Wechsel nach Dortmund

Marco Rose bricht Gladbachern das Herz: Abschieds-Worte enthüllt - „Was ich euch jetzt sage ...“

  • Alexander Kaindl
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Seit Wochen wird über einen Abschied von Gladbach-Trainer Marco Rose diskutiert. Jetzt ist die Entscheidung gefallen.

Update vom 16. Februar, 8.06 Uhr: Jetzt ist die Katze also endlich aus dem Sack! Marco Rose wird Borussia Mönchengladbach verlassen, um sich dem BVB anzuschließen. Lange war über diesen Wechsel diskutiert worden. Doch wie lief der Tag X genau ab? Die Bild hat nun brisante Informationen enthüllt.

Rose setzte am Montag zunächst Sportdirektor Max Eberl von seiner Entscheidung in Kenntnis. Der Fohlen-Manager habe enttäuscht reagiert, schließlich ging er jüngst noch zu „98 Prozent“ davon aus, dass der Trainer seinen bis 2022 gültigen Vertrag erfüllen werde.

Marco Rose: Seine Abschieds-Worte in Gladbach

Nach dem Training versammelte Rose seine Mannschaft dann in der Kabine. Laut Bild leitete er seine Abschieds-Rede mit folgenden Worten ein: „Was ich euch jetzt sage, das hat nichts mit euch zu tun.“ Rose sprach anschließend offenbar über seine Lebensplanung. Er habe nicht vor, „auch mit 55 oder 60 Jahren noch Trainer zu sein“. Also wolle er schnell den nächsten Schritt gehen - und zwar zur anderen Borussia.

Die Reaktion der Spieler? Natürlich hängende Köpfe! Rose trieb sein Gladbach-Projekt mit viel Energie voran, Erfolge waren schnell sichtbar. Ein Akteur offenbarte sich anscheinend gegenüber der Bild - er fühle sich regelrecht belogen, denn der Trainer habe ihm erst vor „wenigen Wochen“ gesagt, dass er bei den Fohlen „etwas Großes“ aufbauen wolle. Und plötzlich kam die Planänderung.

In Dortmund freut man sich natürlich auf den neuen Trainer - und das Derby gegen Schalke.

Marco Rose: Gladbach-Trainer wechselt nach Dortmund

Update vom 15. Februar, 19.52 Uhr: Der Wechsel von Marco Rose zu Borussia Dortmund scheint schon bald perfekt zu sein, unterschrieben aber ist laut Kicker noch nichts. „Wir freuen uns sehr, dass sich Marco Rose für Borussia Dortmund entschieden hat“, kommentierte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke die Personalie, wollte aber nicht mehr sagen: „Er ist Trainer von Borussia Mönchengladbach, beide Klubs befinden sich mitten in der Saison. Aus Respekt vor allen Beteiligten werden wir uns darüber hinaus erst nach dem Saisonende wieder zu diesem Thema äußern.“

Beim BVB soll Rose derweil einen Dreijahresvertrag unterzeichnen. Wie es mit dem aktuellen Coach Edin Terzic am Sommer weitergeht, steht bislang noch nicht fest. Möglich, dass der Kroaten ins Trainerteam von Rose rückt.

Erstmeldung vom 15. Februar, 14.51 Uhr: Mönchengladbach - Jetzt geht es doch ganz schnell! Gladbach*-Trainer Marco Rose hat seiner Mannschaft heute mitgeteilt, dass er den Verein nach der Saison verlassen wird. Eine entsprechende Meldung der Bild trifft nach SID-Informationen zu.

Demnach habe Rose am Montagmorgen die Mannschaft über seine Entscheidung informiert. Am Montagabend soll der Aufsichtsrat der Gladbacher mit dem Präsidium zusammenkommen. „Ich halte mich bereit“, sagte Vizepräsident Rainer Bonhof dem SID. Den Abschied von Rose konnte Bonhof aber noch nicht bestätigen: „Darüber habe ich keine Infos.“

Marco Rose: Von Mönchengladbach nach Dortmund? Trainer teilt Abschied mit

Der 44-jährige Rose* dürfte damit im Sommer zum Ligarivalen Borussia Dortmund* wechseln. Die Ausstiegsklausel in seinem Vertrag soll sich auf fünf Millionen Euro belaufen. Rose hatte die Gladbacher im Sommer 2019 übernommen und in seiner ersten Saison in die Champions League geführt.

Dort erreichte der Klub erstmals in seiner Vereinsgeschichte das Achtelfinale und trifft dort auf Manchester City.

Borussia Mönchengladbach: Max Eberl bestätigt Abschied - Wechsel nach Dortmund

Der Coach hatte in den vergangenen Wochen ausweichend auf Fragen nach seiner Zukunft geantwortet. Der BVB wird nach der Trennung von Lucien Favre bis zum Sommer noch von Edin Terzic trainiert. Nur wenige Minuten nach den ersten Meldungen zum Rose-Abschied hat sich auch der Verein geäußert. Sportdirektor Max Eberl* wird in einem Statement der Gladbacher wie folgt zitiert:

„Wir haben in den vergangenen Wochen viele Gespräche miteinander geführt, in denen es um die Zukunft von Marco ging. Leider hat er sich nun entschieden, dass er von einer Klausel in seinem bis Juni 2022 laufenden Vertrag Gebrauch machen und im Sommer zu Borussia Dortmund wechseln möchte. Sollten die in seinem Vertrag festgelegten Bedingungen fristgerecht erfüllt werden, wird er uns also nach dem Saisonende nicht mehr zur Verfügung stehen. Bis dahin werden wir mit Marco gemeinsam alle Kräfte mobilisieren, um unsere Ziele in der Bundesliga, im DFB-Pokal und in der Champions League zu erreichen.“ (akl/sid) *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Matthias Balk/dpa

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