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Kim Kulig schoss die DFB-Frauen 2010 zum Titel. Nun fordert sie mehr Investitionen um so einen Triumph wiederholen zu können.

Kulig fordert Investitionen nach Viertelfinal-Aus

„Wenn das kein Hinweis ist...“: Ex-Nationalspielerin sieht DFB unter Zugzwang

Das Viertelfinal-Aus der DFB-Damen war sehr schmerzhaft. Manche befürchten, Deutschland könne den Anschluss verlieren. Auch Ex-Nationalspielerin Kim Kulig.

Frankreich - Nach einer grandiosen Gruppenphase mussten die deutschen Fußballfrauen früh in der K.O.-Runde die Segel streichen. Nun spalten sich die Meinungen über die Bewertung der deutschen Leistung. Einige sehen ein junges Team in den Startlöchern für den Run zur Weltklasse. Andere kritisieren, der DFB sein drauf und dran den Anschluss an die großen Nationen des Frauenfußballs zu verlieren. 

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Ex-Nationalspielerin Kim Kulig sieht den deutschen Frauenfußball nach dem Viertelfinal-Aus des Nationalteams bei der WM unter erheblichem Zugzwang. "Wenn das kein Hinweis ist, dann weiß ich auch nicht. Wir haben festgestellt, dass viele Nationen besser waren. Da müssen wir jetzt richtig hart arbeiten", sagte Kulig als ZDF-Expertin. Generell zeige der Blick ins Ausland: "Wir müssen investieren, nur dann kann irgendwann auch Gewinn rausspringen." Das junge Team machte mit seiner Performance immerhin teilweise auch für viel Zuversicht.

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Die 29-Jährige, die nach ihrem verletzungsbedingt frühen Karriereende das Zweitligateam des 1. FFC Frankfurt betreut und als Nachwuchskoordinatorin arbeitet, sieht ihren Verein mit der bevorstehenden Übernahme durch Eintracht Frankfurt gut gerüstet. "Das ist der absolut richtige Schritt. Wenn wir Top-Leistung bringen wollen und müssen, brauchen wir Top-Rahmenbedingungen", sagte Kulig. Der siebenmalige Meister soll ab der Saison 2020/2021 unter dem Dach des Männer-Bundesligisten spielen.

SID jl kd

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