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Hat seine Kritik an ter Stegen und DFB erneuert: Uli Hoeneß. Foto: Peter Kneffel

Bayern Münchens Präsident

Hoeneß erneuert Kritik an ter Stegen und am DFB

München (dpa) - Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat seine Kritik an den Verantwortlichen der deutschen Nationalmannschaft und an Marc-André ter Stegen auch am Tag nach seiner Wutrede bekräftigt.

"Ich fand das, was ich gestern gesagt habe, total berechtigt. Ich hatte mich mit Karl-Heinz Rummenigge abgesprochen, dass es an der Zeit ist, dass wir unseren Torwart Manuel Neuer endlich mal unterstützen müssen", sagte Hoeneß in München. "Von den handelnden Personen hätte ich schon erwartet, dass man den Herrn ter Stegen mal in die Ecke stellt und ihm mal klar sagt, dass es so nicht geht", sagte Hoeneß.

Der Bayern-Präsident hatte nach dem 3:0 in der Champions League gegen Roter Stern Belgrad in einem polemischen Rundumschlag zum aufgeregten Torwart-Disput den DFB, ter Stegen und die Medien kritisiert. Vom DFB habe er seitdem noch nichts gehört, sagte Hoeneß. Er rechne aber auch nicht damit. "Deren Stärke ist es ja immer, in den Wald zu gehen und zu pfeifen."

Ter Stegen hatte mit einer öffentlichen Klage über die erneute Reservistenrolle bei den ersten Länderspielen der EM-Saison gegen die Niederlande und Nordirland einen Disput auch mit Kapitän Neuer ausgelöst hatte. Dieser hatte ter Stegen für dessen Äußerungen kritisiert. Am Mittwoch wollte er das Thema aber nicht weiter befeuern.

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