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Plagt sich mit Personalsorgen und spielerischen Defiziten herum: Real-Trainer Zinedine Zidane. Foto: Matthias Balk

Primera División

Real wenig königlich: Durchhalteparolen bei Kroos und Zidane

München (dpa) - Von königlichem Fußball ist Real Madrid derzeit weit entfernt - galaktisch sind einzig die Sorgen der Fans. Nach einer enttäuschenden Vorbereitung flüchten sich die Protagonisten in Durchhalteparolen.

"Natürlich haben wir noch einiges zu tun, bis es losgeht mit dem Ligastart", sagte Toni Kroos nach dem 0:1 im Audi Cup gegen Tottenham Hotspur. Dass die Partie nach dem 3:7 zuletzt gegen den Stadtrivalen Atlético als Fortschritt zu werten ist und das 5:3 gegen Fenerbahçe der erste Testsieg in der Sommerpause war, sagt viel über die Lage beim Champions-League-Rekordsieger.

Real hat neben spielerischen Defiziten - 100-Millionen-Euro-Einkauf Eden Hazard etwa blieb bislang sehr blass - auch noch die offenen Personalfragen bei Gareth Bale und James Rodríguez anzugehen. Das macht es nicht einfacher für Zinédine Zidane. "Es ist kompliziert und schwer. Wir haben eine schwere Saison hinter uns", sagte der Trainer.

Nach dem Weggang von Cristiano Ronaldo 2018 erlebte Real eine Saison zum Vergessen mit dem Aus im Champions-League-Achtelfinale, dem Pokal-Halbfinale in Spanien und nur Platz drei in der Liga. Besserung ist aktuell nicht in Sicht. Kroos sprach im ZDF von "Nachwirkungen" der vorigen Saison. "Da denkt man: Okay, es geht schon wieder los."

"Was kann ich den Fans sagen?", fragte Zidane dann noch. "Ich werde immer positiv bleiben. Wir müssen einfach nach vorne schauen."

ZDF-Interview mit Kroos

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