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Ein Wochenende zum Abhaken

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Von: Jan Sommerlad

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Nach zwei hohen Siegen am letzten Wochenende gab es für die mittelhessischen Teams in der Basketball-Oberliga der männlichen U14 diesmal nichts zu holen. Der TV Lich musste wegen der anderweitigen Belegung der eigenen Halle das Heimrecht mit Hofheim tauschen und verlor dort. Völlig unter die Räder kamen die BBLZ Gießen Pointers Juniors gegen das »Überteam« der Liga, der Frankfurter Eintracht.

Nach zwei hohen Siegen am letzten Wochenende gab es für die mittelhessischen Teams in der Basketball-Oberliga der männlichen U14 diesmal nichts zu holen. Der TV Lich musste wegen der anderweitigen Belegung der eigenen Halle das Heimrecht mit Hofheim tauschen und verlor dort. Völlig unter die Räder kamen die BBLZ Gießen Pointers Juniors gegen das »Überteam« der Liga, der Frankfurter Eintracht.

TV Hofheim – TV Lich 85:67 (46:35): Da die Licher Erich-Kästner-Halle belegt war, musste die Partie in Hofheim ausgetragen werden, und zwar schon um 9.45 Uhr, was bei einer Auswärtsfahrt noch eine Ecke härter ist. Dennoch schlug sich der verhinderte Gastgeber aus Mittelhessen anfangs gut: Durch Dreier-Treffer sowie erfolgreiche Penetrations von Hanno Kotulla verlief das erste Viertel ausgeglichen. Das Team der Trainer Paul Gänger und Christian Maruschka musste aber im zweiten Viertel seine Größennachteile anerkennen und Hofheim immer wieder am Brett scoren lassen. Vor allem der Trainerinnensohn Lucas Deetjen drehte auf und wurde mit insgesamt 51 Punkten unkontrollierbar für Lich. Den 35:46-Rückstand verkürzten die Wetterstädter bis zur 27. Minute durch guten Kampfgeist auf vier Zähler, aber Hofheim antwortete mit einem 12:0-Lauf und ließ den Sieg danach nicht mehr in Gefahr geraten. Maruschka resümierte: »Uns hat einfach die nötige Konsequenz und Aggressivität gefehlt, die wir benötigen, wenn wir gegen ein deutlich körperlich überlegenes Team spielen. Wir haben in den vergangenen Tagen die Konzentration in den Trainingseinheiten vermissen lassen.«

Lich: Nino Kuhl, Anton Maruschka (6), Hanno Kotulla (17), Luis Raab, Marcel Becker (1), Noah Sann (12), David Sann (11), Tristan Göbel (15), Carl Chromik (5).

BBLZ Gießen Pointers Juniors – Eintracht Frankfurt 45:131 (20:71): Zwei Wochenenden wie Tag und Nacht liegen hinter Gießen: Eine Woche zuvor hatte das BBLZ noch 97:35 gewonnen, jetzt fing es sich allein in Halbzeit eins 71 Gegenpunkte. Dies bedeutete für das Team des Coachgespanns Michael Bylizki und Jan Schneider die erste Niederlage nach drei Siegen am Stück. Frankfurt war körperlich überlegen und nutzte dies von Beginn an, um bei den Rebounds und im Fastbreakspiel den Ton anzugeben. Die Eintracht, für die fünf Spieler mit mindestens 17 Punkte erzielten, erspielte sich somit schon in der ersten Hälfte einen Vorsprung von über 50 Punkten und ließ auch in der zweiten Halbzeit die Zügel nicht locker.

Aber die Juniors-Trainer stellten sich vor ihr Team. »Einen Vorwurf an meine Jungs lasse ich nicht gelten, wir sind im entscheidenden Jahrgang 2004 einfach zu wenige, deswegen sind immer Kompromisse zu machen. Oft geht dies ja ganz gut, gegen ein Kracherteam wie die Eintracht halt nicht. Lobenswert, dass angesichts der Spielstände beim BBLZ nie Resignation aufgekommen ist«, sagte Bylizki.

Gießen Pointers Juniors: Nils Graf (8), Christopher Herget (4), Jan Humme (5), Florian Kistler, Lorenz Kohl (13), Dusan Nikolic (2), Lebron Pettis, Levi Schmidt (5), Leon Theiss, Paul von Ritter Zahony (8), Maurice Wittich.

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