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Torjäger von RB Leipzig: Timo Werner.

Stürmer verrät sein „Nonplusultra“

„Stand jetzt ...“: Flick und Brazzo hakeln noch - jetzt äußert sich Timo Werner zum Wechsel

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Timo Werner und der FC Bayern: Seit langem wird über einen Transfer des RB-Leipzig-Stars nach München spekuliert. Doch Sportdirektor Hasan Salihamidzic spricht nun ein Machtwort.

  • Hansi Flick würdeTimo Werner wohl gerne beim FC Bayern München sehen.
  • Sportdirektor Hasan Salihamidzic lehnt einen Transfer aber ab.
  • Bayern-Boss verweist bei Begründung auf Torjäger Robert Lewandowski.

Update vom 16. Januar, 7.40 Uhr: Fußball-Nationalspieler Timo Werner von Bundesliga-Spitzenreiter RB Leipzig trauert seinem gescheiterten Transfer zu Rekordmeister Bayern München nicht nach. Der Torjäger möchte den Sachsen sogar über die laufende Saison hinaus treu bleiben. "Einen Wechsel-Wunsch gibt es Stand jetzt nicht", sagte der 23-Jährige in der Bild-Zeitung auf die Frage, wie wahrscheinlich ein Wechsel im Sommer ist.

Werner, der mit 18 Toren und sechs Vorlagen großen Anteil am Gewinn der Herbstmeisterschaft hatte, gibt als Saisonziel das Erreichen der Champions League an - hofft aber auf mehr: "Der Gewinn der Meisterschaft wäre das Nonplusultra."

Erstmeldung: Hansi Flick will Timo Werner, aber Hasan Salihamidzic grätscht dazwischen

München - Im Fußball ist es eine Befürchtung, die Trainer gerne mal rumtreibt, insbesondere, seit Dreier-Sturm-Varianten Hochkonjunktur haben: Bringe ich den einen Mittelstürmer? Oder lasse ich den anderen Angreifer ran? Oder beide zusammen?

Beim FC Bayern München beanspruchtRobert Lewandowski den Platz im Sturmzentrum für sich selbst. Und zwar einzig und alleine für sich selbst. Das ist vom polnischen Superstar mehrmals überliefert und an der Säbener Straße ein offenes Geheimnis.

Bundesliga: Duell zwischen Timo Werner von RB Leipzig und Robert Lewandowski vom FC Bayern

Nun liefert sich der 31-jährige Routinier in der Bundesliga-Torschützenliste ein spannendes Duell mit Timo Werner vonRB Leipzig, acht Jahre jünger und auch noch einen Tick schneller als der Box-Stürmer Lewandowski, der zwischen den Linien herumschleicht, um dann explosiv im richtigen Moment am richtigen Ort im Strafraum zu sein.

Enttäuscht: Timo Werner (li.) kommt Ende Mai nach dem verlorenen DFB-Pokal-Finale gegen den FC Bayern mit Freundin Paula im Leipziger Hauptbahnhof an.

Den gescheiterten Transfer von Werner nach München hat Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic, der auf dem Transfermarkt unter Zugzwang steht, nun eben auch mit der unterschiedlichen Spielweise der beiden Goalgetter begründet.

Transfer von Timo Werner zum FC Bayern? Hasan Salihamidzic sagt nein

Timo Werner ist ein guter Spieler, der eine hervorragende Hinrunde gespielt hat. Allerdings haben wir Robert Lewandowski. Robert ist ein Stürmer, der zu unserer Spielweise ideal passt“, erklärte Salihamidzic derSport Bild. „Timo Werner braucht mit seiner Schnelligkeit mehr Räume, die hatte er in dem System, das Leipzig gespielt hat. Das System bei RB hat sich nun zwar geändert, aber dennoch ist es vorne nicht so eng wie bei uns.“

Dem Bericht zufolge würde Trainer Hansi Flick den deutschen Nationalstürmer nur allzu gerne im Kader des FC Bayern begrüßen. Doch einmal mehr ist Salihamidzic offenbar anderer Meinung. 

Ende August hatte der 23-jährige Werner seinen Vertrag beim Bundesliga-Tabellenführer aus Leipzig bis Sommer 2023 verlängert, obwohl er Medienberichten zufolge für eine vergleichsweise geringe Ablöse von 25 Millionen Euro zu haben gewesen wäre.

FC Bayern München: Diskussionen um Back-up für Robert Lewandowski

In und rund um München wird dagegen schon lange diskutiert, ob es nicht sinnvoll wäre, würden die Bayern wieder ein Back-up für Lewandowski verpflichten - wie einst Sandro Wagner. Stattdessen ist mit Thomas Meunier von PSG aktuell ein Rechtsverteidiger als Transfer oder Leihe im Gespräch.

Trainer Hansi Flick (li.) und Sportdirektor Hasan Salihamidzic sind beim FC Bayern offenbar nicht immer einer Meinung.

„Robert hat die Fähigkeit, sich auf engem Platz zu orientieren, die Technik, sich in engen Räumen zu bewegen und mit dem Ball außergewöhnliche Lösungen zu finden“, meinte Salihamidzic über den polnischen Ausnahmekönner, laut Flick „der beste Mittelstürmer auf der Welt“. 

Zumindest in diesem Fall sind sich der Trainer und der Sportdirektor desFC Bayern mal einig.

pm

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