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Bester Vorlagengeber der Bundesliga: Kolo Muani für WM 2022 nachnominiert

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Von: Melanie Gottschalk

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Für Randal Kolo Muani hat es nicht gereicht, er wird bei der WM 2022 nicht dabei sein.
Für Randal Kolo Muani hat es nicht gereicht, er wird bei der WM 2022 nicht dabei sein. © Hans-Jürgen Schmidt/imago

Randal Kolo Muani fährt doch zur WM 2022. Nach einer Verletzung von Christopher Nkunku wird Eintracht Frankfurts Stürmer nachnominiert.

Update vom Mittwoch, 16. November, 08.56 Uhr: Nun hat er es doch noch geschafft. Der französische Nationaltrainer Didier Deschamps nominiert Eintracht Frankfurts Stürmer Randal Kolo Muani für die WM 2022 nach. Grund ist die Verletzung des Leipzigers Christopher Nkunku. Im Training der französischen Nationalmannschaft zog sich der Angreifer eine Knieverletzung zu und wird laut Sport1 rund zwei Monate ausfallen.

Bester Vorlagengeber der Bundesliga zunächst nicht für WM 2022 nominiert

Erstmeldung vom Freitag, 11. November, 15.02 Uhr: Frankfurt - Eintracht Frankfurt schwimmt aktuell auf einer Welle des Erfolgs. Wettbewerbsübergreifend sieben Siege aus acht Spielen stehen zu Buche, eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. Auch gegen Mainz 05 will die SGE am Wochenende noch einmal Punkte holen, ehe es aufgrund der WM 2022 in Katar in eine zweimonatige Winterpause geht.

Einer der Macher des aktuellen Erfolgs bei Eintracht Frankfurt ist Stümer Randal Kolo Muani. Der 23-Jährige kam im Sommer an den Main und zeigte fast von der ersten Minute an seine Stärken. Kein Wunder also, dass er aktuell der beste Vorlagengeber in der Bundesliga ist. Zehn Tore legte er seinen Mannschaftskameraden in der Liga schon auf, zusätzlich schoss er vier selbst – Bestwert. Insgesamt sammelte er in dieser Saison bei 22 Partien wettbewerbsübergreifend bereits 18 Scorerpunkte.

Eintracht Frankfurt: Randal Kolo Muani nicht im Aufgebot Frankreichs

Diese Top-Leistungen sind natürlich auch dem französischen Nationaltrainer Didier Deschamps nicht verborgen geblieben, bei den Länderspielen Ende September stand Randal Kolo Muani im Aufgebot der Équipe Tricolore. „Das Gefühl, bei der Nationalmannschaft zu sein, ist überwältigend, das ist mehr als ein Traum. Was für eine Überraschung“, sagte der Angreifer von Eintracht Frankfurt damals. Auch der französische Coach fand nur lobende Worte: „Er bringt Präsenz mit, nimmt Tiefe mit und hat eine gute Effizienz“.

Für die WM 2022 hat es allerdings nicht gereicht, Randal Kolo Muani steht nicht im Aufgebot der Franzosen. Für den Stürmer selbst ist das in Ordnung: „Ich bin deswegen nicht enttäuscht. Für mich gilt einfach weiterzuarbeiten und dranzubleiben“, sagte er nach der Bekanntgabe des französischen Kaders für die WM 2022.

WM 2022: Nominierung von Randal Kolo Muani wäre große Überraschung gewesen

Die Nominierung von Eintracht Frankfurts Stürmer Randal Kolo Muani wäre ohnehin eine große Überraschung gewesen, denn während der deutsche Bundestrainer Hansi Flick sich wahrscheinlich über einen Stürmer wie ihn freuen würde, hat Deschamps vor allem in der Offensive ein Überangebot an Weltstars, die er nicht zu Hause lassen konnte.

In der Offensive haben es am Ende Karim Benzema (Real Madrid), Kingsley Coman (Bayern München), Ousmane Dembele (FC Barcelona), Olivier Giroud (AC Mailand), Antoine Griezmann (Atlético Madrid), Kylian Mbappe (Paris Sr. Germain), Christopher Nkunku (RB Leipzig) in den Nationalkader der Franzosen geschafft. Für Randal Kolo Muani bleibt aber noch genug Zeit, sich in der Équipe Tricolore zu etablieren, denn der Stürmer von Eintracht Frankfurt ist gerade 23 Jahre alt.

Eintracht Frankfurt: Glasner glaubt an Weiterentwicklung bei Randal Kolo Muani

Davon ist auch Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche überzeugt: „Schade für ihn, aber er wird noch viele Turniere spielen“, sagte er nach der ausgebliebenen WM-Nominierung. Und laut Trainer Oliver Glasner ist Kolo Muani noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung. „Ich sehe ihn noch da, wohin er kommen kann, aber er ist auf einem guten Weg. Arbeitet er so weiter, wird er noch besser“, sagte er nach dem Sieg der SGE gegen die TSG Hoffenheim. (msb)

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