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Silber in Verlängerung verspielt

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Von: Jan Sommerlad

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Für den TV Lich stand in der Basketball-Oberliga der männlichen U16 das absolute Highlight der Saison an, da sich das Team für die Hessenmeisterschaft qualifiziert hatte. In Kronberg trafen die Mittelhessen auf den gastgebenden MTV sowie auf Eintracht Frankfurt und die Homburger TG. Nach einem Sieg zum Auftakt und zwei folgenden knappen Niederlagen beendete Lich das Turnier auf dem dritten Platz hinter Kronberg und Frankfurt.

Für den TV Lich stand in der Basketball-Oberliga der männlichen U16 das absolute Highlight der Saison an, da sich das Team für die Hessenmeisterschaft qualifiziert hatte. In Kronberg trafen die Mittelhessen auf den gastgebenden MTV sowie auf Eintracht Frankfurt und die Homburger TG. Nach einem Sieg zum Auftakt und zwei folgenden knappen Niederlagen beendete Lich das Turnier auf dem dritten Platz hinter Kronberg und Frankfurt.

TV Lich – Homburger TG 59:49 (26:35): In das erste Spiel startete die Mannschaft des Trainerduos David Lauer und Paul Gänger nervös. Die Jungs wirkten zunächst gehemmt und hatten Probleme mit Bad Homburgs Topscorer Fischbach, der bereits in der ersten Halbzeit starke 26 Punkte erzielte. Somit lag der TVL zur Pause bereits mit 26:35 hinten. Nach der Unterbrechung war das Team aber wie ausgewechselt. Johannes Roith machte in der Defensive nun einen hervorragenden Job und kontrollierte den Homburger Topscorer, während seine Teamkollegen offensiv immer besser wurden. Zum Ende des dritten Viertels erzielte Karl Maruschka mit einem Dreier sogar die erste Licher Führung. In den letzten zehn Minuten zogen die Wetterstädter nun deutlich davon.

TV Lich – MTV Kronberg 59:67 (34:39): Auch im zweiten Spiel verschliefen die Licher den Start, die zur Pause zumindest auf 34:39 verkürzten. Gegen den Punktrundenmeister übernahmen die Mittelhessen in der zweiten Hälfte aber die Kontrolle, und nach 35 Minuten bedeutete ein Dreier von Gregor Gümbel sogar die 55:50-Führung. Danach war der MTV aber stärker und schnappte sich zu Hause doch noch den Sieg.

TV Lich – Eintracht Frankfurt 62:65 (31:33) n.V.: Im letzten Spiel gegen die vom ehemaligen Licher Igor Starcevic gecoachten Frankfurter ging es nun um den zweiten Platz. Es entwickelte sich über 40 Minuten hinweg ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Folgerichtig stand es kurz vor der Schlusssirene auch unentschieden. Drei Sekunden vor dem Ende hatte Lich sogar noch eine Wurfchance durch Paul Carl, doch sein ordentlicher Versuch aus gut fünf Metern verfehlte sein Ziel, sodass die Verlängerung entscheiden musste. Hier hatte die Eintracht ein Quäntchen mehr Glück und sicherte sich die Vizemeisterschaft. »Natürlich sind wir momentan ein wenig enttäuscht, da auch etwas mehr drin gewesen wäre.

Am Ende muss man aber einfach akzeptieren, dass eine Sechs-Mann-Rotation zu kurz ist, um drei Spiele auf höchstem Niveau zu spielen«, sagte David Lauer: »Aber wenn man überlegt, dass wir vor der Saison überhaupt nicht an das Erreichen der Hessenmeisterschaft gedacht haben, ist dieser dritte Platz ein Riesenerfolg. Die Entwicklung der Jungs trotz einer häufig nicht ganz einfachen Trainingssituation ist hervorragend und macht mich enorm stolz.«

Lich: Jan-Ole Balser, Paul Carl, Nicolai Sann, Johannes Roith, Benedikt Wagner, Luca Dinges, Karl Maruschka, Melvin Kuhl, Gregor Gümbel.

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