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Doppelschlag und Slapstick-Elfmeter: SC Freiburg überrumpelt HSV und zieht ins DFB-Pokalfinale ein

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Von: Felix Durach

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Der SC Freiburg schlägt den Hamburger SV im Halbfinale des DFB-Pokals und zieht ins Endspiel in Berlin ein. Der Ticker zum Nachlesen.

Hamburger SV - SC Freiburg 1:3 (0:3)

Aufstellung Hamburger SV:Heuer Fernandes - Vagnoman (ab 82. Muheim), Schonlau, Vuskovic, Heyer - Meffert, Reis (ab 67. Kaufmann) - Suhonen (ab 85. Chakvetadze), Kittel, Jatta (ab 82. Alidou)- Glatzel
Aufstellung SC Freiburg:Flekken - Schmid( ab 92. Sildillia), Lienhart, N. Schlotterbeck, Günter - Eggestein, Höfler - Grifo (ab 79. Weißhaupt), Jeong (ab 79. Haberer), Sallai (ab 64. Demirovic)- Petersen (Ab 64. Höler)
Tore:0:1 Petersen (11.), 0:2 Höfler (17.), 0:3 Grifo (35.), 1:3 Glatzel (88.)

Update vom 20. April, 19.30 Uhr: Der SC Freiburg steht im DFB-Pokal-Finale. An diesem Mittwochabend will RB Leipzig zum dritten Mal in vier Jahren das Endspiel erreichen. Doch Union Berlin hat etwas dagegen. Das zweite Halbfinale im Live-Ticker.

Update vom 19. April, 22.59 Uhr: Damit endet unser Live-Ticker vom heutigen DFB-Pokalhalbfinale zwischen dem Hamburger SV und dem SC Freiburg. Wir bedanken uns fürs Mitlesen und wünschen noch einen schönen Abend.

Update vom 19. April, 22.54 Uhr: Der Sieg der Freiburger geht auf ganzer Linie in Ordnung. Die Gäste waren in der ersten Halbzeit eiskalt vor dem Tor der Hamburger und ließen anschließend bis zur 88. Minute keine wirklich gefährliche Aktion des HSV mehr zu. Der HSV war stets bemüht, musste sich jedoch am Ende verdient geschlagen geben. Der Ehrentreffer von Robert Glatzel kam zu spät für eine mögliche Aufholjagd.

Update vom 19. April, 22.50 Uhr: Das Team von Trainer Christian Streich schreibt Geschichte und zieht erstmals in der Vereinsgeschichte ins Pokalfinale ein. Dort treffen die Breisgauer auf den Sieger der morgigen Begegnung zwischen RB Leipzig und Union Berlin.

Update vom 19. April, 22.45 Uhr: „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“, skandieren die mitgereisten Freiburger Fans. Die Mannschaft samt Trainer Christian Streich lässt sich vor dem Gästeblock feiern.

Die Spieler des SC Freiburg feiern nach dem Spiel den Einzug ins Finale vor dem Gästeblock im Volksparkstadion.
Die Spieler des SC Freiburg feiern nach dem Spiel den Einzug ins Finale vor dem Gästeblock im Volksparkstadion. © Tobias Schwarz/AFP

SC Freiburg zieht ins DFB-Pokalfinale ein: HSV in der ersten Halbzeit geschlagen

Abpfiff: Aytekin macht Schluss. Der SC Freiburg zieht ins DFB-Pokalfinale ein. Hamburg zeigt zwar Willen, fand aber kein Durchkommen gegen die starke Freiburger Defensive.

94. Minute: Haberer verpasst das vierte Tor. Nach einem Zuspiel von Höler schießt der Freiburger alleinstehend den Ball in die Arme von Heuer Fernandes.

93. Minute: Die Freiburger bespielen die Uhr. Eine Ecke wird nur kurz ausgeführt. Kurz darauf gibt Demirovic bei einem Einwurf für den HSV den Ball erst einmal nicht aus der Hand. Der Drops scheint hier gelutscht.

90. Minute: Demirovic schließt aus der Distanz ab und trifft mit seinem schönen Schlenzer nur den Pfosten. Vier Minuten gibt es hier noch obendrauf. Christian Streich bringt noch einmal Sildillia für Schmid.

88. Minute: TOOOOOR für den Hamburger SV. Der eingewechselte Muheim wird auf der linken Seite geschickt und geht in Richtung Grundlinie. Von dort aus zieht der Hamburger die Flanke in die Mitte, wo Glatzel am höchsten steigt und gegen die Laufrichtung von Flekken ins Tor köpft. Der Ehrentreffer für die Hamburger.

85. Minute: Der HSV wirft noch einmal alles nach vorne. Chakvetadze kommt für den auffälligen Suhonen. Weiterhin finden die Hamburger aber keinen Weg vorbei an Schlotterbeck, Lienhart und Co.

82. Minute: Der angekündigte Wechsel beim HSV: Muheim und Alidou kommen für Jatta und Vagnoman. Walter bringt noch einmal Verstärkung für die Offensive.

Hamburger SV gegen SC Freiburg: HSV findet kein Durchkommen

80. Minute: Der SC Freiburg ist mittlerweile komplett im Verwaltungsmodus. Die Gäste wissen, dass die Zeit in der jetzigen Situation ihr Freund ist. Schwer vorzustellen, dass hier noch etwas zu holen ist für den HSV.

79. Minute: Nächste Doppelwechsel bei den Freiburgen. Haberer und Weißhaupt kommen für Grifo und Jeong. Auch der HSV wird gleich nocheinmal tauschen.

78. Minute: Suhonen fasst sich aus knapp 20 Metern ein Herz und zieht ab. Der Ball rauscht deutlich über das Gehäuse von Flekken. Die Fans der Hamburger machen ungeachtet vom Spielstand weiter ordentlich Stimmung im Stadion.

75. Minute: Der HSV läuft weiter an, aber findet einfach keinen Weg durch den Freiburger Defensivverbund.

74. Minuten: Die nächste Verwarnung. Kaufmann hält gegen Schlotterbeck den Fuß darüber und sieht zu Recht den gelben Karton.

71. Minute: Schlotterbeck legt Jatta unsanft im Mittelfeld und sieht berechtigterweise Gelb. Der Hamburger bleibt zunächst schmerzverzerrt am Boden liegen, kann nach kurzer Behandlung jedoch weitermachen.

Hamburger SV gegen SC Freiburg: Kittel verpasst Treffer knapp

67. Minute: Toller Angriff der Hamburger. Vagnoman flankt von der linken Seite in die Mitte, wo Glatzel per Brust ablegt. Kittel schließt direkt ab, doch Flekken kann den Ball sicher festhalten. Kurz darauf der erste Wechsel auf Seiten der Hamburger. Stürmer Kaufmann kommt für Mittelfeldspieler Reis.

64. Minute: Streich entscheidet sich für zwei positionsgetreue Wechsel in der Offensive. Höler und Demirovic kommen für Petersen und Sallai.

61. Minute: Der erste Wechsel der Partie deutet sich an. Christian Streich wird wohl neues Personal bringen.

56. Minute: Günter unterbindet einen HSV-Konter unsanft und sieht die Gelbe Karte. Den fälligen Freistoß kann Suhonen am langen Pfosten nicht verwerten.

55. Minute: Petersen bekommt den Ball in den Lauf gespielt und versucht es mit einem Heber. Doch Heuer Fernandes ist wachsam und pflückt den Ball aus der Luft.

53. Minute: Den Willen kann man den Hamburgern hier sicherlich nicht absprechen. Der HSV will sich zurück ins Spiel kämpfen. Freiburg hält dagegen und bleibt gefährlich. Ein wuchtiger Abschluss von Sallai trifft nur das Außennetz des Hamburger Tors.

Fans vom HSV zünden Pyrotechnik auf der Tribüne im Volksparkstadion.
Fans vom HSV zünden Pyrotechnik auf der Tribüne im Volksparkstadion. © Marcus Brandt/dpa

Hamburger SV zeigt im Halbfinale Herz: Flekken hält gegen Jatta

50. Minute: Eggestein legt Kittel. Interessante Freistoßposition für die Hausherren. Der Gefoulte zieht den Freistoß auf den langen Pfosten, wo Jatta einläuft und aus spitzem Winkel mit dem Kopf abschließt. Flekken macht das kurze Eck zu und kann parieren.

48. Minute: Reis stoppt einen SCF-Konter mit dem ausgestreckten Arm und sieht zu Recht Gelb. Der fällige Freistoß wird von der Hamburger Hintermannschaft geklärt.

47. Minute: Klappt es vielleicht über einen Standard? Der HSV kriegt einen Eckball zugesprochen. Der bringt jedoch nichts ein.

46. Minute: Keine Wechsel zur Pause.

46. Minute: Weiter geht es. Aytekin pfeift die zweite Halbzeit an.

Halbzeit: Gut möglich, dass HSV-Trainer Tim Walter noch einmal offensive Verstärkung von der Bank bringt. Dabei sticht vor allem Shootingstar Alidou ins Auge, aber auch David Kinsombie und Manuel Wintzheimer sind Optionen.

Hamburger SV braucht Fußballwunder - Freiburg nimmt Kurs aufs Finale

Halbzeit: Der HSV erhält in der ersten Halbzeit eine kalte Dusche. Nach ambitionierten zehn Minuten gingen die Freiburger durch einen Doppelschlag von Petersen und Höfler in Führung. Nach einem extrem unglücklichen Foulelfmeter von Heyer an Schlotterbeck, erhöhte Grifo auf 3:0 für die Freiburger. Die Hamburger brauchen in der zweiten Halbzeit schon ein wahres Fußballwunder, um den Traum vom Finale in Berlin weiter am Leben zu halten. Freiburg hält hingegen alle Trümpfe in der Hand, um das erste Pokal-Endspiel der Vereinsgeschichte klarzumachen.

Halbzeit: Schiedsrichter Aytekin bittet zum Pausentee.

45. Minute: Zwei Minuten gibt es in der ersten Hälfte obendrauf und der HSV such weiter die Lücke. Flekken pflückt problemlos eine Flanke von Vagnoman.

40. Minute: Turbulente Minuten im Hamburger Volksparkstadion. Kommen die Hausherren vor der Pause noch einmal ran?

38. Minute: Der Ball zappelt im Netz der Freiburger und das Stadion tobt. Suhonen wird von Glatzel steil geschickt und läuft auf Flekken zu. Im direkten Duell bleibt der Hamburger cool und schiebt flach ein. Die Freude hält jedoch nur kurz an, denn der VAR meldet sich erneut. Suhonen stand beim Zuspiel klar im Abseits.

Slapstick-Elfmeter für Freiburg: Grifo trifft ins Herz der Hamburger

35. Minute: TOOOR für den SC Freiburg. Grifo übernimmt die Verantwortung und jagt den Elfmeter wuchtig ins obere, linke Eck. Heuer Fernandes war auf dem Weg in die andere Ecke.

Freiburgs Vincenzo Grifo (l) jubelt nach seinem Treffer zum 0:3 per Elfmeter mit Roland Sallai.
Freiburgs Vincenzo Grifo (l) jubelt nach seinem Treffer zum 0:3 per Elfmeter mit Roland Sallai. ©  Christian Charisius/dpa

33. Minute: Elfmeter für den SC Freiburg. Aytekin kriegt den Hinweis aus dem Kölner Keller und schaut sich die Szene noch einmal selber an. Der Kontakt von Heyers Fuß am Hals von Schlotterbeck ist unstrittig und so zeigt der Schiedsrichter nach dem Studium der Bilder zurecht auf den Punkt.

32. Minute: Kuriose Szene. Schlotterbeck rutscht bei einem schnellen Angriff im gegnerischen Strafraum weg und geht zu Boden. Heyer will den Ball klären und trifft bei seinem Klärungsversuch aber nur den am Boden liegenden Schlotterbeck am Hals. Das hatte was von einer Slapstick-Einlage. Christian Streich ist außer sich vor Wut und fordert einen Strafstoß. Das Spiel geht zunächst weiter.

31. Minute: Die Freiburger nehmen sich nun etwas zurück. Mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken schalten die Gäste einen Gang runter.

28. Minute: Der HSV gibt sich hier zumindest nicht auf. Glatzel setzt auf der rechten Außenbahn Jatta in Szene. Der Flügelstürmer dringt in den Strafraum ein und schließt ab. Der Schuss rauscht knapp am langen Pfosten vorbei.

Freiburg schockt HSV mit Doppelschlag: Hausherren verpassen Anschlusstreffer

26. Minute: Die Riesen-Chance auf den Anschlusstreffer. Kittel tankt sich mit dem Ball durch den Strafraum und bleibt an Schlotterbeck hängen. Der Ball prallt in die Mitte vor die Füße von Suhonen, der aus kurzer Distanz den Abschluss sucht. Doch Flekken kann den viel zu zentral gesetzten Abschluss halten.

24. Minute: Der HSV versucht nun, sich die Sicherheit im Aufbauspiel wiederzuholen. SCF-Trainer Christian Streich hat an der Seitenlinie früh in der Partie ein Lächeln auf den Lippen. Für die Gäste läuft hier alles nach Plan.

20. Minute: Die Hausherren müssen nun wieder den Zugriff zu dieser Partie finden.

17. Minute: TOOOOR für den SC Freiburg. Die Gäste bestrafen den HSV konsequent. Vuskovic klärt eine scharfe Hereingabe per Grätsche an die Strafraumkante, wo Höfler das Leder annimmt, kurz führt und dann wuchtig den Abschluss sucht. Schonlau wirft sich in den Schuss und fälscht so unhaltbar für Heuer Fernandes ins Tor ab. Doppelschlag für den SCF.

15. Minute: Mit diesem Rückstand muss der HSV nun erstmal umgehen. Die Hausherren wirken sichtlich überfordert.

Hamburger SV - SC Freiburg: Goalgetter Petersen bringt Gäste in Führung

11. Minute: TOOOOOOOOOR für den SC Freiburg. Eine Ecke bringt das erste Tor des Abends. Grifo bringt den Ball in die Mitte, wo der HSV nicht final klären kann. Den zweiten Ball bringt Höfler aus spitzem Winkel aufs Tor, wo Heuer Fernandes nur abklatschen lassen kann. Petersen steht da, wo ein Mittelstürmer stehen muss und drückt das Leder per Kopf über die Linie.

Nils Petersen (l) vom SC Freiburg bejubelt seinen Treffer zum 1:0 gegen den HSV im Pokalhalbfinale.
Nils Petersen (l) vom SC Freiburg bejubelt seinen Treffer zum 1:0 gegen den HSV im Pokalhalbfinale. © Tobias SCHWARZ / AFP

8. Minute: Das Volksparkstadion fordert einen Elfmeter. Doch Schlotterbeck spielt den Ball im eigenen Strafraum klar mit der Brust und nicht mit dem ohnehin angelegten Arm. Aytekin lässt zu Recht weiterspielen.

Hamburger SV - SC Freiburg: HSV beginnt ambitioniert - Kittel gibt Warnschuss ab

6. Minute: Nächster Warnschuss der Hausherren. Vagnoman legt zurück auf Kittel, der von der Strafraumkante den Abschluss sucht. Flekken hat jedoch keine Probleme mit dem Schuss, der zu zentral gerät.

4. Minute: Aber auch der SCF ist da. Sallai erobert den Ball gegen Vagnoman und schickt Jeong. Der Koreaner geht in Richtung Grundlinie und flankt ins Zentrum, wo Grifo keinen Druck hinter den Ball bekommt. Quasi im Gegenzug auch die erste Chance für den HSV. Glatzel schraubt sich nach einer Flanke in die Luft und köpft wuchtig neben das Tor.

Die Fans des Hamburger SV beim Pokalhalbfinale gegen den SC Freiburg.
Die Fans des Hamburger SV beim Pokalhalbfinale gegen den SC Freiburg. © Christian Charisius/dpa

2. Minute: Die Hamburger gehen die Partie ambitioniert an und schieben schon früh drauf auf die Gäste. Die Männer von Coach Tim Walter sind heiß.

Anstoß: Der Ball rollt. Los geht‘s!

Update vom 19. April, 20.43 Uhr: Beide Mannschaften betreten angeführt von den Kapitänen Sebastian Schonlau und Christian Günther das Feld. Es ist angerichtet. Geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Deniz Aytekin.

Update vom 19. April, 20.40 Uhr: Wenige Minuten noch, dann beginnt das erste Halbfinale der DFB-Pokal-Saison 2021/22. Die Fans im vollgepackten Volksparkstadion sind heiß auf die Begegnung.

Hamburger SV - SC Freiburg: Streich erwartet „enges Spiel“ - Walter hofft auf Fans

Update vom 19. April, 20.20 Uhr: SCF-Trainer Christian Streich erwartet ein „enges Spiel“ gegen den Hamburger SV. Der Trainer zeigte sich vor dem Spiel bei Sky fokussiert und wortkarg. Sein Gegenüber freut sich vor allem über die zahlreichen Fans im Stadion. „Wenn man in die Nordkurve guckt, das ist einfach ein Erlebnis. Das treibt unsere Mannschaft an“, konstatiert HSV-Coach Tim Walter mit Blick auf die Zuschauer im Hamburger Volksparkstadion. Der HSV müsse „mutig“ agieren und dürfe sich auch von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen lassen.

Update vom 19. April, 20.00 Uhr: Die hochgelobte Abwehr des SC Freiburg wird heute Abend vor allem ein Auge auf den Mittelstürmer des Hamburger SV werfen müssen. Robert Glatzel erzielte in der laufenden Saison bereits 18 Tore in der 2. Bundesliga und war darüber hinaus auch bereits viermal im Pokal erfolgreich. Der gebürtige Münchner weiß darüber hinaus auch, wie man im Pokal gegen Top-Teams trifft. In der Saison 2018/19 traf Glatzel - damals noch im Trikot des FC Heidenheim - gleich dreimal im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen niemand Geringeren als den FC Bayern. Am Ende verloren die Heidenheimer die Partie dennoch mit 4:5. Dass es heute für den HSV anders läuft, liegt auch an Glatzel.

Hamburger SV - SC Freiburg: Streich setzt bei Aufstellung auf Konstanz - HSV mit Kittel

Update vom 19. April, 19.40 Uhr: Der Hamburger SV hat bereits seine Aufstellung für das Halbfinale des DFB-Pokals bekannt gegeben. Trainer Tim Walter lässt das HSV-Ausnahmetalent Faride Alidou zunächst auf der Bank und vertraut in der Offensive auf Suhonen, Kittel und Jatta. Diese drei sollen wohl Top-Stürmer Robert Glatzel mit den nötigen Flanken füttern. Bei der Viererkette nimmt der Trainer keine Änderungen zum Spiel am Wochenende gegen den Karlsruher SC vor. Die Mittelfeldzentrale wird von der Doppel-Sechs Meffert-Reis bearbeitet.

Christian Streich nimmt bei seinen Freiburgern nur einen Wechsel im Vergleich zum 3:0-Sieg am Wochenende über Bochum vor. Schmid ersetzt den erkrankten Kübler als Rechtsverteidiger. Vor der Viererkette um Shootingstar Nico Schlotterbeck verteilen Eggestein und Höfler die Bälle im Zentrum. Grifo, Jeong und Sallai bilden anschließend die Offensivreihe hinter Edel-Joker Nils Petersen, der heute wieder von Beginn an auf Torjagd gehen darf.

Hamburger SV - SC Freiburg: DFB kündigt Friedenserkundigungen im Halbfinale an

Update vom 19. April, 19.30 Uhr: Wenn der SC Freiburg heute Abend beim Hamburger SV zu Gast ist, will der Deutsche Fußball-Bund auch ein Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine setzen. Auf den LED-Banden sollen während der Begegnung Friedensappelle angezeigt werden, wie der DFB im Vorlauf bekannt gab. Der DFB habe sich zu Beginn des Konflikts entschieden, „dem russischen TV-Sender die Lizenz zur Ausstrahlung nicht zu entziehen, sondern den entsprechenden Lizenzerlös zugunsten der Ukraine zu spenden“, hieß es in der Mitteilung.

Die Pokalpartner stellen hierfür einen Teil ihrer Bandenminuten zur Verfügung. Damit sollen die Halbfinalspiele als Multiplikator genutzt werden, um auch das russische Volk mit Friedensbotschaften zu erreichen. Für zwölf Minuten soll auf den Banden eine Friedensbotschaft auf Deutsch und Russisch angezeigt werden. Für das morgige Halbfinalspiel zwischen RB Leipzig und Union Berlin sei eine ähnliche Aktion geplant.

Hamburger SV - SC Freiburg: Das DFB-Pokalhalbfinale im Live-Ticker

Erstmeldung vom 19. April: Hamburg - Mit diesem Szenario hat vor der Saison so wohl niemand wirklich gerechnet: Am Dienstagabend kämpfen der Hamburger SV und der SC Freiburg ab 20.45 Uhr um den Einzug ins DFB-Pokalfinale* am 21. Mai im Berliner Olympiastadion. Die Motivation ist für beide Teams hoch. Der Traditionsverein aus der Hansestadt könnte zum ersten Zweitligisten in einem DFB-Pokalfinale seit der Saison 2010/11 werden. Damals unterlag der zweitklassige MSV Duisburg Schalke 04 deutlich mit 0:5. Ein Einzug ins Endspiel würde dem gestürzten Bundesliga-Dino, der aktuell nur auf Platz sechs der 2. Bundesliga steht, nicht nur finanziell guttun, sondern wäre wohl auch Balsam auf die strapazierte Seele der HSV-Fans.

Hamburger SV - SC Freiburg: Breisgauer wollen erstes DFB-Pokalfinale klarmachen

Der SC Freiburg könnte mit einem Sieg über den HSV wiederum einer ohnehin gelungenen Saison die Krone aufsetzen. Die Breisgauer rangieren aktuell auf dem fünften Tabellenplatz in der Bundesliga und haben somit gute Chancen in der kommenden Saison europäisch zu spielen. Auch die Champions League ist für die Männer von Trainer Christian Streich noch greifbar. Ein Finale in Berlin wäre darüber hinaus ein Novum für die Freiburger, denn der SCF stand in seiner Vereinsgeschichte noch nie im DFB-Pokalfinale. Zuletzt verpassten die Badenser in der Saison 2012/13 den Einzug ins Endspiel - ausgerechnet gegen den Erzrivalen aus Stuttgart.

Die Rollenverteilung vor der Begegnung am Dienstagabend ist also klar. Der HSV unter Trainer Tim Walter hofft trotz Außenseiterrolle auf ein ausverkauftes Volksparkstadion, das dem Team zu ungeahnter Größe verhelfen soll. Bereits auf dem Weg ins Halbfinale bewies das Team aus der Hansestadt mehrfach, dass es mit Drucksituationen umgehen kann. Nach einem Sieg in der ersten Runde gegen Braunschweig, räumten die Hamburger Nürnberg, Köln und Kalsruhe jeweils im Elfmeterschießen aus dem Weg.

Sonny Kittel vom Hamburger SV treibt den Ball im Pokalspiel gegen den Karlsruher SC.
Der Hamburger SV braucht auch im Halbfinale gegen den SC Freiburg eine Top-Leistung von Spielmacher Sonny Kittel. © IMAGO/Michael Taeger

Hamburger SV - SC Freiburg: Nächster Elfer-Krimi für den HSV?

Die Freiburger lösten das Ticket fürs Semifinale durch Siege über die Würzburger Kickers, den VfL Osnabrück, die TSG Hoffenheim und den VfL Bochum. Ein Sieg über den HSV und der damit verbundene Einzig ins Halbfinale könnte für den Freiburger Senkrechtstarter Nico Schlotterbeck auch zum Abschiedsgeschenk werden. Wie die Bild am Dienstag berichtete, soll der Nationalspieler sich mit Borussia Dortmund über einen Wechsel einig sein. Mit einem Titel im Gepäck wäre der 22-Jährige bestens gerüstet für den Aufstieg in die europäische Oberklasse. Ob Schlotterbeck und dem SCF das gelingen wird, erfahren Sie am Dienstagabend in unserem Live-Ticker. (fd) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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