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Big Point für TV Lich

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Von: Jan Sommerlad

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Als Vierter und Fünfter der Tabelle der Basketball-Oberliga der männlichen U16 sind der MTV 1846 Gießen und der TV Lich direkte Konkurrenten um die Qualifikation für die Hessenmeisterschaft. So gesehen landete Lich definitiv einen Big Point, indem es den Tabellensechsten aus Offenbach abhängte und sein Polster auf Gießen ausbaute. Denn der MTV lieferte dem Topteam aus Frankfurt zwar ein tolles Duell, verlor aber letztlich.

Als Vierter und Fünfter der Tabelle der Basketball-Oberliga der männlichen U16 sind der MTV 1846 Gießen und der TV Lich direkte Konkurrenten um die Qualifikation für die Hessenmeisterschaft. So gesehen landete Lich definitiv einen Big Point, indem es den Tabellensechsten aus Offenbach abhängte und sein Polster auf Gießen ausbaute. Denn der MTV lieferte dem Topteam aus Frankfurt zwar ein tolles Duell, verlor aber letztlich.

Eintracht Frankfurt – MTV 1846 Gießen 80:72 (39:31): Durch kurzfristige krankheitsbedingte Absagen standen für Coach Christoph Wysocki nur sieben Spieler für das schwere Auswärtsspiel zur Verfügung – immerhin hatte die Spitzenmannschaft aus Frankfurt in den letzten neun Spielen nur gegen Lich verloren. »Wir haben den elf Leuten von Frankfurt Paroli geboten und richtig guten Basketball gespielt«, konnte der Trainer seine Mannschaft somit loben, obwohl es nicht dazu gereicht hatte, den sensationellen 78:56-Sieg aus der Hinrunde zu wiederholen. »Am Ende hat sich einfach die dünne Bank bemerkbar gemacht und die Kräfte haben nachgelassen. Die Niederlage mit acht Punkten geht in Ordnung«, so Wysocki. Seine Jungs schlugen sich von Beginn an stark gegen den Favoriten.

Das erste Viertel endete mit einem offenen 19:19, ehe sich die Eintracht zur Pause ein wenig auf 39:31 absetzen konnte. Aber der MTV kam zurück und brachte sich nach drei Vierteln mit dem 53:57 wieder in Schlagweite. Dann allerdings machte der tiefere Kader den Unterschied zugunsten der Gastgeber aus, wodurch Gießen als Fünfter weiter um die Teilnahme an der Hessenmeisterschaft bangen muss.

Gießen: Kevin Amaize (9), Sebastian Brach (18), Lennox Burghard, Ben Draganic, Vitas Kerlach (9), Fritz Rostek (10), Tim Schneider (26).

TV Lich – EOSC Offenbach 64:51 (38:23): Letzte Woche war die Licher Siegesserie nach fünf Erfolgen gerissen, jetzt ist das Team von Trainer David Lauer wieder in der Erfolgsspur. Gegen die nur sechs Offenbacher misslang der Start zwar völlig (0:8 nach drei Minuten), aber dann lief der TV-Motor warm: Die Heimmannschaft bewegte offensiv den Ball gut und leistete hinten gute Reboundarbeit und eine gute Teamdefense. Im zweiten Viertel marschierten die Gastgeber weiter, die immer wieder erfolgreich Fastbreaks liefen und auch fünf Dreier versenkten. Zur Pause stand es somit bereits 38:23 für Lich, womit sich schon andeutete, dass die Partie nicht so knapp werden sollte wie das umkämpftere 72:64 aus der Hinrunde.

Lich rotierte nun, sodass die aggressiv spielenden Offenbacher zumindest das Anwachsen ihres Rückstands verhindern konnten. Im Schlussviertel waren die Mittelhessen im Rhythmus und standen bereits zwei Minuten vor Schluss beim 64:46 als Sieger fest.

Mit dem neunten Sieg im 13. Spiel distanzierte Lich einen direkten Konkurrenten im Kampf um den vierten Tabellenplatz, sodass die Wetterstädter langsam für die HM planen können. »Es macht so viel Spaß mit dieser Mannschaft. Bedingt durch die JBBL trainieren wir wenig zusammen und spielen dann doch einfach einen tollen Basketball«, so Lauer, der die Brettarbeit von Nicolai Sann und Luca Dinges besonders lobte.

Lich: Jan-Ole Balser, Paul Carl (20/3), Luca Dinges (4), Gregor Gümbel (7/1), Melvin Kuhl, Johannes Roith (11/3), Nicolai Sann (22), Florian Staub, Benedikt Wagner, Benjamin Wurm.

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