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Trainer Jürgen Klinsmann bezeichnete den Wirbel um den Fan-Ausschluss als Missverständnis. Foto: Peter Steffen/dpa

Wirbel um Berliner Training

Hertha-Trainer Klinsmann: Wollte Fans nie ausschließen

Berlin (dpa) - Coach Jürgen Klinsmann hat den Wirbel um öffentliches Training beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC als "Missverständnis" bezeichnet.

Erst hatten die Berliner am Freitag mitgeteilt, dass Einheiten nur noch die ersten 20 Minuten für Fans und Medien offen sein sollen. Nach dem 2:1-Sieg beim VfL Wolfsburg wurde korrigiert, dass lediglich das Filmen nach 20 Minuten nicht mehr gestattet sei.

Es sei "komplett falsch verstanden" worden, sagte Klinsmann am Sonntag. Er habe weder Fans noch Medien ausschließen wollen. "Ich kenne wie das Geschäft läuft. Dann ruft der eine bei dem anderen an: Kannst du mir mal die 90 Minuten schicken", sagte der frühere Bundestrainer. "90 Minuten von meiner Trainingsarbeit auf den Server legen lassen, das muss nicht sein."

Trotz der Wechselankündigung durch Olympique Lyon hat Klinsmann weiterhin nicht die Verpflichtung von Lucas Tousart bestätigt. "Da ist noch gar nichts in trockenen Tüchern", sagte der Coach der Berliner. "Wir bestätigen noch gar nichts, weil noch nichts unterschrieben ist." Französischen Medien zufolge soll der 22-Jährige erst im Sommer nach Berlin kommen.

Rudi Garcia, Tousarts Trainer bei Olympique Lyon, hatte am Freitag zumindest bereits den baldigen Abgang des 22-Jährigen erklärt. Demnach werde der Spieler aber in der Rückrunde noch für den Club aus der französischen Ligue 1 auflaufen. "Es ist eine sehr gute Neuigkeit, dass Lucas Tousart bleibt", zitierte Lyon seinen Trainer auf Twitter. "Er sollte für die zweite Saisonhälfte an uns ausgeliehen werden."

Die französische Sport-Tageszeitung "L'Équipe" hatte zuvor berichtet, dass Hertha und Lyon dabei seien, sich über einen Transfer von Tousart zu einigen. Die Ablösesumme solle demnach um 24 Millionen Euro ohne Boni betragen.

"Wir bewegen uns auf dem Markt", sagte Klinsmann grundsätzlich. "Dass wir uns überhaupt in Regionen bewegen dürfen und uns umschauen, wer bei Champions-League-Teams alles spielt, ist für uns eine Riesensache." Bislang haben die Berliner im Winter Santiago Ascacibar vom Zweitligsten VfB Stuttgart geholt.

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