Champions-League-Held im Fokus

FC Bayern zeigt Interesse an Supertalent: Kommen die Münchner wieder zu spät? 

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Erling Haarland hat sich in das Blickfeld der europäischen Top-Vereine gespielt. Beim FC Bayern stand er bereits auf der Liste - aber haben die Münchner Chancen?

  • Der FC Bayern München ist auf der Suche nach Neuzugängen.
  • Möglicherweise wird die Mannschaft schon in der Winterpause verstärkt.
  • Steht auch das norwegische Wunderkind Erling Haaland auf der Wunschliste?

Update vom 19. November:  Erling Haaland von RB Salzburg ist im Moment eines der vielversprechendsten Sturmtalente. An ihm sollen zahlreiche Topklubs interessiert sein. Auch der FC Bayern gilt als interessiert, da es keinen richtigen Back-up für Robert Lewandowski gibt. 

Jedoch wird ein Wechsel des N orwegers zu Manchester United immer wahrscheinlicher. Nach Informationen des The-Athletic-UK-Journalisten David Ornstein soll sich sein Vater Alf-Inge Haaland, der selbst in England bei Nottingham Forest, Leeds United und Manchester City gespielt hat, bereits das Trainingsgelände der Red Devils angeschaut haben.

Außerdem habe der ebenfalls norwegische Trainer von United, Ole Gunnar Solskjaer, seinen persönlichen Scout damit beauftragt das Talent zu beobachten. Den Bayern scheint wohl nach Hudson-Odoi das nächste Talent durch die Lappen zu gehen.

Megatalent zum FC Bayern München? Geheime Transfer-Details enthüllt - irre Ablösesumme

Update vom 15. November 2019: Ist Erling Haaland einer für den FC Bayern? Schon 26 Tore hat der 19-jährige Norweger in 18 Pflichtspielen für Red Bull Salzburg erzielt - davon sieben in vier Champions-League-Partien. Eine starke Quote!

Doch sein ehemaliger Trainer hat dem skandinavischen Supertalent (vorerst) von einem Wechsel nach München abgeraten - und das auch mit Robert Lewandowski begründet. 

„Bei Bayern wäre es aktuell schwierig für ihn. Er ist noch lange nicht auf dem Niveau eines Robert Lewandowski“, sagte Ingve Berntsen den Fußball-Portalen Spox und Goal: „Solange Lewandowski auf diesem Niveau spielt, wäre ein Wechsel zu Bayern nicht sinnvoll.“

FC Bayern: Trainer-Frage und Haaland-Mutmaßungen

Update vom 14. November 2019: Die Winterpause naht - klar, dass es deshalb höchste Zeit wird, um über die Transfer-Aktivitäten des FC Bayern München zu sprechen. Aktuell stehen eigentlich die Trainer im Fokus.

Neben Pep Guardiola, Erik ten Hag und Thomas Tuchel beschäftigen aber natürlich auch Spieler die Bayern-Bosse. Vor der Jahreshauptversammlung - wir berichten im Live-Ticker - wird weiter über einen neuen Stürmer diskutiert. Dabei handelt es sich aber nicht um Leroy Sané, sondern um Salzburgs Erling Haaland.

Erling Haaland: Investiert der FC Bayern München 40 Millionen Euro für das Supertalent?

Das norwegische Supertalent mischt derzeit die Champions League auf, Haaland hat bereits sieben Treffer erzielt. Einen mehr also als Robert Lewandowski - ist er deshalb ein Backup-Kandidat für den Polen? Wie der kicker in seiner Donnerstagsausgabe berichtet, war Haaland bereits vor zwei Jahren ein Thema an der Säbener Straße. Jetzt sollen ihn die Münchner wieder im Blick haben. 

„Klären müssen sie, ob sie 35 bis 40 Millionen Euro in einen Mittelstürmer mit Perspektiven investieren wollen“, heißt es im Fachblatt. Eine schöne Stange Geld für einen Spieler, der wohl eher auf der Bank geparkt werden muss. Schließlich ist Lewandowski in der Form seines Lebens und kann derzeit von kaum einem Spieler der Welt ersetzt werden. Es sei denn, er ist verletzt. Der Bayern-Torjäger wird sich wohl im Dezember einer Operation unterziehen.

Salzburger Super-Talent: Wird der FC Bayern von Liga-Konkurrent ausgestochen?

Update vom 8. November 2019: Erling Haaland hat die Qual der Wahl. Der FC Bayern München, Juventus Turin und die englischen Top-Klubs Manchester United, Arsenal und Liverpool sollen um den Salzburger Top-Stürmer buhlen. Dabei könnte es den jungen Norweger zu einem Team ziehen, das sich im internationalen Ansehen wohl noch eine Stufe unter den genannten Klubs befindet. 

Wie Sky Sports berichtet, soll sich der 19-Jährige wohl eine Zukunft bei Bundesliga-Klub RB Leipzig vorstellen können. Damit würde er der „RB-Familie“ treu bleiben und könnte einen Zwischenschritt einlegen, bevor er zu einem internationalen Spitzenklub wechselt. 

RB-Trainer Julian Nagelsmann sei ein Fan von Haaland und könne sich den Nationalspieler sehr gut neben Timo Werner in der Sturm-Spitze vorstellen. Sein Vater, Ex-Premier-League-Spieler Alf-Inge Haaland, gab zuletzt gegenüber talkSport an, dass sich Erling zwar langfristig vorstellen könne, ebenfalls in England zu spielen, dies könne aber auch erst zu einem späteren Zeitpunkt passieren.

Als englischer Favorit gilt wohl Manchester United. Unter dem Trainer der „Red Devils“, Ole Gunnar Solkskjaer, spielte der Top-Torschütze der Champions League bereits in Norwegen beim Molde FK. 

CL-Top-Torschütze: FC Bayern steigt wohl in Werben um Salzburger Super-Talent ein

Salzburg - Robert Lewandowski hat einen erstklassigen Start in die Saison 2019/20 erwischt. Der polnische Goalgetter des FC Bayern Münchens traf in neun Bundesligaspielen bereits 13 mal und führt so souverän die Torschützenliste an. In der Champions League war der Ausnahme-Stürmer nicht weniger erfolgreich. Fünf Treffer konnte der 31-Jährige in lediglich drei Spielen verbuchen. Ein Top-Wert, der ihm auch in der Königsklasse die Führung in der Torschützenliste sichern sollte. 

FC Bayern: Besser als Lewandowski - ganz Europa jagt Erling Haaland

Die Betonung liegt dabei jedoch auf „sollte“, den Lewandowski steht dort lediglich auf dem zweiten Platz. Toptorschütze in der Champions League nach drei Spieltagen ist nämlich der erst 19-jährige Stürmer Erling Haaland von Red Bull Salzburg. Der Norweger, der für die Salzburger seine erste Saison als Stammspieler bestreitet, traf in der laufenden Spielzeit ganze sechsmal in der Königsklasse. In der österreichischen Bundesliga erzielte Haaland darüber hinaus zwölf Tore in zehn Spielen - Statistiken à la Robert Lewandowski, dem Muster-Athleten des FC Bayern.

Da überrascht es auch nicht, dass Haaland bei mehreren europäischen Top-Klubs ganz oben auf der Wunschliste stehen soll. Wie der Guardian berichtet, soll der FC Bayern einer dieser Klubs sein, der sich um einen Transfer des Ausnahme-Stürmers im kommenden Sommer bemüht. Dem englischen Portal zufolge sollen aber vor allem Manchester United und Juventus Turin im Werben um Haaland die Nase vorne haben. 

Das System ist dabei natürlich abhängig vom Trainer und da steht momentan die Frage im Raum, ob der im nächsten Jahr noch immer Niko Kovac heißt. 

FC Bayern zeigt Interesse an Salzburger Top-Talent - passt er zu den Münchnern? 

Der große Hacken an der Sache ist jedoch die Konkurrenz-Situation beim deutschen Rekordmeister. Haaland, der im Salzburger System meist als einer von zwei echten Mittelstürmern agiert, müsste sich bei den Bayern gegen Robert Lewandowski durchsetzen, um einen Stammplatz zu ergattern. Vorausgesetzt die Bayern bleiben bei den momentan favorisierten Systemen 4-3-3 und 4-2-3-1. Zwar ist es anzunehmen, dass der 19-Jährige bei diesen Leistungen Salzburg am Saisonende verlassen wird, jedoch fällt es schwer zu Glauben, dass Haaland sich mit einem Platz auf der Bank zufriedengeben würde. 

Bis zum Transferfenster im Sommer 2020 fließt jedoch noch viel Wasser die Isar runter und eines scheint klar zu sein: billig würde eine Verpflichtung des Norwegers nicht werden. Zwar schätzt das Portal Transfermarkt.de den Marktwert des 19-Jährigen momentan nur auf 12 Millionen Euro, es ist jedoch anzunehmen, dass sich dieser Wert bei gleichbleibender Leistung bis zum Saisonende mindestens verdoppeln wird. RB Salzburg hofft demnach auf eine Ablöse von ca. 60 Millionen Euro.

Uli Hoeneß sorgte derweil mit einer Kampfansage in Richtung Bundesliga ebenso für Aufsehen wie ein Grusel-Vergleich zwischen Niko Kovac und einem Ex-Bayern-Trainer.  

fd

Rubriklistenbild: © dpa / Carmen Jaspersen

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