24. Juli 2017, 22:29 Uhr

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24. Juli 2017, 22:29 Uhr
GW

Erstens wurde mir klar, dass der männliche Fußball nur eine Erfindung, nur eine soziale Konstruktion von Wirklichkeit ist. (»Männer, schaut nicht so abschätzig auf Frauenfußball« von Alem Grabovac in der taz)

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Frauen spielen den schlechteren Fußball. Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie. (...) Danach spielen die Herren viel schneller und machen weniger Fehler. (Spiegel)

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Zweitens übten die angriffslustigen und selbstbewusst auftretenden Fußballerinnen eine gewisse erotische Anziehungskraft auf mich aus. (Grabovac/taz)

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Das größere Problem bei der Auseinandersetzung mit Frauenfußball resultiert aus einem Wunsch, den die Sportlerinnen selbst vielfach äußern: Vergleicht uns nicht ständig mit den Männern! (Cathrin Gilbert in der Zeit)

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Drittens ließ ich (...) im Umkehrschluss »weibliche Werte« wie Sanftmut und Zärtlichkeit bei mir zu und hatte dadurch viel besseren Sex. (Grabovac/taz)

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In anderen Sportarten sind geschlechtsspezifische Unterscheidungen normal. So ist beim Golfen der Abstand zwischen dem Abschlag und dem Green bei den Frauen (...) geringer. In der Leichtathletik stoßen Frauen mit einer gut drei Kilogramm leichteren Kugel. (...) Würde man diese Anpassung auch im Fußball vollziehen, dann müssten die Tore bei den Frauen kleiner sein – aber jeder, der das ernsthaft fordern würde, geriete schnell unter Diskriminierungsverdacht. (Gilbert/Zeit)

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Kurzum: Die Entdeckung des Frauenfußballs hatte mein vorheriges, rein Vagina- und schwanzzentriertes Sexualleben erheblich bereichert. (Grabovac/taz)

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Uli Hoeneß, 65 und gefühlter Inhaber des FC Bayern München, macht – nach prägenden juristischen Erfahrungen – einfach weiter. Man hätte ihm einen ruhigen Lebensabend mit guter Führung am Tegernsee gegönnt, stattdessen diskutiert er mit Karl-Heinz Rummenigge die Talente portugiesischer Nachwuchskicker. (Werner Bartens in der Süddeutschen Zeitung über »das Verharren der Patriarchen«. Überschrift: »Hör doch mal auf, Alter!«)

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»Also fuhr ich (...) mit dem Motorrad nach Leipzig, um die Atmosphäre der Stadt einzuatmen. (...) Ich ging mit meinen Motorradklamotten in Cafés und auch zu anderen Plätzen. Keiner erkannte mich, ich sah aus wie ein Easy Rider. Die Menschen dort waren total nett und offen. (...) Da stand für mich fest: Ich ziehe das jetzt durch.« (Red-Bull-Eigner Dietrich Mateschitz, 73, im Sport-Bild-Interview)

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Laut Bunte wird nun geprüft, ob sie (Anm.: Lilly Becker) eine eigene Firma gründen und Boris Becker anstellen kann. »Wirtschaftlich sinnvoll - aber trotzdem wohl eine schwer zu ertragende Situation.« Ganz bestimmt. Und was sie da gerade vornehm hüsteln hören, das sind Tausende von Frauen, die in den Unternehmen ihrer Ehemänner mitarbeiten. (Julia Bähr in den »Herzblatt-Geschichten der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung)

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Becker ist heute wie ein Kreisligaspieler, der sich in Wimbledon verirrt hat. (Marc Hujer im Spiegel)

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So spricht Waldemar Birkle heute gleichsam mit einem hörbar badischen und einem hörbar russischen Akzent. Was in den Momenten, wenn die Phonetik überlappt, so klingt, als würde sich einer der Klitschko-Brüder an einer Imitation von René Weller versuchen. (Lucas Vogelsang in der Welt über einen Spätaussiedler, der in Pforzheim für die AfD für den Bundestag kandidiert)

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Sie sind die dunkle Seite einer Gesellschaft, die hedonistische Selbstverwirklichung als leere Hülle zum Ideal erhoben hat. Ihre Vorstellung vom Kampf als intensivem Leben, vom Körper als Waffe ist ein Topos, der – systemkonform gewendet – auch die Red-Bull-Welt der Big-Wave-Surfer und Extremkletterer prägt: If life gets boring, risk it. Jede Gesellschaft hat die Extremisten, die sie verdient. (Gunther Latsch im Spiegel über die Krawalle von Hamburg)

(gw)

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(www.anstoss-gw.de mit gw-Blog »Sport, Gott & die Welt« / Mail: gw@anstoss-gw.de)

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