Nachwuchsleistungszentrum und streben ein Multifunktionsgebäude mit Hausaufgabenbetreuung an.« Für die erste Mannschaft soll es in die Regionalliga gehen: »Wenn man dort einmal gespielt hat, möchte man sehr gerne wieder hin«, meinte Jörg Fischer.

Der neue Name und die Spielstätte sollen dabei helfen, wie Michael Fink abschließend durchblicken ließ: »Ein Fußballer läuft lieber im Stadion als auf dem Sportplatz auf. Alleine durch den Namen FC Gießen hat das jetzt eine ganz andere Wirkung auf die Spieler.«

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