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Sonderlob für Nico Sann

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Von: Harald Friedrich

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Am letzten Spieltag in der Basketball-Oberliga der männlichen U16 konnte sich der TV Lich durch einen Sieg im Topspiel gegen Eintracht Frankfurt den dritten Tabellenplatz sichern. Damit können die Wetterstädter selbstbewusst zur Hessenmeisterschaft in Kronberg fahren, wo sie außer auf Frankfurt und die Gastgeber auch noch auf Bad Homburg treffen werden. Der fünfte Abschlussplatz des MTV 1846 Gießen sowie das damit verbundene Verpassen der Landestitelkämpfe hatten bereits im Vorfeld festgestanden, sodass die klare Niederlage nun nicht weiter schmerzte. Für den MTV ist die Saison damit beendet.

Am letzten Spieltag in der Basketball-Oberliga der männlichen U16 konnte sich der TV Lich durch einen Sieg im Topspiel gegen Eintracht Frankfurt den dritten Tabellenplatz sichern. Damit können die Wetterstädter selbstbewusst zur Hessenmeisterschaft in Kronberg fahren, wo sie außer auf Frankfurt und die Gastgeber auch noch auf Bad Homburg treffen werden. Der fünfte Abschlussplatz des MTV 1846 Gießen sowie das damit verbundene Verpassen der Landestitelkämpfe hatten bereits im Vorfeld festgestanden, sodass die klare Niederlage nun nicht weiter schmerzte. Für den MTV ist die Saison damit beendet.

SKG Roßdorf – MTV 1846 Gießen 100:42 (52:20): »Ich bin enttäuscht über den Saisonverlauf. Mit der Mannschaft hätten wir eigentlich zur Hessenmeisterschaft fahren müssen. Wir waren aber nie in der Lage, uns als Team zu finden und die JBBL-Spieler zu integrieren. Das war unbefriedigend für die Jungs und für mich«, bilanzierte Trainer Christoph Wysocki nach dem Saisonende.

Gegen Roßdorf, das in der Tabelle deutlich hinter Gießen rangierte und in der Hinrunde vom MTV mit 99:67 förmlich abgeschossen worden war, ließ der Coach nun aufgrund der Bedeutungslosigkeit des Spiels die JBBL-Spieler außen vor: »Die Jungs, die die ganze Zeit im Training sind, aber nicht zum Einsatz kommen, sollten auch noch einmal Oberligaluft schnuppern.« So kam es, dass die im Normalfall chancenlose SKG dieses Mal die Hosen anhatte und schon zur Halbzeitpause ein 52:20 vorlegte. Die zweite Hälfte verlief ähnlich, sodass Roßdorf sich über seinen mit Abstand höchsten Sieg der Saison freuen durfte.

Gießen: Kevin Amaize (5), Marcel Biehl, Ben Draganic (11), Batuhan Ersoy, Abel Gebru, Michael Geissert, Vitas Kerlach (10), Benno Nunez-Schwarz, Odin Stahl (4), Nick Uhlemann (12).

TV Lich – Eintracht Frankfurt 68:53 (29:25): Lich ist seit der Saisonmitte in einer blendenden Form, und das unterstrichen die Mittelhessen nun noch einmal im Topspiel beim bisherigen Tabellendritten vom Main.

Obwohl Trainer David Lauer krank war und von Paul Gänger vertreten werden musste, zeigte sich der TV für die Hessenmeisterschaft bestens gerüstet, indem er nun den direkten Konkurrenten klar schlagen und sich damit selbst auf den dritten Rang verbessern konnte. Auch die körperliche Überlegenheit Frankfurts konnte die Mittelhessen nicht beeindrucken, die sehr gut verteidigten und mit einem 13:7 nach acht Minuten starteten. Ein Dreier von Karl Maruschka in letzter Sekunde bedeutete sogar die 20:13-Führung nach dem ersten Viertel. Im zweiten Viertel kam der Gast durch gute Reboundarbeit wieder etwas heran, und im dritten Viertel stand es auf einmal nur noch 33:32 (24.) für Lich. Aber ein 8:0-Lauf brachte den TVL wieder nach vorne, und ein weiteren 8:0-Lauf im Schlussviertel sorgte dafür, dass die Wetterstädter sich vorentscheidend auf 64:44 (37.) absetzen konnten. »Das war über weite Strecken ein echt gutes Spiel von uns. Wir haben es über 40 Minuten geschafft, körperlich überlegene Frankfurter defensiv zu kontrollieren. Ein Sonderlob an Nico Sann, der ohne eine einzige Pause 40 Minuten lang unterm Korb alle Löcher gestopft hat«, lobte Gänger.

Lich: Jan-Ole Balser, Paul Carl (31/1), Gregor Gümbel (8/2), Melvin Kuhl, Karl Maruschka (3/1), Johannes Roith (4), Nicolai Sann (18/1), Benedikt Wagner (2), Benjamin Wurm (2).

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