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Thomas Müller will Wiedergutmachung im Pokal – warnt aber vor Viktoria Köln

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Von: Max Schäfer

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Thomas Müller erwartet ein unangenehmes DFB-Pokalspiel gegen Victoria Köln.
Thomas Müller erwartet ein unangenehmes DFB-Pokalspiel gegen Viktoria Köln. (Archivbild) © Uwe Anspach/dpa

Thomas Müller will nach zwei Jahren Abstinenz zurück ins Finale des DFB-Pokals. Vor der ersten Runde gegen Viktoria Köln warnt der Bayern-Routinier aber.

München – Für Thomas Müller und den FC Bayern München verlief der Start in die Bundesligasaison erfolgreich. Nach vier Spielen stehen der Rekordmeister an der Tabellenspitze. Einzig das 1:1-Unentschieden gegen im Heimspiel Borussia Mönchengladbach ist ein Makel in der Bilanz der Münchner. Nun wartet jedoch die nächste Aufgabe im DFB-Pokal: Müller und Co. müssen gegen Drittligisten Viktoria Köln ran.

Was auf dem Papier wie ein Selbstläufer für den FC Bayern aussieht, kann eine harte Nuss werden. Davor warnt zumindest Thomas Müller. „Man weiß oft, gegen die kleineren Gegner ist es selten ein Geschenk“, sagte der Routinier beim Lederhosen-Fototermin von Paulaner. „Wir müssen unsere Leistung bringen und wollen natürlich in die nächste Runde einziehen“, stellte Müller jedoch klar.

Thomas Müller will „unbedingt wieder“ ins DFB-Pokalfinale

Trotz seiner Warnung vor dem unangenehmen Pokalabend gegen Viktoria Köln im Rhein-Energie-Stadion zeigte sich Müller jedoch auch optimistisch: „Da können wir uns auf ein Fußball-Fest freuen.“ Dabei spielt auch die Sehnsucht nach dem Finale eine Rolle. „Nachdem wir zwei Jahre nichts, aber mal gar nichts mit dem Pokalsieg zu tun hatten, wollen wir unbedingt wieder ins Finale kommen.“

Nach dem eher enttäuschenden 1:1 gegen Gladbach spricht Thomas Müller jedoch Klartext und machte eine Ansage in Richtung des Rests im Bayern-Kader. Mit Blick auf den Saisonverlauf und die Champions League bringe den Bayern die jetzige Topform wenig. Es gehe darum, diese Form durch das ganze Jahr zu tragen. „Wir müssen schon liefern, liefern und noch mal liefern“, sagte Müller.

Diese klare Ansage Müllers wird auch Trainer Julian Nagelsmann gehört haben. Der will gegen Köln zwar rotieren und etwa Mathys Tel und Neuzugang Noussair Mazraoui. Thomas Müller und Joshua Kimmich sind als Teil des Führungstrios allerdings gesetzt. (ms/dpa)

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