Romano Schmid (hier im Duell mit Fürths Anton Stach) bringt neuen Schwung ins Spiel des SV Werder Bremen.
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Romano Schmid (hier im Duell mit Fürths Anton Stach) bringt neuen Schwung ins Spiel des SV Werder Bremen.

Werder marschiert weiter im DFB-Pokal

Lukrativer Lernprozess: Der SV Werder Bremen spielt sich ins Pokal-Viertelfinale – und das soll sich auch auf die Liga auswirken

  • VonJannes Guse
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Der SV Werder Bremen hat sich im DFB-Pokal-Achtelfinale spielerisch gegen den Zweitligisten Greuther Fürth durchgesetzt - und will das auch in die Liga transportieren. Der Nachbericht der DeichStube*.

Bremen – So richtig zufrieden ist Florian Kohfeldt eigentlich nie. Doch nach dem souveränen 2:0-Erfolg im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Greuther Fürth hielt der Coach des SV Werder Bremen kurz inne und stellte dann genüsslich fest: „Das gibt es wirklich selten im Leben eines Fußball-Trainers. Heute ist ziemlich viel in eine gute Richtung gelaufen. Die Jungs haben es stark gemacht, und wir haben die Belastungssteuerung gut hinbekommen.“ Ömer Toprak und Leonardo Bittencourt konnten nämlich ihre Blessuren auf der Bank weiter auskurieren, wurden nicht für den Notfall gebraucht. Der war nicht eingetreten, weil das Team seinen Lernprozess fortgesetzt und dem Verein ganz nebenbei auch noch eine schöne Pokal-Prämie von einer Million Euro beschert hatte. Nun hofft Kohfeldt, dass der spielerische Fortschritt auch in der Bundesliga konstanter zu sehen sein wird.

Werder Bremen live im TV und im Live-Stream gegen Jahn Regensburg gucken – der TV-Guide zum DFB-Pokal!

„Wir haben heute bewiesen, dass wir deutlich mehr in der Lage sind, auf Automatismen zu vertrauen und uns spielerisch durchzusetzen, wenn die individuelle Qualität des Gegners etwas sinkt“, sagte Kohfeldt und blickte kurz zurück: „Das war in jedem Pokalspiel so, das war in den Testspielen so – und das wird auch in der Bundesliga immer mehr - siehe die zweite Halbzeit gegen Augsburg oder die zweite Halbzeit gegen Schalke. Deswegen bin ich mit der Gesamtentwicklung zufrieden.“ Die Phase, in der Werder Bremen nach dem Fast-Abstieg vor allem auf die defensive Stabilität gesetzt haben, könnte langsam enden. Kohfeldt dreht immer häufiger am berühmten Rädchen für die Balance zwischen Defensive und Offensive. Gegen Greuther Fürth hat er das schon ganz deutlich vor der Partie gemacht. Seine Spieler gingen sofort auf die Jagd, gaben dem Gegner kaum Ruhe. „Es war sehr wichtig, dass wir mit dieser Haltung ins Spiel gegangen sind, das kann gerade unterklassige Gegner verunsichern“, sagte Sportchef Frank Baumann.

Werder Bremen: Lernprozess für die jungen Spieler - Nur Romano Schmid durfte wieder von Beginn an ran

Wenige Tage zuvor war das übrigens auch schon der Plan gewesen. Doch gegen den Tabellenletzten aus Schalke erreichten viele Spieler des SV Werder Bremen, vor allem die jungen, nicht ihr Limit, kamen ins Grübeln – und dann gegen die immer noch hohe individuelle Klasse des Gegners gar nicht mehr zurecht. Kohfeldt reagierte in der Pause, nahm das Trio Romano Schmid, Felix Agu und Manuel Mbom runter. Danach lief es viel besser.

Nur Schmid durfte nun gegen Fürth wieder von Beginn an ran – und machte seine Sache ziemlich gut. Genauso wie später auch Agu, dem als Joker sogar das 2:0 gelang. Mbom bekam auch noch etwas Einsatzzeit. Und Kohfeldt freute sich: „Es war super wichtig, wie sie sich zurückgemeldet haben.“ Mentalcoach Jörg Löhr habe sich bei der Arbeit mit der Mannschaft eines bekannten Mottos bedient und eine wichtige Leitlinie geschaffen, so Kohfeldt: „Du kannst hinfallen, musst aber immer wieder aufstehen – und das so schnell wie möglich.“

Werder Bremens schwacher Chancenverwertung gegen Greuther Fürth: „Hätten viele Tore mehr machen müssen“

Doch nicht nur der Mentalcoach hatte offenbar einen Anteil an der positiven Entwicklung, sondern auch ein gewisser Viktor Skripnik. „Die klare Ansage war: Nicht runterziehen lassen! Ein sehr guter Trainer, von dem ich viel gelernt habe, hat mal gesagt: Brust raus, aber nicht Nase hoch“, erinnerte Florian Kohfeldt an seinen einstigen Chef. Nun hat er selbst das Sagen und hebt das gute Klima in der Mannschaft hervor. Bei allem Ehrgeiz würden sich die Spieler immer wieder gegenseitig helfen. Keiner würde zwar gerne auf der Bank sitzen, so der Coach des SV Werder Bremen, aber jeder respektiere die eigene Rolle – und sei dann voll da, wenn er gebraucht werde.

Wie zum Beispiel Kapitän Niklas Moisander, der gegen Greuther Fürth für den angeschlagenen Toprak die Abwehr organisierte. Mit dem Finnen auf dem Platz ist Werder Bremen in dieser Pokal-Saison in drei Spielen noch ohne Gegentor geblieben. „Niklas macht das überragend“, lobte Kohfeldt den 35-Jährigen. Ganz ohne Kritik ging es dann aber doch nicht. Die Chancenverwertung gefiel Kohfeldt so gar nicht. Nach der frühen Führung durch Kevin Möhwald (12.) musste Werder lange warten, ehe Agu (73.) alles klar machte. „Wir hätten sehr viele Tore mehr schießen müssen“, haderte Kohfeldt, nahm aber Chancentod Josh Sargent ausdrücklich in Schutz: „Das wird kommen. Wir vergessen häufig, ich übrigens auch, wie jung Josh noch ist, weil er schon so lange zu uns gehört.“ Der Lernprozess ist bei Werder eben längst noch nicht abgeschlossen. (kni)

Weiter zur letzten Meldung vom 2. Februar 2021:

Und schon wieder im DFB-Pokal-Viertelfinale: Möhwald und Agu lassen Werder Bremen gegen Greuther Fürth jubeln

Bremen – Im DFB-Pokal gilt ab sofort: Vier Mal ist Bremer Recht. Der SV Werder Bremen ist am Dienstagabend durch einen verdienten 2:0 (1:0)-Sieg gegen den Zweitligisten Greuther Fürth zum vierten Mal in Folge ins Viertelfinale eingezogen. Das ist nicht nur sportlich sehr bemerkenswert, sondern spült auch eine Million Euro in die in Coronazeiten ziemlich leere Kasse der Grün-Weißen. Die Tore zum Arbeitssieg gegen den Tabellenvierten der Zweiten Liga erzielten Kevin Möhwald (12.) und der kurz zuvor eingewechselte Felix Agu (73.). Das Viertelfinale wird am 2. und 3. März ausgetragen. Die Auslosung ist am Sonntag in der ARD-Sportschau (18.30 Uhr).

Werder-Trainer Florian Kohfeldt hatte wie erwartet seinem angeschlagenen Top-Innenverteidiger Ömer Toprak eine Pause auf der Bank verordnet und dafür Kapitän Niklas Moisander aufgestellt. Von den drei jungen Wilden, die gegen Schalke schon zur Pause ausgewechselt worden waren, schaffte es nur Romano Schmid in die Startelf. Manuel Mbom und Felix Agu saßen draußen, für sie spielten Kevin Möhwald und Ludwig Augustinsson. Und vorne durfte erstmals seit seiner Oberschenkelverletzung Ende November Milot Rashica von Beginn an stürmen, der angeschlagene Leonardo Bittencourt schaute zunächst nur zu.

Werder Bremen gegen Greuther Fürth: Kevin Möhwald trifft zur Führung

Rashica stand sofort im Mittelpunkt, denn die Fürther attackierten ihn so hart, als ob sie ihm den Spaß am Pokalspiel nehmen wollten. Doch das gelang ihnen nicht, weil für Werder Bremen ziemlich schnell alles nach Plan lief. Kevin Möhwald staubte schon nach zwölf Minuten zum 1:0 ab, nachdem Fürths Keeper Sascha Burchert einen Kopfball von Milos Veljkovic nach einer Augustinsson-Ecke noch abgewehrt hatte. Und es wäre für die Bremer ganz schnell noch viel mehr möglich gewesen: Erst ließ Josh Sargent eine hundertprozentige Chance mit einem etwas verzogenen Lupfer liegen (16.), dann lenkte Burchert einen Augustinsson-Schuss mit der Schulter gerade noch an den Pfosten (18.). Beide Male hatte Schmid glänzend vorbereitet.

Greuther Fürth taumelte wie ein angeschlagener Boxer durch das leere Weserstadion. Da hätte Werder noch entschiedener zupacken können, um bereits für die Vorentscheidung zu sorgen. Dafür räumte Kohfeldt konsequent am Spielfeldrand auf, entfernte mit bösem Blick ein Außenmikrofon, das zuvor fast sämtliche Anweisungen des Trainers in die Wohnzimmer übertragen hatte. Offenbar war Kohfeldt da ein Hinweis gegeben worden.

Werder Bremen gegen Greuther Fürth: Werder verpasst die Entscheidung vor der Pause

Auf dem Feld passierte nicht mehr ganz so viel. Fürth gewann zwar etwas die Oberhand, kam aber zu keiner echten Torchance, wenngleich Moisander und Co. nicht immer souverän wirkten. Aber das reichte gegen harmlose Gäste. Ärgerlich, dass Werder Bremen im Vorwärtsgang zu fehlerhaft agierte und den Ball immer wieder verlor, gerade Sargent und Rashica machten dabei keine glückliche Figur.

Nach der Pause hätte Augustinsson postwendend für Klarheit sorgen können, brachte aber zu wenig Druck hinter seinen Kopfball (51.). Das passte zum Bremer Spiel, es fehlte die letzte Entschlossenheit und auch Genauigkeit in der Offensive. So blieben die Fürther weiter im Spiel und kamen nun auch selbst zu richtig guten Chancen. Der Ex-Bremer Anton Stach beförderte die Kugel nach einer Ecke völlig freistehend per Aufsetzer über das Tor (55.), Sebastian Ernst zielte sogar aus noch kürzerer Distanz am Gehäuse vorbei (60.). Glück für Werder!

Werder Bremen gegen Greuther Fürth: Felix Agu erzielt den 2:0-Endstand

Kohfeldt reagierte, brachte für die nach ihren Verletzungspausen nachvollziehbar ausgepowerten Rashica und Augustinsson zwei frische Kräfte: Yuya Osako und Felix Agu (70.). Und das zahlte sich prompt aus. Felix Agu beförderte eine feine Sargent-Hereingabe gekonnt mit dem linken Knie zum 2:0 ins Netz (73.). Der Bremer Jubel hielt sich zunächst noch in Grenzen, weil sich der Video-Schiedsrichter einschaltete, der Abseits-Verdacht sich aber nicht bestätigte.

Durch war Werder Bremen damit aber noch nicht, Greuther Fürth wehrte sich nach Kräften – Jiri Pavlenka allerdings auch, der Bremer Keeper reagierte glänzend bei einem Schuss von Robin Kehr (85.). Mit dem Mute der Verzweiflung brachte der Zweitligist die Gastgeber noch ein bisschen ins Schwimmen. Doch es blieb beim 2:0. Auch in der dritten Runde war Werder ohne Gegentor geblieben. Die Bremer können sich nun selbstbewusst auf das nächste Bundesligaspiel am Sonntag bei Arminia Bielefeld konzentrieren. (kni)

Werder Bremen: Pavlenka – Veljkovic, Moisander, Friedl – Gebre Selassie, Augustinsson (70. Agu) – Möhwald (90.+2 Gruev), Eggestein, Schmid (89. Mbom) – Rashica (70. Osako), Sargent (90.+2 Dinkci)

Werder Bremen gegen Greuther Fürth im DFB-Pokal-Achtelfinale: Lest den Spielverlauf im Live-Ticker nach

DFB-Pokal: Werder Bremen im Live-Ticker gegen Greuther Fürth! Alle Tore, News und Infos vom Pokal-Achtelfinale im Weserstadion - alles live im Liveticker der DeichStube. Endstand: 2:0.

<<< AKTUALISIEREN >>>

22.38 Uhr: Abpfiff! Jetzt ist es vollbracht. Zum vierten Mal in Folge ist Werder Bremen ins Viertelfinale eingezogen. Zu keiner Zeit war der Sieg heute wirklich in Gefahr. Mit der frühen Führung durch Kevin Möhwald (12. Minute) haben sich die Bremer direkt in eine gute Ausgangsposition gebracht. Im zweiten Durchgang haben die Grün-Weißen schließlich nur noch so viel gemacht, wie es sein musste. In der 73. Minute bestrafte Agu abschließend die Unzulänglichkeiten der Fürther.

90. + 4 Min: Gebre Selassie sieht für ein Foul Gelb.

90. + 3 Min: Die Gäste kommen aktuell nicht mehr in die Hälfte der Bremer.

90. + 2 Min: Möhwald und Sargent dürfen frühzeitig runter. Dinkci und Gruev kommen für die letzten Augenblicke in die Partie.

90. + 2 Min: Werder hält den Ball in den eigenen Reihen und lässt die Uhr runterlaufen.

90. Min: Die offizielle Spielzeit ist vorbei. Obendrauf gibt es 4 Minuten. Bringt Werder die Führung über die Zeit oder kommt Fürth noch mal ran?

90. Min: Fürth bekommt noch einmal eine Ecke, die jedoch nichts einbringt.

89. Min: Kohfeldt nimmt Zeit von der Uhr. Mbom ersetzt Schmid.

88. Min: Fürth mit dem letzten Wechsel: Itter ersetzt Raum.

87. Min: Moisander springt mit gestrecktem Bein in den Gegenspieler und sieht folgerichtig Gelb.

84. Min: Pavlenka sichert die komfortable Führung gegen Kehr! Der Fürther zieht aus spitzem Winkel ab, doch die Hand von Werders Nummer eins schnell und die Höhe und kann klären.

81. Min: Nächster Doppelwechsel bei den Gästen. Ernst und Seguin gehen. Kehr und Tillmann kommen ins Match und sollen beim möglichen Wunder helfen.

80. Min: Die letzten zehn Minuten der offiziellen Spielzeit laufen.

78. Min: Aktuell deutet aber nichts darauf hin, dass die Spielvereinigung noch einen Treffer erzielt. Aber wie wir ja wissen: Im Pokal ist alles möglich.

77. Min: Reicht den Bremern die Führung oder kommen die Gäste aus Fürth noch einmal ran?

DFB-Pokal - Werder Bremen gegen Greuther Fürth im Live-Ticker: Felix Agu trifft zum 2:0

73. Min: Tooooor für Werder! Schmid wird nicht richtig attackiert, spielt in die Tiefe zu Sargent. Der US-Amerikaner hebt an der Grundlinie kurz den Kopf, sieht den in der Mitte wartenden Agu und flankt. Agu wiederum muss nur noch das Knie hin halten und trifft zum 2.0!

70. Min: Kohfeldt bringt Agu für Augustinsson und Osako für Rashica.

70. Min: Doppelwechsel bei beiden Teams: Bei Fürth gegen Nielsen und Hrgota. Es kommen Abiama und Leweling.

68. Min: Werder spielt das einfach zu schlecht aus! Eggestein sprintet mit der Kugel nach vorne und setzt den mitlaufenden Rashica in Szene. Der Flügelstürmer will den Pass quer auf den am zweiten Pfosten lauernden Sargent - vorher wird der Ball jedoch abgegrätscht. Auch hier war deutlich mehr drin.

66. Min: Mal wieder ein Freistoß für die Hausherren aus dem Halbfeld. Sargent steht ganz knapp im Abseits.

65. Min: Das Spiel der Fürther ist hier alles andere als fehlerfrei - für Werder gilt es nun, ebenjene Fehler zu nutzen und auf den nächsten Treffer zu gehen.

62. Min: Auf der Gegenseite lässt Sargent die Vorentscheidung liegen! Möhwald geht ganz stark durchs Mittefeld und steckt den Ball geschickt zu seinem Stürmer durch. Sargent fackelt nicht lang und zieht ab, doch Stach bekommt das Bein dazwischen und fälscht den Ball entscheidet zur Ecke ab.

60. Min: Ernst mit der Riesenchance zum Ausgleich! Nielsen wird in die Tiefe geschickt, zieht in den Strafraum rein und findet Ernst. Der Fürther trifft den Ball jedoch überhaupt nicht und schiebt kläglich neben den Kasten. Da war mehr eindeutig mehr drin.

55. Min: Green flankt eine Ecke in den Rückraum des Strafraums - drei Bremer segeln unter dem Ball durch, bis es schließlich Stach per Dropkick probiert und den Ball knapp über die Latte schießt.

53. Min: Werder lässt den Gästen mehr Freiräume, die bisher jedoch wenig mit den sich bietenden Chancen anfangen können.

51. Min: Gute Gelegenheit für Augustinsson! Möhwald flankt auf den langen Pfosten und findet den komplett blank stehenden Augustinsson. Der Schwede köpft aufs kurze Eck, wo Burchert wartet und sicher zupackt.

49. Min: Fürth zeigt sich in den Anfangsminuten der zweiten Hälfte wieder sehr giftig in den Zweikämpfen.

46. Min: Schmid setzt sich ganz stark gegen seinen Gegenspieler durch und zieht die Linie entlang. Mit dem Außenrist versucht er den in der Mitte wartenden Sargent zu bedienen - Bauer passt auf und klärt zur Ecke, die nichts einbringt.

DFB-Pokal - Werder Bremen gegen Greuther Fürth im Live-Ticker: Weiter geht es in Halbzeit zwei!

46. Min: Anpfiff in Halbzeit Nummer zwei.

21.41 Uhr: In den beiden vorherigen Partien des Tages darf eine Sensation natürlich nicht fehlen. In der Verlängerung hat sich RW Essen mit 2:1 gegen Bayer Leverkusen durchgesetzt und somit den haushohen Favoriten aus dem Wettbewerb geschmissen. Außerdem hat Holstein Kiel mit 7:6 im Elfmeterschießen gegen Darmstadt gewonnen und den Einzug in die nächste Runde gefeiert.

21.37 Uhr: Werfen wir einen Blick auf die andere Partie des heutigen Abends:

Borussia Dortmund 2:0 SC Paderborn

21.32 Uhr: Nach einem von Zweikämpfen geprägten Beginn haben die Bremer das Heft des Handels übernommen und sich nach einer Ecke mit der 1:0-Führung durch Möhwald (12. Minute) belohnt. Infolgedessen kamen die Grün-Weißen immer besser ins Match und hätten durch Sargent (16. Minute) und Augustinsson (19. Minute) nachlegen können. Von der Spielvereinigung aus Fürth kam dagegen viel zu wenig. Wenn sich die Gäste im zweiten Durchgang nicht deutlich steigern, sollte das Team von Florian Kohfeldt vor keinen größeren Problemen stehen.

45. + 1 Min: Hier passiert erst einmal nichts mehr. Mit einer 1:0-Führung geht es in die Pause.

45. Min: Eine Minute gibt es Nachschlag in Durchgang Nummer eins.

43. Min: Glück für Burchert. Nach einem ganz langen Ball in die Spitze versucht Rashica den Ball zu verarbeiten, Burchert kommt aus dem Strafraum gestürmt und kann das Spielgerät gerade so zum Einwurf klären.

42. Min: Werder scheint mit der 1:0-Führung ganz zufrieden zu sein und auch die Gäste dürfen sich nach dem zwischenzeitlichen Sturmlauf der Grün-Weißen über den knappen Rückstand nicht beschweren.

39. Min: Stach kommt im Zweikampf gegen Sargent zu spät und sieht die nächste Gelbe.

38. Min: Erster guter Angriff der Fürther. Über den linken Flügel landet der Ball bei Hrgota am zweiten Pfosten. Der Kapitän versucht das Spielgerät in den Rückraum zu legen, doch Werders Abwehrreihe passt auf und klärt.

36. Min: Fürth registriert die Geschehnisse natürlich und schieben ihre Pressingreihe ein Stück weiter nach vorn. Werder spielt das aber trotzdem sicher aus dem eigenen Gefahrenbereich heraus.

33. Min: Aktuell macht Werder für das Spiel sehr wenig.

31. Min: Vieles spielt sich aktuell im Halbfeld ab. Werders Sturmlauf ist in den letzten Minuten abgeflaut, Fürth findet offensiv kaum statt.

29. Min: Erstmals wird es ein wenig gefährlich im Bremer Strafraum. Raum bringt eine gute Flanke in den Gefahrenbereich, Moisander passt jedoch auf und klärt per Kopf.

27. Min: Die Gäste aus Fürth bekommen kein Bein auf den Rasen. Was in den ersten fünf Minuten noch ganz gut aussah, fehlt jetzt völlig.

24. Min: Werder ist hier das bessere Team. Diesmal ist es Rashica, der sein Glück aus der Entfernung probiert. Sein Schussversuch landet doch recht deutlich über dem Querbalken.

22. Min: Fürths Bauer sieht für zu hartes Einsteigen die Gelbe Karte.

19. Min: Und wieder eine gute Gelegenheit der Grün-Weißen! Wieder ist es Schmid der diesmal Augustinsson in die Tiefe schickt. Aus spitzem Winkel drischt Augustinsson den Ball auf den Kasten - Burchert zuckt mit der Schulter und lenkt den Ball glücklich an den Pfosten.

16. Min: Was macht denn Sargent da?! Schmid lupft den Ball butterweich in den Sechzehner auf Sargent. Der US-Amerikaner pflückt den Ball schön aus der Luft, um ihn per Lupfer kläglich neben den Kasten zu setzen. Burchert wäre chancenlos gewesen. Das hätte das 2:0 sein müssen!

13. Min: Guter Beginn für die Bremer. Mit der Führung im Rücken sollte es sich einfacher in die Spitze spielen lassen.

DFB-Pokal - Werder Bremen gegen Greuther Fürth im Live-Ticker: Kevin Möhwald besorgt die Führung!

12. Min: Toooooooooor für Werder! Und da ist es passiert. Die fällige Ecke landet bei Veljkovic, der Burchert mit dem Kopf prüft. Der Fürther kann nur vor die Füße von Möhwald klären, der nur noch einschieben muss. 1:0 für Werder!

11. Min: Werder hat Probleme mit Fürths Pressing. Doch auf einmal geht es ganz schnell nach vorne. Rashica nimmt auf dem Flügel Tempo auf, spielt in den Rückraum zu Schmid, der per Hacke noch einmal auf Sargent ablegen will. Die Variante endet in der Ecke

9. Min: Schon jetzt ist die Mission von Greuther Fürth klar: Die Gäste wollen Werder den Ball früh abluchsen und anschließend schnell kontern. Werder passt aber bisher auf und steht ganz sicher.

6. Min: Einen geordneten Spielaufbau suchen wir bisher vergebens. Werder ist um Ruhe bemüht, wird aber zu schnell von den Gästen gestört.

4. Min: Erster Standard für das Kleeblatt. Seguin bringt den Ball in den Strafraum, wo Pavlenka schon wartet und das Spielgerät sichert.

2. Min: Schnelle Ballverluste, viele Zweikämpfe: In den Anfangssekunden schenken sich die Teams keinen Zentimeter Platz.

DFB-Pokal - Werder Bremen gegen Greuther Fürth im Live-Ticker: Anpfiff!

1. Min: Flutlicht im Weserstadion - Zeit für den Anpfiff! Das heutige Match beginnen die Hausherren.

20.38 Uhr: Im DFB-Pokal gab es zwischen den heutigen Kontrahenten bisher ein Duell. Damals, im Jahr 2004, konnte sich Werder mit einem Last-Minute-Doppelpack durchsetzen und den Einzug in die nächste Runde feiern.

20.32 Uhr: Mit einem Sieg würden sich die Männer von Florian Kohfeldt eine Prämie von einer Million Euro sichern - ein warmer und vor allem willkommener Geldsegen in Corona-Zeiten.

20.25 Uhr: So spannend müssen es die Grün-Weißen heute nicht unbedingt machen.

20.21 Uhr: Wie lief es denn in den bisherigen DFB-Pokal-Partien des heutigen Tages? Einen Gewinner gibt es nach 90 Minuten nicht. Weil es Leverkusen nicht vollbracht hat einen Treffer zu erzielen, geht es mit 0:0 in die Verlängerung. Bei Holstein Kiel und Darmstadt gibt es auch Nachschlag. Hier steht es nach 90 Minuten 1:1.

20.13 Uhr: Uns bleibt noch genügend Zeit, um uns dem Unparteiischen der heutigen Partie zu widmen. Schiedsrichter ist Guido Winkmann, seine Assistenten heißen Christian Bandurski und Arno Blos. Vierter Offizieller ist Florian Heft. Im VAR-Keller nehmen Sven Waschitzki und Markus Sinn Platz.

20.05 Uhr: Doch nicht nur die individuelle Klasse der Spieler kann heute entscheidend über Erfolg oder Misserfolg sein. Vielleicht liegt es auch einfach an der aktuellen Belastung. Während Werder am Wochenende zu einem 1:1-Unentschieden bei Schalke 04 kam, hat die SpVgg Greuther Fürth eine Englische Woche in den Beinen. Unter der Woche setzten sich die heutigen Gäste mit 1:0 gegen Osnabrück durch und konnten gegen Erzgebirge Aue (3:0) den nächsten Dreier einfahren. Dementsprechend stellt sich die Frage: Wie groß ist der Akku der Fürther?

19.59 Uhr: Ganz so weit oben findet sich Werder in Deutschlands Belle Etage nicht wieder. Mit soliden 22 Punkten liegen die Grün-Weißen auf dem 11. Tabellenrang.

19.53 Uhr: Wenn die Bremer heute den Sprung in die nächste Runde schaffen sollten, hätten sie es zum vierten Mal in Folge ins Viertelfinale. Eine Serie, die sich durchaus sehen lassen kann. Dementsprechend geht das Team von Coach Kohfeldt als klarer Favorit. Doch unterschätzen sollten die Hausherren die Gäste aus Fürth nicht. Immerhin rangiert der Zweitligist auf dem 4. Platz (35 Punkte) in der Unterklasse und haben lediglich einen Punkt Rückstand auf die Ränge 2 und 3.

19.50 Uhr: Was erwartet uns heute im Pokal? Bisher war es für die Hausherren ganz entspannt. Pavlenka musste noch nicht einmal hinter sich greifen. Gegen Viertligisten Carl-Zeiss Jena gab es ein 2:0, gefolgt von einem 3:0-Erfolg bei Hannover 96. Die Null darf heute ruhig wieder stehen bleiben.

19.48 Uhr: Auf der Bank der Grün-Weißen nehmen Platz: Dos Santos, Osako, Bittencourt, Agu, Toprak, Gruev, Mbom, Woltemade und Dinkci.

DFB Pokal - Werder Bremen gegen Greuther Fürth im Live-Ticker: Werder startet mit Niklas Moisander und Milot Rashica

19.45 Uhr: Nun sind auch die Bremer bereit. So lässt Florian Kohfeldt heute spielen: Pavlenka - Friedl, Moisander Veljkovic - Augustinsson, Möhwald, Gebre Selassie - Rashica, Eggestein, Schmid - Sargent. Damit gibt es bei Werder insgesamt drei Veränderungen. Agu, Mbom und Toprak werden durch Augustinsson, Möhwald und Moisander ersetzt.

19.42 Uhr: Freunde, herzlich willkommen zum DFB-Pokal-Spiel Werder Bremen gegen Greuther Fürth! Wir wollen gar nicht lang warten, hier ist die Aufstellung des Kleeblatts: Burchert - Raum, Stach, Bauer, Meyerhöfer - Green, Sarpei, Seguin - Ernst - Nielsen Hrgota.

Bremen - Werder Bremen im DFB-Pokal gegen Greuther Fürth im Live-Ticker! Alle Tore, News und Infos live aus dem Bremer Weserstadion! Der Liveticker der DeichStube startet hier gegen 19.45 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften! Seid live dabei!

Der DFB-Pokal-Vorbericht zu Werder Bremen gegen Greuther Fürth:

Es geht ums Geld: Werder Bremen will gegen Greuther Fürth das vierte DFB-Pokal-Viertelfinale in Folge

Das Ziel ist klar definiert: Einzug ins DFB-Pokal-Viertelfinale. Auf dem Weg dahin muss der SV Werder Bremen Achtelfinale am Dienstagabend (20.45 Uhr) im Bremer Weserstadion die SpVgg Greuther Fürth aus dem Weg räumen. Der Vorbericht der DeichStube*.

Bremen – Dem SV Werder Bremen winkt am Dienstagabend der vierte Einzug in Folge ins DFB-Pokal-Viertelfinale – und das erneut unter der Regie von Florian Kohfeldt. Nur Zufall? „Ich habe eine hohe Pokal-Prämie, deshalb bin ich immer besonders motiviert“, sagt der Trainer und grinst. Gerade vor Pokalspielen macht Kohfeldt gerne solche Scherze, weil ihm der Wettbewerb so viel Spaß bereitet. Was aber nicht bedeutet, dass er das Achtelfinale gegen Zweitligist Greuther Fürth (Dienstag, 20.45 Uhr) nicht ernst genug nehmen würde. Im Gegenteil! Kohfeldt will seine Serie unbedingt fortsetzen, aus sportlichem Ehrgeiz und aus finanziellen Gründen. Dabei geht es nicht um ihn, sondern um den Verein.

Werder Bremen im DFB-Pokal gegen Greuther Fürth gewarnt: „Ein Erstligist kann immer stolpern“

Eine Million Euro kassiert der Gewinner der Partie im Weserstadion – und Sportchef Frank Baumann gesteht angesichts der schwierigen Corona-Zeit: „Das würde uns finanziell schon helfen.“ Zumal in den nächsten Runden dann noch höhere Einnahmen möglich wären. Doch Baumann weiß aus eigener Erfahrung, wie unangenehm Greuther Fürth sein kann. Er stand im Februar 2004 selbst auf dem Platz, als sich der haushohe Favorit Werder Bremen erst durch zwei Tore in der Nachspielzeit mit 3:2 gegen den Zweitligisten ins Halbfinale des DFB-Pokals rettete. „Das sollte Warnung genug sein, dass ein Erstligist immer stolpern kann“, so Baumann.

Werder Bremen gegen Greuther Fürth im DFB-Pokal: Es geht auch ums Geld!

Zumal Greuther Fürth ein richtig guter Zweitligist ist, der als Tabellenvierter vom Aufstieg träumen darf. „Ich traue ihnen das absolut zu“, sagt Kohfeldt über den Gegner, dem er einen „mutigen Fußball“ bescheinigt: „Das wird eine große Herausforderung für uns. Aber wir sind der Bundesligist. Wir befinden uns trotz der schlechten ersten Halbzeit gegen Schalke in einer guten Verfassung. Wir sind der Favorit.“ Das werde die Mannschaft mit ihrer Körpersprache und der Art und Weise ihres Spiels zum Ausdruck bringen. Mit den jungen, aber gegen Schalke so schwächelnden Wilden wie Manuel Mbom, Felix Agu und Romano Schmid hat Kohfeldt noch mal gesprochen. Sie seien mental bereit. Ob er sie gegen Greuther Fürth in der Startelf lässt, verriet der Coach des SV Werder Bremen allerdings nicht. (kni) Auch interessant: So seht ihr das DFB-Pokal-Spiel von Werder Bremen gegen Greuther Fürth live im TV! Und: Fürth-Profi Anton Stach im Interview: „Florian Kohfeldt hat mir viele wichtige Dinge mitgegeben“. DeichStube.de* ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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